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Windows 7 Tuning: Mehr Geschwindigkeit durch richtige Pflege (2/5)

Autostart mit "msconfig" säubern

Viele installierte Programme bremsen Microsofts Betriebssystem unnötig aus und verbrauchen Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen können. Zum Glück liefert Microsoft aber seit Windows XP von Haus aus ein kleines aber feines Tool mit, das sich hervorragend dafür eignet, das System von unnötigem Ballast zu befreien.

Die Funktion dazu nennt sich "msconfig" und kann einfach in das Eingabe-Feld im Startmenü getippt werden.

Im sich daraufhin öffnenden Fenster der Systemkonfiguration stehen fünf Tabs zur Auswahl, die dazu einladen, das System zu optimieren. Das Autostartverhalten der Programme lässt sich über den Tab "Systemstart" optimieren. Wählt man diesen an, erhält man eine Liste aller Programme, die sich über die Zeit in den Autostartordner eingetragen haben und damit bei jedem Start von Windows im Hintergrund zunächst geladen werden und anschließend dauerhaft arbeiten und somit entsprechend Ressourcen verbrauchen.

msconfig starten

In unserem Beispiel sind zum Beispiel der Acronis Scheduler, der Adobe Reader, diverse Tools von Google und Logitech-Software zu sehen. Darunter waren unter anderen noch die Steam-Software, der Rockstar-Launcher von GTA IV sowie Sound und Grafiktreiber eingetragen.

Theoretisch kann jeder Eintrag deaktiviert werden, Windows sollte dabei keinen direkten Schaden nehmen. Es sei dennoch davor gewarnt, unachtsam alle Autostart-Programme zu deaktivieren. So kann es etwa passieren, dass durch das Deaktivieren einzelner Autostarteinträge bestimmte Software nur noch eingeschränkt funktioniert. So arbeitet der Multiplayer-Part einiger Spiele beispielsweise nur korrekt, wenn Punkbuster im Hintergrund läuft. Auch Antivirensoftware sollte nicht deaktiviert werden, wenn der Echtzeitschutz erhalten bleiben soll.

Systemstart unter msconfig

Im Zweifel ist es aber auch jederzeit möglich, das entsprechende Programm manuell zu starten oder den Autostart-Eintrag wiederherzustellen. Auch funktionieren alle Treiber genauso bedenkenlos, ohne das etwa ständig ein NVIDIA- oder ATI-Tool im Hintergrund laufen muss.

Hat man eine Auswahl getroffen und Programme, deren Autostartfunktion man nicht benötigt, deaktiviert, muss man den PC neu starten, um die Änderungen wirksam werden zu lassen. Die Aufräumaktion sollte nun unter anderem im Infobereich der Taskbar sichtbar werden, wo weniger Symbole zu sehen sein sollten. Im günstigen Fall läuft auch der Bootvorgang spürbar flüssiger ab.

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