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Alt 22.09.2009, 21:39   #1 (permalink)
Hardware Freak
 
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Standard [Erfahrungsbericht] LG Electronics W2286L

Einleitung

Ich wurde als "LG Opinion Leader" ausgesucht, was es mir ermöglicht ein neues Produkt aus dem LG-Sortiment auf Herz und Nieren zu testen. In diesem Fall ist das der neue 22" LED-TFT W2286L (technische Daten im nächsten Abschnitt), den ich neben den allgemeinen Beobachtungen auch noch im ein oder anderen Punkt mit dem bisher genutzten Samsung Syncmaster 226BW vergleichen werde.


Technische Daten

Bildschirmdiagonal: 22" (56cm)
Reaktionszeit Grey-to-Grey 2ms
Helligkeit 250cd/m²
Kontrastverhältnis dynamisch 2.000.000:1
native Auflösung 1680x1050
Blickwinkel 170° horizontal, 160° vertikal
Paneltyp TN
Stromverbrauch ca. 26W


Verpackung, Lieferumfang

Eingepackt ist das Gerät in einem bedruckten Pappkarton, keine Hochglanzverpackung, muss ja auch nicht sein.



Auf den Innenseiten sind der Zusammenbau, der Anschluss und der Lieferumfang aufgedruckt.


Anschluss:



Zusammenbau und Lieferumfang:



Nach dem Öffnen kommen zuerst die ganzen Beigaben sowie der Stanfuß zum Vorschein, der Lieferumfang sieht wie folgt aus:

- Der Monitor selbst
- Standfuß/Bodenplatte
- Das externe Netzteil
- Kaltgerätekabel
- D-Sub Kabel, ~2m
- DVI-D Kabel, ~2m
- Kabelhalter
- Treiber/Handbuch-CD

Das Vorhandensein eines DVI-Kabels ist schon ein Pluspunkt, da das -leider- nicht üblich ist, das einzige was fehlt, ist ein HDMI-Kabel.



Nachdem man diese Styroporschicht abgenommen hat, kommt der Monitor, in eine Schutzhülle verpackt, ans Licht:




Erscheinungsbild, Anschlüsse



Nach dem Auspacken und dem Zusammenbau -der sich wie üblich sehr einfach gestaltet, Monitor auf den Standfuß stecken, von unten die Schraube festziehen, fertig- sieht man den Monitor in seiner ganzen Pracht, schon beim Zusammenbau fällt natürlich auf, wie extrem flach das Gerät ist (nur rund 2cm), auch der schwarze Hochglanzklavierlack sticht sofort ins Auge.

Auf den Rändern finden sich unten das LG-Logo in Weiß, oben links die Modellbezeichnung ebenfalls in Weiß und am rechten Rand ein Aufkleber, der noch einmal auf einige Key-Features, die Geräteserie und den Hersteller hinweist. Außerdem findet man hier die Aussage "Slim & Beauty", welcher man sicher zustimmen kann.

Die geschwungene Betriebsstatus-LED und die schmale silberne Leiste am unteren Rand weichen etwas vom Design ab, allerdings muss ich für meinen Teil sagen, dass er mir ohne die Betriebs-LED noch besser gefallen würde, da es dann wirklich nichts gäbe, was das Gesamtbild stört.

Ein Highlight bildet zudem der in leicht transparentem, dunklen Rot gehaltene Standfuß:





Auch der ovale "Stand", also die Bodenplatte ist in schwarzer Klavieroptik gehalten, der Klavierlack hat bei allem guten Aussehen natürlich auch Nachteile, jedes Staubkorn ist zu sehen und das Ganze ist extrem anfällig für Fingerabdrücke.

In der Seitenansicht fällt wieder die Flache Bauweise auf, aber auch das -in meinen Augen- einzige kleine Manko im Design, die angeschlossenen Kabel sind sehr gut sichtbar, das ist ein Tribut an die geringe Tiefe, es ist einfach kein Platz für irgendwelche Abdeckungen, das löst der ältere Syncmaster besser.



Auf der Rückseite sieht man ein weißes LG-Logo auf stark spiegelndem schwarzen Untergrund, außerdem fällt auf, dass es keinerlei Belüftungsschlitze gibt:




sowie die Anschlüsse:



Hier findet man, von links nach rechts:
-Den Eingang fürs Netzteil
-2 HDMI-Eingänge
[FONT=Symbol]-[/FONT] einen DVI-D Eingang
-einen 15 Pol D-Sub Eingang und
-einen Soundausgang

Der Soundausgang ist eine clevere Idee, schließt man den Monitor per HDMI an einer passenden Quelle an, kann man den Sound über den Monitor entweder auf Kopfhörer, oder aber auf eine Soundanlage durchschleifen, sehr praktisch.

Am Schluss noch ein Tiefenvergleich mit dem Syncmaster (rechts):



Man sieht deutlich, der Standard-LCD ist im Gegensatz zum LED-Gerät mehr als doppelt so tief.

Mechanik, Ergonomie


Hier muss ich dem Monitor eine etwas schlechtere Note verpassen, er lässt sich zwar Neigen -ein kleines Stück nach vorn, etwa 5° und etwas weiter nach hinten, ca. 15°- aber das wars auch schon, nicht drehbar, keine Höhenverstellung, hier sollte dann der Schreibtisch in der Höhe passen, damit man nicht ständig den Kopf in eine Richtung neigen muss.

Ein weitere Minuspunkt ist die gänzlich fehlende VESA-Halterung an der Rückseite, speziell durch die sehr flache Bauweise würde der Monitor an der Wand eine gute Figur machen, auch könnte man so einen speraten Standfuß verwenden, welcher mehr Ergonomie bietet, allerdings fällt diese Option gänzlich heraus.

Auch die Stabilität könnte besser sein, bei Remplern an den Tisch wackelt der Monitor stark und beim Antippen wippt er sehr lange vor und zurück.
Beim kompletten Gehäusedesign galt anscheinend "Form vor Funktion".

Die automatische Helligkeitseinstellung ist hingegen gut gelungen, sorgt in allen Situationen dafür, dass der Monitor nicht blendet, in dunklen Räumen neigt er nämlich dazu, speziell am Anfang.

Bildqualität, Blickwinkelstabilität


Hier war ich besonders positiv überrascht, ich hatte zwar eine Besserung erwartet, aber dass die so extrem ausfällt, hätt ich nicht erwartet.

Als erstes wäre hier die hohe Helligkeit und harmonische Ausleuchtung zu nennen, ich konnte keine Lichthöfe oder dunklen Bereiche entdecken.

Das gesamte Bild wirkt schärfer, die Farben schöner, heller.

Außerdem hat man noch die Wahl aus 3 Profilen, Normal, Internet und Film.
Im Modus Internet ist im Vergleich zu Normal alles etwas heller, eignet sich bestens fürs surfen und tippen, während im Filmmodus der Kontrast stark angehoben wird, zum Filme schauen und spielen ideal, zum normalen Arbeiten allerdings untauglich.

Kleiner Vergleich:



Sicher erzielt man mit einem PVA- oder IPS-Panel noch bessere Werte, aber die brauch ich nicht.

Auch das Weiß find ich spitze, kein Vergleich zum, mittlerweile gealterten, Syncmaster:




Was die Blinkwinkelstabilität angeht, bin ich absolut überzeugt, bei normaler Sitzposition sind keinerlei Verfälschungen zu sehen und auch bei veränderter Sitzposition ist erst bei spitzen Winkeln eine Veränderung zu sehen, je weiter man sich dann in eine Richtung bewegt, desto mehr entwickelt sich ein Rotstich. Das will ich allerdings nicht als Minuspunkt ankreiden, denn das sind wirklich Winkel, aus denen niemand auf seinen Monitor schauen wird. Hier kommt jedenfalls ein gutes TN-Panel zum Einsatz.
[FONT=&quot]
[/FONT]
Bedienung/OSD

Bedienung:


Die Bedienung des OSDs erfolgt über druckempfindliche Stellen am unteren Rand, ungewöhnliches, nettes Feature, da keine Tasten das Gesamtbild stören, diese Punkte sind im Normalzustand deaktiviert, erst wenn man mit dem Finger in die Nähe kommt, aktiviert der "Live Sensor" die Tasten, woraufhin sie leuchten und sich bedienen lassen. Genauso ist übrigens auch der Power-Schalter ausgeführt, nur ohne Beleuchtung, bzw. mit der Betriebs-LED drunter, lässt sich allerdings etwas schwer finden, wenns im Raum dunkel und der Monitor aus ist.

deaktiviert:



aktiviert:




Leider ist das Ganze etwas träge und hakelig, man weiß nie wirklich, ob der Monitor den Befehl nun ausgeführt hat, oder nicht, da alles sehr zögerlich abläuft, außerdem sind die Settings nach dem "Gießkannenprinzip" in 4 unterschiedlichen Menüs verteilt, zusammen mit der trägen Bedienung macht das die Einstellung nicht weniger umständlich, es wäre einfacher, alles in ein Menü zu packen. Ich empfehle dringendst, die Einstellungen per Software vorzunehmen, dazu später mehr.

OSD:

Wie bereits angesprochen, sind die verschiedenen Einstellungen weit verteilt, man muss sich also durch die Menüs hangeln.

Smart:

Im Smart-Menü findet man Einstellung für die automatische Helligkeit (an/aus), die Zeitsteuerung (aus, 1h, 2h) und den Live Sensor, der dafür sorgt, dass die "Tasten" bei Nichtbenutzung nach wenigen Sekunden deaktiviert werden, diese Funktion lässt sich abschalten, so dass die Tasten dauerhaft aktiv sind.

Fun:

Im Fun-Menü kann man per "EZ Zooming" die Auflösung einstellen (bei Anschluss über VGA oder DVI, bei HDMI fällt das weg), von 16:10 auf 4:3 und umgekehrt umschalten, Fotoeffekte übers Bild legen (Gausssche Unschärfe, Sepia, Monochrom) und die Kopfhörerlautstärke festlegen (nur HDMI), diese lässt sich, im Gegensatz zu sämtlichen anderen Einstellungen auch nicht per Software regeln.

Menü:


Unter Menü lassen sich die üblichen Einstellung für Helligkeit, Kontrast, Gamma, Schärfe, Farbtemperatur, RGB, Sprache und Position des OSDs festlegen.

f-Engine:

Hier kann man in die bereits erwähnten Bildmodi (Film, Internet, Normal, Benutzer) umschalten, auch lässt sich ein Demomodus einschalten, bei dem eine Hälfte des Bildes normal bleibt, während die andere Hälfte ins entsprechende Profil versetzt wird.
Die im Handbuch erwähnten HMDI-Modi Game und Sport fehlen gänzlich, auch in der Software nicht zu finden, scheint wohl daran zu liegen, dass es bei mir keine HDMI-Direktverkabelung gibt, sondern ein Adapter dazwischen hängt.
Die f-Engine Taste dient gleichzeitig als "nach oben" in der Bedienung.

Source:

Hier kann man, wie der Name vermuten lässt, zwischen den einzelnen Eingangsquellen umschalten.
Die Source Taste stellt außerdem die "nach unten" Funktion bei der Bedienung dar.

Auto/Set:

Hier kann beim Anschluss über D-Sub die Autokonfiguration gestartet werden, in den Menüs dient sie als Eingabetaste.

Interpolation/Skalierung


Das Interpolationsverhalten des Monitors ist grundsätzlich als gut zu bezeichnen, leider hab ich keine so gute Kamera, um die Unterschiede zu verdeutlichen, daher muss Text reichen.
Natürlich sieht man bei Texten naturgemäß stärkere Unschärfe und Schattenbildung, aber im Windows-Betrieb wird wohl kaum jemand nicht die native Auflösung wählen. Bei Spielen sieht es da weitaus besser aus, einzig 1280x800 fällt negativ auf, hier ist ein größerer Schärfeverlust zu erkennen, warum auch immer.

Zur Skalierung ist zu sagen, dass das Gerät lediglich 4:3 und 16:10 seitengerecht darstellen kann, 5:4 und 16:9 gibt es nicht, dadurch werden solche Inhalte natürlich gestreckt, speziell bei alten Spielen, die keine Breitbildauflösung unterstützen, kann diese Streckung durchaus stören, wenigstens ein 5:4 Modus (z.B. für 1280x1024) wäre hier wünschenswert.

Reaktionsverhalten/Inputlag

Der W2286L setzt, wie viele aktuelle LCDs, auf eine Overdrive-Funktion um die Schaltzeiten zu verringern, diese ist sehr gut integriert, es gibt keine Schlieren bei schnellen Bewegungen (UT3, Quake3) und auch der Corona-Effekt (Nachleuchten von Konturen) bleibt gänzlich aus.

Der Inputlag fällt ebenfalls gering aus, zumindest so gering, dass er nicht zu merken ist, leider ist keine Messtechnik für genaue Werte vorhanden, daher muss die subjektive Aussage reichen.


forteManager - Software zum Anpassen der Bildschirmeinstellungen

Auf der beigelegten CD befindet sich ein weiteres Schmankerl, der forte-Screemanager, der die gleichen Funktionen wie das OSD bietet, nur übersichtlicher und deutlich leichter zu handhaben.

Nach dem Start und der Initialisierung der Anwendung landet man im eZ-Menü:



Hier findet man die Untermenüs Profil, f-Engine, Cinema Modus und Assistent.

Unter Profil werden sämtliche Profile aufgelistet (Standard und selbst erstellt) und können geladen werden.

Unter f-Engine verbirgt sich eine ähnliche Funktion, nur dass man sich hier auf die Herstellerprofile beschränkt, außerdem gibt es einen fließenden Profilwechsel ohne Ladezeiten.

Der Cinema-Modus ist eine Funktion zur Hervorhebung bestimmter Bildbereiche, so kann man zum Beispiel beim anschauen von Webvideos (Youtube etc.) alles außer das Video abdunkeln, der Grad der Abdunklung lässt sich von 0 bis 10 einstellen. Beispiel:


Lustiges Gimmick, allerdings ohne großen Nutzen.

Und vom Assistenten wird man Schritt für Schritt durch die Monitoreinstellung (Auflösung, Helligkeit etc. pp) geführt, lässt sich alles auch ohne Assistent einstellen.

Der Punkt Auto Function ist nur beim Anschluss per D-Sub wählbar und stellt die Autokalibrierung dar.


Als nächstes geht es ins Anzeige-Menü:



Hier lassen sich Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Auflösung einstellen.
Position und Synchronisierung sind wieder nur beim Anschluss über D-Sub verfügbar, da das bei den digitalen Anschlüssen automatisch passiert.

Das Farbmenü ist das nächste:



Dieses bietet die Einstellungen für Farbtemperatur, RGB-Werte und Gamma, außerdem gibt es eine Funktion zur Kalibrierung des Monitors, da der Screenshot dieser Kalibrierung allerdings extrem unter der Verkleinerung leidet und ich hier kein formatsprengendes 1680x1050 Bild posten möchte, spar ich mir das.

Dann gibt es noch das Optionsmenü:



Hier fällt zunächst mal auf, dass die Software einfach durch den nächstbesten Übersetzer gejagt wurde, "Vorzüge" sind die Preferences.
Unter Eingangsquelle kann man zwischen Analog und Digital umschalten, Stromindikator bietet die Option, die Betriebsstatus-LED abzuschalten.
Dual-Monitore erlaubt die Konfiguration des zweiten Displays, allerdings nur zur Software kompatible Geräte (LG), logisch.
Außerdem kann man alles auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Im Hilfemenü findet man lediglich Informationen über die Software -im Übrigen Version 3.15, die gibt es noch nichmal bei LG zum Download- und zur Hardware:



Zur Software noch eine kleine Anmerkung: Der Monitor wurde anfangs nicht erkannt, als er per DVI->HDMI-Adapter angeschlossen war, das Problem hat sich irgendwann wundersamer weise von ganz alleine gelöst und der Monitor wurde erkannt, ich habe keinen Schimmer was die Problemlösung bewirkt hat, es ist seitdem jedenfalls nicht mehr aufgetreten.


Sonstiges

Die Hitzeentwicklung ist gering, worauf ja schon das komplette Fehlen von Belüftungsschlitzen hinweist, lediglich vorne am unteren Rand in der Mitte wird das Gerät ein wenig wärmer, sonst wird er nichtmal handwarm, die Rückseite bleibt komplett kalt, logisch, schließlich ist das Netzteil extern aufgeführt, das wird dann auch durchaus ein bisschen wärmer, aber nicht übermäßig.

Auch gibt es keinerlei Geräusche, nichts brummt, auch das Netzteil bleibt Stumm.


Aufgrund eines Problems mit der Tonübertragung über HDMI hab ich mich direkt am zweiten Tag auch mal mit dem Support auseinandergesetzt, als Antwort auf meine Frage bekam ich das hier:
"Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass der Ton nicht über einen DVI-HDMI Adapter übertragen wird, daher kann auch der Kopfhöreranschluss nicht genutzt werden."

Nun, ich enttäusch euch ja nur ungern, liebes Supportteam, aber das funktioniert definitiv, ich zähl das mal als Ausrutscher.
Ich bin allerdings auch nicht weiter drauf eingegangen, da
1. Die weitere Kontaktaufnahme umständlich war (wieder übers Online-Formular statt Direktantwort auf die Mail, da hätte wahrscheinlich ein völlig anderer Support-Mitarbeiter meine Anfrage bekommen und gleich mal garnix verstanden, das solltet ihr mal ändern, liebes LG-Team)
2. Sich das Problem quasi von selbst gelöst hat.

Anscheinend hatte das Team da noch keine Infos über den relativ neuen Monitor.

Eine weitere Auffälligkeit nach einigen Tagen Test: Der Monitor verhält sich sehr zickig, wenn man ihn bei laufendem PC abschält und der Rechner dann nach x Minuten Abwesenheit das "Monitor abschalten" Signal sendet, der LG entpuppt sich hier als echter Morgenmuffel. Ich habe noch kein Geheimrezept gefunden, ihn nach dem Wiedereinschalten sofort zu aktivieren, ich drück in der Regel die diversen Menü-Tasten am Monitor, bis er irgendwann wieder zu sich kommt. Der Samsung ist sofort wieder da.




Fazit, Pro/Kontra

Der Monitor hat mich überzeugt, er sieht edel aus, die Bildqualität ist hervorragend, Farben und Blickwinkel sind für ein TN-Panel in meinen Augen absolute Spitze, die Software ist sehr komfortabel und die Anschlussvielfalt kann kaum größer ausfallen, einzige der Displayport fehlt hier, aber da HDMI gleich doppelt vorhanden ist, ist das zu verschmerzen. Leider trüben die frickelige OSD-Bedienung und die beinahe gänzlich fehlenden Ergonomiefunktionen das Gesamtbild. Das, zusammen mit dem hohen Preis (257€) im Vergleich zu anderen guten Monitoren dieser Klasse (wenn auch Non-LED) könnte dem Monitor das Genick brechen.
Allerdings kann ich ihm uneingeschränkte Spiele- und Filmtauglich bescheinigen, der geringen Schaltzeit und dem subjektiv nicht vorhandenen Input-Lag sei Dank.
Ich für meinen Teil werde ihn behalten und kann ihn auch guten Gewissens empfehlen, allerdings durch hohen Preis und vergleichsweise schlechte Ergonomie nichts für Jederman.

Pro:

-edles Design
-sehr gute Bildqualität
-keine Schlierenbildung, kein Inputlag
-hohe Blickwinkelstabilität
-innovative, das Gesamtbild nicht störende Bedienelemente
-hohe Anschlussvielfalt
-geringer Stromverbrauch und Hitzeentwicklung
-sehr gute Software, die zur frustfreien Bedienung auch nötig ist
-Tonausgabe per HDMI möglich, unüblich bei Monitoren ohne integrierte Lautsprecher

Kontra:

-fehlende Ergonomiefunktionen
-keine VESA-Halterung
-träge, umständliche Bedienung am Monitor selbst
-nicht nachvollziehbares Verhalten beim Aufwachen aus dem Stromsparmodus



Zum Ende möcht ich mich noch bei VICO für die "Veranstaltung" dieses Tests, bei LG für die Bereitstellung des Monitors und natürlich bei Robert für die Vermittlung bedanken.

Bei Fragen, immer her damit, ich sehe was ich beantworten kann.


Grüße

Pixel
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Geändert von Killerpixel (23.09.2009 um 08:59 Uhr) Grund: Falsches Bild zum forte-Hilfemenü korrigiert...is das keinem Aufgefallen? :inflames:
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DiceMaster (22.09.2009), DonSchado (05.10.2009), djs (27.09.2009), djshooter (22.09.2009), dr_Cox (22.09.2009), Exit (23.09.2009), freezer (22.09.2009), icgLifeStyle (22.09.2009), Madddi (01.11.2009), Mother-Brain (22.09.2009), Mr_Eyeballz (27.10.2009), Pilzkopf (05.10.2009), Pixi (29.09.2009), Robert (23.09.2009), RoE187 (22.09.2009), swatcher1 (01.10.2009), tele (23.09.2009), Uwe64LE (27.10.2009), [EID]-Mr.GiZMO (05.10.2009)
Alt 22.09.2009, 21:53   #2 (permalink)
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dr_Cox kann auf vieles stolz sein
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Standard AW: [Erfahrungsbericht] LG Electronics W2286L

Hammer!
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Alt 22.09.2009, 22:51   #3 (permalink)
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freezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekannt

Standard AW: [Erfahrungsbericht] LG Electronics W2286L

Hallo,

was für ein Problem gab es bei der Tonübertragung über HDMI? Ich habe das hoffentlich nicht überlesen.

MfG
freezer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2009, 23:00   #4 (permalink)
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Standard AW: [Erfahrungsbericht] LG Electronics W2286L

Es gab mit der Tonausgabe selbst kein Problem, das Problem bestand darin, dass sich der Monitor über HDMI-Adapter anfangs nicht per Software einstellen lies. Somit stand ich vor der Wahl: Entweder HDMI ohne Software und mit Ton, oder DVI mit Software..und ohne Ton. Und bei der Bedienung per OSD is das echt keine große Frage, wenn der Monitor nämlich zum x-ten Mal nicht die Einstellung übernimmt die man will, weil er viel zu träge ist, bekommt man teilweise echt Lust das Ding sofort zurückzuschicken.

Aber wie ich schrieb, Problem hat sich gelöst, da sich das Gerät auf wundersame Art und Weise plötzlich auch über HDMI-Adapter mit dem Fortemanager bedienen lies. Ich hab echt nachwievor keine Ahnung, an was es lag und wie ich es unwissentlich gelöst hab.

Und der Support..nunja, wurde mir halt einfach gesagt dass der Ton mit Adapter nicht übertragen wird, entweder man wollte mich hier einfach schnell abspeisen, oder man kannte die speziellen -den Grakas beliegenden- DVI->HDMI Adapter nicht, obwohl ich das in der Mail deutlich erwähnt hab.
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Alt 22.09.2009, 23:07   #5 (permalink)
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freezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekanntfreezer ist jedem bekannt

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Ach so meintest Du das... Thx!

Ton über DVI ist halt schon etwas spezieller (funktioniert ja auch nicht immer), dass kennen sicherlich bei weitem noch nicht alle Supporter.
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Alt 22.09.2009, 23:15   #6 (permalink)
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Naja etwas spezieller...das Gros der Grakas hat immernoch keine nativen HDMI...die geben ihren Ton alle über DVI (bzw die ungenutzten Analog-Pins des DVI-Steckers) aus, wenn das Empfangsseitig auch mal möglich wäre, wär das Problem nicht existent, aber so muss man eben auf Adapter zurückgreifen.
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Alt 22.09.2009, 23:43   #7 (permalink)
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Standard AW: [Erfahrungsbericht] LG Electronics W2286L

Also dann muss ich eine Steinzeit-Graka gehabt haben (war glaube ich ein 2600er), da mein Ati DVI=>HDMI Adapter (Rev.A) ein DVI-D ist, also ohne analoge VGA Kontakte. Der neuere Rev.B schaut auch nicht wirklich anders aus - jedenfalls was die Kontakte betrifft.
Ich hätte ja eher auf ein bereits intern - auf der Graka selbst - eingebundes Audio Signal in den Datenstrom getippt, kenne mich da zugegegen aber nicht wirklich aus, da ich noch nie in der Situation war sowas zu verbinden.
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