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Apple iCloud scannt bislang nur E-Mails auf Missbrauchsfotos

Mittwoch, 25. Aug. 2021 17:45 - [ar] - Quelle: heise.de

Apple hat angekündigt künftig die iCloud nach kinderpornografischen Inhalten zu durchsuchen, vorerst wurden wohl nur E-Mails kontrolliert.

Apple iCloud scannt bislang nur E-Mails auf Missbrauchsfotos

Das Scannen von Inhalten wurde bereits 2019 von Apple in die AGBs aufgenommen und bezieht sich dabei explizit auf E-Mails.

Die bei iCloud hochgeladenen Fotos werden bislang nicht nach kindepornografischen Inhalten durchsucht. Konkret geht es um Materialien, welch in Zusammenhang mit der sexuellen Ausbeutung von Kindern steht.

Künftig sollen auch hochgeladene Fotos der iCloud mit einer elektronischen Signatur versehen werden, welche dann ähnlich wie bei E-Mails gefiltert werden können. Dabei soll ein rein serverseitiger Scan von möglichem Missbrauchsmaterial zum Einsatz kommen. Bislang wurden die Inhalte von einem Mitarbeiter gesichtet und erst dann den zuständigen Behörden gemeldet werden. Strafverfolger könnten dann weitere Anfragen an Apple stellen. Künftig soll das System automatisch bei möglichem Missbrauch die Behörden alarmieren.

Datenschützer warnen bereits vor einer ständigen Überwachung und einer von Apple möglichen Ausweitung der Analyse der Inhalte über kinderpornografische Inhalte hinweg.

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