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Alt 16.02.2017, 19:00   #1 (permalink)
Hardware Killer
 
Benutzerbild von MisterSchue
 

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Standard Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf

Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf


Der Big Tower Markt ist ein hart umkämpfter Markt. Cougar hat mit dem Panzer Max ein Gehäuse geschmiedet, um es erstmalig mit großen Kalibern wie dem NZXT Phantom 630 oder dem Thermaltake Core X71 aufzunehmen. Dabei stellt das Panzer Max die vergrößerte Version des normalen Cougar Panzer dar.

Features



Verpackung & Lieferumfang

Das Cougar Panzer Max kommt in einem klassischen Pappkarton.



Auf den Seiten sind viele Abbildungen des Gehäuses - sowohl vom Äußeren als auch vom Innenlebens - sowie die wichtigsten Informationen aufgedruckt. An den Seiten befinden sich zwei Griff-Aussparungen, die den Transport ungemein vereinfachen. Trotz der Größe des Gehäuses ist die Verpackung so kompakt und das Gewicht so gering wie möglich gehalten, was einen komfortablen Transport ermöglicht.



Das Gehäuse ist im Karton gut geschützt. Zum einen ist der Karton selbst ausreichend dick, dass die Verpackung auch bei einem Sturz nicht gleich durchschlagen wird. Gegen größere Unfälle ist das Gehäuse durch zwei Styropor Halterungen geschützt. Diese Halterungen sorgen gleichzeitig für einen entsprechenden Abstand zwischen Karton und Gehäuse sowie eine feste Fixierung von diesem. Zusätzlich ist das Panzer Max noch in eine Stoff-Tüte eingewickelt, welche dem Gehäuse einen weiteren Schutz vor Kratzern bieten soll.

Alles in allem ist die Verpackung in meinen Augen vollkommen in Ordnung. Es ist an keiner Stelle zu wenig Schutz vorhanden. Die Reduzierung der Verpackung auf das Nötigste ist sogar eher positiv hervorzuheben, da diese Ressourcen-Verschwendung vermeidet.



Das Zubehör fällt erfreulicherweise nicht so schlicht aus. Cougar legt dem Gehäuse Schrauben für die Laufwerks- und Mainboard-Montage sowie eine zusätzliche Steckkarten-Blende bei. Dazu gibt es noch drei Schutzgummis für die Schlauchdurchführung einer externen Wasserkühlung sowie zwei dreifach Y-Kabel für 3-polige Lüfter.



Testsystem

Bevor es mit dem Gehäuse und den Messungen weiter geht, erst ein kleiner Blick auf die Testhardware.
  • CPU: AMD Athlon X4 760k @Be Quiet! Shadow Rock 2
  • MB: MSI A88X-G43
  • RAM: 2x 4GB Crucial DDR3-1600
  • GPU: MSI GTX660 Gaming
  • HDD: 1x 2,5" SSD + 2x 3,5" HDD
  • PSU: Antec Basiq VP450p

Natürlich entspricht die Testhardware keinesfalls einem HighEnd-System. Viel wichtiger ist aber bei einem Gehäusetest aber auch die Verbaubarkeit der Hardware. Um zu überprüfen, wie gut die Gehäusekühlung arbeitet, reicht das obige System auch aus.

Aufbau & Montage

Außen

Das Cougar Panzer Max gibt es nur ein einer Version. Die Außenmaße des Gehäuses betragen 266 mm x 612 mm x 556 mm. Man setzt also auf ähnliche Maße, wie die Konkurrenz - auch wenn man die Höhe eines Thermaltake Core X71 nicht ganz erreicht. Das Gehäuse besitzt ein mechanisches Design. Die abgekanteten Seitenteile erinnern an Kettenschutzplatten moderner Panzer.
Cougar verwendet bei dem Gehäuse einen Mix aus Metall, Kunststoff (teils mit Carbon-Optik) und Acryl-Glas.
Bei der Front kommt ein Gitter zum Einsatz, hinter dem die Frontlüfter verborgen werden. Am oberen Ende der Front befinden sich zwei Gittereinsätze, hinter denen die 5,25" Laufwerk-Schächte verborgen werden. Beide können einfach entnommen und eingeklippt werden. Besonders gut gelöst hat Cougar die Montage der Frontblende. Diese wird unten eingehängt und oben mit einem Druck verrastet. Um die Blende zu entnehmen muss lediglich noch einmal darauf gedrückt werden und die Blende wird von den Halterungen freigegeben. Einen vergleichbaren Mechanismus kennt der ein oder andere vielleicht bereits von Türen und Schubladen bei Schränken. Ein cleveres kleines Detail. Ganz unten in der Front wurde das Cougar-Logar platziert.



Beide Seitenteile besitzen eine Griffaussparung, die gleichzeitig das Entriegeln des Seitenteils ermöglicht. Während das rechte Seitenteil komplett aus Metall besteht, besitzt das Linke eine getönte Acrylglas-Scheibe. Damit ist der Blick auf die verbaute Hardware frei. Umrahmt werden beide Seitenteile durch einen Rand, der stark an Metallträger erinnert und mit Schrauben sowie Carbon-Applikationen aufgelockert wird. Dieser Rand bildet gleichzeitig einen Teil der Standfüße. Man könnte das Gehäuse also sowohl auf die Front- oder auf die Heckseite stellen, was zugegeben aber wenig Sinn ergibt.
Die Oberseite besteht aus zwei Blenden. Zum einen gibt es eine Mesh-Blende, unter welcher die Deckel-Lüfter verborgen werden, zum anderen gibt es eine Kunststoffblende, die nur einer vereinfachten Montage dient. Beide Blenden besitzen ebenfalls die Druckverriegelung der Front. Am Deckel des Gehäuses befestigt Cougar zwei massive Griffe.



An der Kante zwischen Front und Deckel sitzt auf einer Schrägen das I/O-Panel des Gehäuses. Hier bietet das Cougar Panzer Max jeweils zwei USB 2.0 und USB 3.0-Ports sowie zwei Klinkenanschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. In der unteren Hälfte des Panels gibt es mittig das Cougar-Logo nebst Schriftzug sowie Power- & Reset-Knopf und einer dreistufigen Lüftersteuerung. Der Power-Knopf hat die Power-LED integriert, die HDD-LED ist längliche weiße LED unterhalb des I/O-Panels. Die Lüftersteuerung wird über einen SATA-Stromanschluss mit Energie versorgt.



Die Rückseite des Panzer Max ist komplett in Schwarz gehalten. Für das Netzteil ist am Boden eine Aussparung vorgehalten und ein 120 mm Lüfter kann oben, rechts neben dem I/O-Panel des Mainboards, angeschraubt werden. Neben den Steckkartenblenden sind drei Aussparungen zur Schlauchdurchführung für eine externe Wasserkühlung vorgehalten. Diese Durchführungen sind mit Blenden besetzt, welche mit einem Schraubenzieher herausgedreht werden können.



Leider spart Cougar bei den Staubfiltern. Hinter den Mesh-Blenden von Front und Deckel befinden sich zwar noch dünne Kunststoffnetze. Diese sind allerdings sehr grobmaschig und fest an die Blenden gebunden. Ein Austausch oder eine Entnahme für zum Reinigen ist allerdings nicht möglich. Für Boden und Rückseite werden gleich gar keine Staubfilter mitgeliefert.

Innen

Im Inneren des geht es sehr aufgeräumt zu. Cougar wählt dabei eine heutzutage sehr übliche Unterteilung des Gehäuses in zwei (eine untere und eine obere) Zonen. Der untere Bereich des Gehäuses wird durch eine schwarze Kunststoffabdeckung verdeckt. Das darunter liegende Netzteil und die abgehenden Kabel sind also vor unerwünschten Blicken geschützt.
Der obere Gehäusebereich beherbergt das Mainboard-Tray und den Laufwerkschacht für die beiden 5,25"-Laufwerke. Die 5,25"-Laufwerkschächte kommen mit einer äußerst simplen wie genialen Schnellmontage daher. Allerdings handelt es sich nicht um einen entnehmbaren Korb, so dass die Schächte fest verbaut sind. Durch die großzügigen Abmaße können Mainboards vom mITX- bis zum EATX-Formfaktor verbaut werden. Die Mainboard-Befestigungen sind kleine abgeflachte Halbkugeln. Damit das Einsetzen vom Mainboard leichter von der Hand geht hat Cougar eine Montagehilfe in Form eines Stiftes, der durch eines der Mainboard-Befestigungslöcher ragt. Dieser Stift ist bereits fest im Gehäuse integriert, so dass bei der Montage eine Schraube weniger angezogen werden muss.
Das Mainboard-Tray verfügt natürlich über die Klassen üblichen Kabeldurchführungen. Insgesamt sind es drei an der Zahl, wovon allerdings nur zwei im oberen Bereich zu finden sind. Es gibt auch noch weitere Kabeldurchführungen im Deckelbereich, so dass ein sehr aufgeräumtes Kabelmanagement selbst mit nicht modularen Netzteilen möglich ist.
Als besonderes Goddie verfügt das Cougar Panzer Max über ein Luftleitblech (aus Kunststoff bestehend), welches in den Luftstrom der beiden Frontlüfter hineinragt. Dadurch wird Luft an die Rückseite des Mainboard-Trays - genau zu den 2,5"-Laufwerksbefestigungen - abgeführt.



An Rückseite und Front gibt es dagegen wenig Spektakuläres im Innenraum. An der Rückseite lässt sich lediglich der oben beschriebene 120 mm Lüfter befestigen. An der Front gibt es wenigstens die Möglichkeit zwei bis zu 140 mm große Lüfter oder einen entsprechenden 280 mm Radiator zu verbauen. Cougar sieht dafür zum Teil Langlöcher vor, damit bei der Positionierung der Lüfter ein wenig Spielraum besteht.



Der Deckel kann analog zur Front mit zwei bis zu 140 mm großen Lüftern oder einem vergleichbaren Radiator bestückt werden.



Kommen wir noch einmal kurz zur Rückseite des Mainboard-Trays. Auf dieser befinden sich die vier 2,5"-Slots und die beiden 3,5"-Slots. Alle Laufwerksaufnahmen sind mit Schnellmontagen versehen. Durch das oben genannte Windleitlblech werden unteren drei 2,5"-Slots mit Frischluft versorgt. Die 3,5"-Aufnahmen können gelöst werden.



Im untere verdeckte Bereich kann wie bereits erwähnt das Netzteil verborgen werden. Dieses liegt auf vier Füßen auf. Zusätzlich bietet das Cougar Panzer Max die Möglichkeit einen 120 mm oder 140 mm Lüfter zu verbauen. Hier ist allerdings zu beachten, dass besonders lange Netzteile mit dem Lüfter kollidieren könnten.



Montage

Kommen wir zur Montage. Der Einbau des Mainboard verläuft erfreulich einfach. Zum einen sind die Abstandshalter, wie oben beschrieben, bereits vormontiert und zum anderen gibt es genügend Platz, um das Mainboard in Position zu bringen (hier hilft der Positionierstift) und dann entsprechend fest zu schrauben. Das Mainboard schließt dabei nach oben und unten nahe zu bündig mit ab. Die Kabeldurchführungen sind weiterhin frei, da ja auch EATX-Board Platz finden müssen. Einzig das 4-polige Mainboard-Kabel könnte ein Problem darstellen. Es muss lang genug sein, um über die komplette Rückseite nach oben gelegt zu werden. Dann kann man den Stecker durch einen am Decke befindlichen Kabeldurchgang legen. Ist das Kabel zu kurz, wird es schnell schwierig und das Kabel muss durch den Innenraum gelegt werden. Dann lässt sich aber wiederum die Netzteilabdeckung nicht mehr installieren.
Auch für größere Kühler (Cougar gibt eine maximale Höhe von 170 mm an) können problemlos verwendet werden - der Be Quiet! Shadow Rock 2 passt problemlos rein.



Die Lüfter lassen sich einfach festschrauben. Dafür muss lediglich die jeweilige Blende entnommen werden und dann kann der Lüfter mit den mitgelieferten Schrauben montiert werden. Da in der Nähe von allen Lüftern Kabeldurchführungen sitzen, können die Kabel einfach auf die Rückseite durchgeführt werden.



Die Laufwerksmontagen gehen schnell von der Hand. Die 3,5"-Festplatten müssen lediglich einklippt werden - hier helfen die kleinen Metallbolzen in den Schnellmontagen. Leider sprang ein Metallbolzen der rechten Laufswerkshalterung immer wieder aus dem Gummi. Eine weitere Sicherung kann nicht erfolgen. Datenträger im 2,5"-Format lassen sich ebenfalls so leicht in die entsprechenden Aufnahmen stecken. Dabei werden sie durch eine Rastnase vor Herausrutschen gesichert. Die komplett werkzeugfreie Montage weis zu gefallen und spart einiges an Zeit.

Der Einbau des Netzteils erfolgt größtenteils problemlos. Zunächst muss die Blende entnommen werden. Das erfordert das Lösen einer Schraube auf der Rückseite und sanften Druck auf der Vorderseite (die Stellen sind mit Aufklebern markiert). Danach kann das Netzteil einfach eingelegt und festgeschraubt werden. Für die Montage des Netzteiles sind an der Rückseite des Gehäuses genügend Löcher, so dass auch verschiedene Netzteile eingebaut werden können. Das Antec Basiq VP450W verfügt über kein Kabelmanagement. Allerdings stellt diese Tatsache für das Cougar Panzer Max kein Problem dar, da direkt vor dem Netzteil gleich zwei Kabeldurchführungen platziert sind. Durch die Kabeldurchführungen des Mainboardträgers können Kabel entsprechend einfach an der Rückseite entlang nach oben zu Mainboard und Grafikkarte verlegt werden. Einzig die Kabellänge oder Kabelbestückung kann ein Problem darstellen. Bei meinem Antec Basiq VP450p gibt es zwei Kabel mit SATA-Stromversorgung. An einer Leitung sind drei SATA-Stecker, womit sich theoretisch alle drei Laufwerke gleichzeitig anschließen lassen. In der Praxis sind die Abstände der einzelnen Stecker aber zu kurz, weswegen die 2,5" SSD nicht an die gleiche Leitung, wie die 3,5" Laufwerke angesteckt werden können und ich musste die zweite Leitung nehmen. Dadurch fehlt aktuell ein SATA-Stromansch für die Versorgung des DVD-Laufwerks. Ansonsten lässt sich eine sehr saubere Kabelverlegung umsetzen.



Zu guter Letzt kann dann noch die Grafikkarte und das DVD-Laufwerk installiert werden. Das Laufwerk ist schnell eingeschoben und mittels Schnellmontagehebel fixiert. Vorher kann die Blende bequem aus der Frontblende entnommen werden. Hierfür müssen zwei Rastnasen gelöst werden und schon fällt die Blende praktisch heraus. Der Einbau der Grafikkarte geht genauso einfach von statten. Die theoretisch auf werkzeuglose Montage ausgelegten Daumschrauben der Steckkartenblenden sind dermaßen straff angezogen, dass man doch einen Schraubendreher zum Lösen braucht. Danach kann die Blende raus und jetzt muss nur noch die Grafikkarte eingesteckt werden und die Daumenschrauben wieder reingedreht werden. Das Stromkabel noch durch die Kabeldurchführung ziehen und schon ist der Aufbau fertig.



Temperaturen & Lautstärke

Auf Grund der anderen Hardware im Vergleich zu meinem letzten Test des Raijintek Aeneas, sind die Ergebnisse der Temperaturbetrachtung nicht vergleichbar.

Testszenario

Für die Bewertung der Temperatur habe ich mir die Werte über HWMonitor (die Temperaturen gelten also als Richtwerte) ausgeben lassen. Einmal wurde das System in Idle-Modus betrieben und das andere Mal wurden Grafikkarte mit dem FurMark-StressTest und die CPU mit dem Tool "StressMyPC" auf Maximallast getrimmt. Alle vorinstallierten Lüfter wurden über den SysFan3-Anschluss des Mainboard angeschlossen, während die beiden Frontlüfter (Be Quiet! Silent Wing 140mm) an den SysFan1- und SysFan2-Anschluss angesteckt wurden. Die Raumtemperatur betrug ca. 24°C. Alle Lüfter drehen auf maximaler Drehzahl. Das Gehäuse steht unterhalb des Schreibtischs.

Temperaturen

Im Idle-Betrieb des PCs gibt es keinerlei Beanstandungen im Cougar Panzer Max. Die Temperaturen bewegen sich bei 43°C für die CPU-Kerne und 35°C für die Grafikkarte.



Unter Last wird es sowohl der CPU als auch der Grafikkarte etwas wärmer. Jedoch liegen die 77°C der CPU und die 65°C der GPU immer noch im guten Bereich. Die Grafikkarte kann die Temperatur sogar mit 28% der maximalen Lüfterdrehzahl halten.



Es zeigt sich also, dass das Cougar Panzer Max bei Lüftervollbestückung einen recht guten Dienst hinsichtlich der Gehäusebelüftung verrichtet. Anzumerken bleibt aber noch, dass die Lüfterkonfiguration auch durch noch größere Deckellüfter und einen Bodenlüfter erweitert werden kann. Somit ist das Panzer Max auch gewappnet, sollte ein noch größerer Kühlungsbedarf bzw. Luftdurchsatz gefordert sein. Aber auch ohne den "Lüfteroverkill" weiß das Kühlungskonzept des Cougar Panzer Max zu überzeugen.



Lautstärke

Die integrierte Lüftersteuerung ermöglicht es bis zu drei 3-polige Lüfter in drei verschiedenen Stufen zu regeln. Dabei wird lediglich die Ausgangsspannung mittels Spannungsteiler heruntergesetzt, so dass die Lüfter entsprechend langsamer drehen. Die mitgelieferten Lüfter sind angenehm leise, machen sich aber bei maximaler Drehzahl durch ein deutlich hörbares Rauschen bemerkbar. Sind die Lüfter also an der Lüftersteuerung angeschlossen, empfiehlt es sich auf die höchste Stufe zu verzichten, außer die Hardware-Kühlung erfordert es.
Weitere Geräusche wie das Betriebsgeräusch des CPU-Kühlerlüfters oder der Festplatten absorbiert das Gehäuse sehr gut. Selbst bei maximaler Drehzahl der Lüfter von Prozessor- und Grafikkartenkühler ist das Gesamtgeräusch des Gehäuses noch angenehm leise. Komplett still ist das Gehäuse natürlich nicht, es handelt sich aber auch nicht um ein gedämmtes Gehäuse.

Fazit

Mit Panzer Max bietet Cougar erstmalig einen Big-Tower mit einer Höhe von über 600 mm an. Optisch wie auch technisch ist das Gehäuse sehr gelungen, wobei Ersteres ja immer eine Streitfrage bleibt. Die Orientierung der Designsprache an modernen Panzern, die der Name suggeriert, lässt sich nicht abstreiten, steht Gehäuse aber sehr gut. Neben der schieren Größe und dem durchdachten Raumkonzept punktet das Gehäuse auch mit kleinen Highlights wie der Druckverrastung der Blenden, der Luftführung an den Frontlüftern und dem Montagestift des Mainboardträgers sowie der integrierten Lüftersteuerung für bis zu drei Lüfter. Dass das Gehäuse "lediglich" zwei 3,5" Slots und vier 2,5" Slots bietet, sehe ich nicht als Problem an. Obwohl es sich um einen Bigtower handelt, werden die meisten Käufer kaum riesige Raid-Systeme verbauen wollen. Sollte das trotzdem geplant sein, muss erwähnt werden: hierfür gibt es bessere Gehäuse.

Wirkliche Schwächen leistet sich das Cougar Panzer Max also nicht, einzig die spartanische Ausführung von Staubfiltern hätte nicht sein müssen.

Nicht als Kritikpunkt, sondern als Hinweis soll noch vermerkt sein, dass man auf die Wahl des Netzteils durchaus besonderes Augenmerk legen sollte. Hier dürfen die Kabel nicht zu kurz oder ungünstig bestückt sein. Also lieber vorher mal beim Händler nachfragen oder selbst probieren, denn Cougar kann unmöglich alle am Markt verfügbaren Netzteil und Bestückungsmöglichkeiten des Panzer Max auf Kompatibilität testen. Bei vorhandenen Netzteilen, wie meinem Antec Basiq VP450p ist mit unter etwas Kreativität gefragt.

positiv

+ extrem viel Staumraum für Hardware
+ gute Kühlung der Komponenten möglich
+ gute Geräuschdämmung verbauter Hardware
+ ausgezeichnetes Kabelmanagement ermöglicht saubere Kabelverlegung
+ alle Mainboard-Formfaktoren bis EATX werden unterstützt
+ größtenteils hochwertiger Materialauswahl und Verarbeitung
+ genügend Platz für Laufwerke und optionale Wasserkühlungen


negativ

- Ausführungen der Staubfilter könnten hochwertiger sein
- vorinstallierte Lüfter sind bei maximaler Drehzahl mit einem lauten Rauschen zu hören
"Ein Mensch handelt zu jeder Zeit egoistisch. Jede noch scheinbar uneigennützige Tat dient nur dazu dem Bild, dass sich ein jeder von sich selbst schafft, zu entsprechen und ist damit im Egoismus gegründet. Der Held rettet die Jungfrau nicht vor dem Drachen, weil die Jungfrau in Not ist. Er tut es, weil er der Vorstellung von sich selbst entsprechen möchte."

Geändert von MisterSchue (16.02.2017 um 14:11 Uhr)
MisterSchue ist offline   Mit Zitat antworten
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Index (17.02.2017), Legion of the Damned (17.02.2017), Mother-Brain (17.02.2017), poiu (10.01.2017), sachsenlok (17.02.2017), sp (19.02.2017)
Alt 17.02.2017, 08:30   #2 (permalink)
Abakus
 

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Beiträge: 29

sachsenlok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf

Das wird das Case für meinen kommenden Gaming PC

allerdings werden die Lüfter dann komplett getauscht und wohl durch Lepa BOL.Quiet PWM Lüfter und blauer LED ersetzt und ein MSI od. ASRock Ryzen Board (wenn ich nicht doch noch der dunklen Seite der Macht verfallen sollte und ein Intel System verbaue)

grüße
sachsenlok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2017, 18:21   #3 (permalink)
Bitte nicht füttern!
 
Benutzerbild von Robert
 

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Robert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz seinRobert kann auf vieles stolz sein

Standard AW: Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf

Zitat:
wenn ich nicht doch noch der dunklen Seite der Macht verfallen sollte und ein Intel System verbaue)
Schließe dich lieber der Rebellion an!
Robert ist offline   Mit Zitat antworten
2 Benutzer bedanken sich für den Beitrag:
JaRaFi (17.02.2017), poiu (18.02.2017)
Alt 18.02.2017, 15:31   #4 (permalink)
Abakus
 

Registriert seit: 13.05.2016
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Beiträge: 29

sachsenlok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf

Hallo Robert

aber nur unter der Bedingung, dass du ihn sponserst.

Ein Anfang wäre getan wenn du mir ein FM2+ Setup hinstellst zusammen mit dem Case, Daten dazu:

1x ASRock FM2A88X Extreme 6+
1x Athlon X4 880K
1x Sapphire RX480 8GB
1x Adata AX3U2133W8G10-DR
1x Sandisk Ultra 2 960GB
1x Sandisk Ultra 2 240GB
1x Seagate ST1000DM010
1x LG CH12NS40 retail
1x Enermax ECR501 (Enermax Mighty charger)
1x Raijintek Tisis
1x Arctic MX-4
1x Antec Edge EDG550
7x Lepa BOL.quiet PWM rote LED´s
1x Monitor 24" FullHD

das Board was ich eig. hierfür favorisiere gibts nicht mehr im Handel, das wäre das MSI A88X-G45 Gaming
grüße
sachsenlok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2017, 06:10   #5 (permalink)
sp
Extrem Tweaker
 
Benutzerbild von sp
 

Registriert seit: 19.06.2003
Ort: Ulm
Beiträge: 2.645

sp ist ein Lichtblicksp ist ein Lichtblicksp ist ein Lichtblicksp ist ein Lichtblicksp ist ein Lichtblick

Standard AW: Cougar Panzer Max - Cougars beste Waffe im BigTower-Kampf

Sehr ausführlicher Test, gefällt mir - nur überzeugt mich das Gehäuse nicht so meinen CM 690II in Rente zu schicken
sp ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
beste, bigtowerkampf, cougar, cougars, max, panzer, waffe


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