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HDMI 2.1 und Next-Gen-Konsolen sorgen bei Hi-Fi-Receivern für Probleme

Freitag, 30. Okt. 2020 08:31 - [ar] - Quelle: heise.de

Wer einen aktuellen Hi-Fi-Receiver mit HDMI-2.1-Unterstützung erwerben möchte, sieht sich aktuell mit nicht ordnungsgemäß funktionierenden Anschlüssen konfrontiert.

HDMI 2.1 und Next-Gen-Konsolen sorgen bei Hi-Fi-Receivern für Probleme

Mehrere Hi-Fi-Receiver der neuesten Generation von verschiedenen Herstellern wie Denon, Marantz und Yamaha können den eigentlich für HDMI-2.1-zertifizierten Standard der 4K-Auflösung mit 120 Hz nicht darstellen.

Die als 8K-beworbenen Receiver können normalerweise ein Bild von einer Videospielkonsole oder einem Blu-ray-Player durchschleifen und ohne Komprimierung an eine Bildquelle wie einen Beamer oder TV weitergeben. Die Soundsignale werden über HDMI abgegriffen und von den Receivern über die angeschlossenen Boxen ausgegeben.

Eines der größten Probleme aktueller Hi-Fi-Receivern sind dabei die schnell ändernden Standards der verschiedenen Ausgabeformate wie Dolby-True-HD sowie neue Bildstandards mit höheren Auflösungen von 8K mit HDR sowie neue Anschlusszertifizierungen mittels HDMI-2.1 oder Kopierschutzvarianten wie HDCP. Während früher ein Stereo-Receiver ein Jahrzehnt ohne größere Einschränkungen genutzt werden konnte, müssen Audiophile-Anwender heutzutage ihr Heimkinosystem fast jährlich erneuern.

Besonders ärgerlich ist, wenn die eigentlich angepriesene Technik bei den neueren Geräten gar nicht funktioniert. Bei den aktuellen Hi-Fi-Receivern der "8K-Generation" mit HDMI-2.1-Anschlüssen scheint dies der Fall zu sein. Wie die Kollegen von heise berichten scheinen die Next-Gen-Konsolen wie Sonys PlayStation 5 und die Xbox Series X von Microsoft nicht in allen Auflösungen und Varianten zu funktionieren. Gerade FPS-Junkies, welche sich über den 4K-Modus mit 120 Hz freuten, der Xbox Series X dürften enttäuscht werden, wenn das Bild nicht über den Verstärker durchgeschleift werden kann. Die Hersteller haben bereits in Aussicht gestellt, dass die Probleme mit Software-Update behoben werden könnten, wann genau ein Update für die durchaus teuren Geräte von über 500 Euro allerdings ausgerollt werden, kann bislang noch nicht beantwortet werden.

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