AMD hat sich erstmals zu den neuen vBIOS-Updates für Radeon-RX-7000-Grafikkarten geäußert. Die Firmware soll potenzielle Sicherheitslücken schließen, konkrete Informationen zur betroffenen Schwachstelle hält das Unternehmen jedoch weiterhin unter Verschluss.

Bislang haben vor allem Sapphire und Gigabyte entsprechende Updates veröffentlicht. Beide Hersteller sprachen von einem Sicherheitsproblem, das gemeinsam mit AMD identifiziert wurde. Technische Details blieben jedoch aus.
Was AMD verrät
Laut AMD handelt es sich um eine reguläre Sicherheitsmaßnahme. Firmwareupdates würden bewusst vor einer öffentlichen Offenlegung bereitgestellt, damit Nutzer ihre Systeme rechtzeitig absichern können. Gleichzeitig erklärt das Unternehmen, dass derzeit keine Berichte über eine aktive Ausnutzung der Schwachstelle vorliegen.
Offen bleibt dennoch, welche Komponente betroffen ist und wie kritisch die Sicherheitslücke tatsächlich ausfällt. Auch die Kennung AMD-SN-6023, auf die sich einige Hersteller beziehen, taucht bislang nicht auf AMDs öffentlicher Sicherheitsseite auf.
Nur wenige Hersteller liefern Updates
Derzeit stehen die neuen Firmwareversionen nur für ausgewählte Modelle von Sapphire und Gigabyte bereit. Besitzer von Radeon-Karten anderer Hersteller müssen auf entsprechende Updates ihrer Boardpartner warten. Von Firmware-Dateien anderer Anbieter sollten Nutzer weiterhin die Finger lassen.
AMDs Stellungnahme deutet allerdings darauf hin, dass die Details zur Sicherheitslücke erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden sollen.