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AMD Radeon RX 6700 XT: Hardware soll Mining-Effizienz etwas limitieren

Mittwoch, 17. Mär. 2021 18:45 - [ar] - Quelle: heise.de

AMD hat sich bei der Radeon RX 6700 XT für ein eher schmales Speicher-Interface entschieden, was sich negativ auf die Mining-Qualitäten der Grafikkarten auswirken dürfte.

AMD Radeon RX 6700 XT: Hardware soll Mining-Effizienz etwas limitieren

Die neue Radeon RX 6700 XT bietet im Vergleich zur Nvidia GeForce RTX 3060 keinerlei Software-Einschränkungen was das Mining betrifft. Da die Limitierungen der Software von Nvidia selbst über Beta-Treiber ausgehebelt wurde, könnte AMDs eigener Ansatz die Grafikkarte für Miner unattraktiver zu gestalten etwas besser funktionieren.

Der zwölf Gigabyte große GDDR6-Sepicher wird mit einem 192 Bit großen Speicherinterface angebunden und von einem 96 Megabyte großen Last-Level-Cache als Infinity-Cache unterstützt. Was sich positiv bei 3D-Spielen auswirken kann, soll sich bei wahlfreien Zugriffen beim Ethereum-Mining eher negativ auswirken, weshalb die Hashrate und damit die Effizienz der Karte schlechter ausfällt als bei anderen Modellen.

Mit rund 46 MH/s ist die Radeon RX 6700 XT allerdings immer noch eine sehr gute Grafikkarte für das Mining von Etherum, wenn auch nicht die Effizienteste auf dem Markt. Insgesamt lässt sich die AMD Radeon RX 6700 XT mit der GeForce RTX 3060 beim Mining vergleichen, dafür kostet die Grafikkarte von AMD mit 480 Euro deutlich mehr als die GeForce RTX 3060 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 330 Euro. Bedingt durch die aktuelle Liefersituation weichen die Preise für Grafikkarten allerdings auch stark von den UVPs ab.

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