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Alt 05.07.2017, 12:51   #1 (permalink)
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Weizenleiche befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard Thermaltake View 27 meets Pacific Wakü - Das Thermaltake Projekt

Guten Morgen miteinander. Anbei ein kürzlich entstandendes Projektvideo, welches sich mit gleich 4 Thermaltake Produkten beschäftigt:


Die schlichte Eleganz des Gehäuses gepaart mit farbenfrohen RGB Spielereien zeigen wiedereinmal, das Die Mädelz und Jungz von Thermaltake wissen was sie tun.

Das Thermaltake View 27, was mich schon seit Release begeisterte, sticht durch das Seitenwindow "ums Eck" hervor, welches den Einblick in das Innere von oben ermöglicht. Das Gehäuse ist komplett in Schwarz gehalten und bietet außerdem einige coole Features wie beispielsweise entkoppelte HDD Schlitten, um dem Nutzer das Erlebnis PC-Tower noch zu versüßen. Nach dem "neuen Innenraumkonzept" wie ich es nenne, finden leider keine optischen Laufwerke und auch nur 3 HDDs platz im Gehäuse. Dafür kann eine SSD seperat hinter dem Mainboardschlitten montiert werden. Das Thermaltake die Front mit getönter Acrylscheibe serienmässig nicht durch ein paar colle LED Lüfter in Szene setzt verstehe ich nicht ganz; es ist nur der schnöde Standardlüfter an der Rückseite des Gehäuses verbaut. Dafür ist die Verarbeitungsqualität super und die Platzverhältnisse sind optimal für eine ordenltiche Luft- oder Wasserkühlung.

Liegt also nahe das ich ohne ein besonderes Kühlungskonzept nicht weitermachen kann, daher kommt nun die Pacific RL240 D5 Hardtube ins Spiel. Ein kompletter CPU-Only Bausatz für eine Wasserkühlung mit Hardtubes (gibts aber auch mit altmodischen Schläuchen). Der CPU Kühler kommt gefühlt im altmodischen Thermaltake Design daher. Die Kühlleistung ist gut, wobei diese eben auch stark von den übrigen Komponenten und der Raumtemperatur abhängt. Der Radiator ist für Prozessoren heutiger Generationen, die nicht mehr wirklich als Hitzköpfig gelten, fast schon ein wenig überdimensioniert; aber hey: Besser haben als brauchen. Gepaart mit zwei roten Riing Lüftern und dem nötigen Montagematerial nimmt der Radiator in der Front des Gehäuses platz. Eine Laing D5 Vario werkelt am großen Säulen Ausgleichsbehälter, der 300ml fasst. Aber nun erstmal zur Pumpe selbst: Zwar hat die D5-Serie nicht den besten Ruf, ich finde es aber gut das Thermaltake an dieser Stelle auf Laing setzt. Der Durchfluss der Pumpe kann über ein Verstellrädchen in 5 Stufen reguliert werden. Die Pumpe selbst wird per 4-Pin angeschlossen. Der Behälter besteht aus einer großen Acrylröhre, die mit 2 schön verabeiteten Deckeln abschließt. Das ganze war allerding so fest miteinander verschraubt, das ich das ganze nur mit Mühe zerlegen konnte. Die Hardtubes bestehen aus PETG und sind somit Anfängerfreundlich und leicht zu handhaben. Ich empfehle allerdings den Einsatz eines Heißluftföhnes. Natürlich gibt es auch gleich passende Anschlüsse dazu, zu denen ich aber nicht viel sagen kann, da bei diesem Projekt RGB Anschlüsse zum Einsatz kamen:

Die Pacific RGB Hardtube Fittings haben, wie der Name schon durchblicken lässt, irgendwas mit Beleuchtung zu tun. In erster Linie handelt es sich um normale Anschlüsse in denen eine LED Platine verbaut ist und dafür sorgt, das die Hardtubes im bunten Glanz erstrahlen. Erst war ich dem gegenüber skeptisch, da viel Kabelwirrwarr vorprogrammiert ist und das Steuergerät auch irgendwo versteckt werden muss. Wenn man sich allerdings einwenig Mühe gibt, lässt sich das ganze gut verstauen. Von der Montage selbst bin ich eher nicht angetan, da sich die Schraubanschlüsse durch die Hardtrubes ohnehin nicht einfach draufdrehen lassen und das ganze hier noch durch die LED Platine (die im übrigen keinen stabilen Eindruck macht) und das Kabel zusätzlich erschwert wird. Hat am Ende aber doch alles gehalten, scheint also doch stabiler zu sein als zunächst angenommen.

Zum Ende hin gehe ich nochmal auf das Pacific Hardtube Bending Kit ein, welches sich durch seine Bestandteile als große Hilfe im Umgang mit den Hardtubes erwies. Ohne das Set wäre ich beim arbeiten mit den Hardtubes sicherlich durchgedreht. Es besteht aus mehreren Winkeln, einem Gummiwurm der dafür sorgt das die Hardtube beim föhnen nicht zusammenfällt, einem Cutter und einem "Anspitzer", zum entgraten der Hardtube. Gerade der Cutter erwies sich als sehr nützlich; mit diesem ist es möglich die Hardtube ohne Beschädigung an gewünschter Stelle sauber abzutrennen. In Kombination mit dem "Anspitzer" aus meiner Sicht unerlässlich, wenn man Hardtubes verarbeitet.

Soviel erstmal von meiner Seite
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