Hinter dem Schachzug steht das italienische Technikmagazin Wired. Dieses hatte das Internet vergangenes Jahr für den Friedensnobelpreis vorschlagen lassen und wie nun bekannt wurde, soll die Nominierung vom zuständigen Gremium akzeptiert worden sein. Dies berichten jedenfalls verschiedene US-Medien.
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Das Wired-Magazin begründet die Nominierung damit, dass das Internet wie keine andere Kommunikationsplattform zum Dialog führt und die Demokratie unterstützt. So bezog sich das Magazin etwa auf den Iran, wo das WWW eine erste Atmosphäre der freien Meinungsäußerung geschaffen hätte.
Da das Wired-Magazin selbst keine Nominierung abgeben konnte – dies dürfen nur staatliche und akademische Institution sowie ehemaliger Preisträger – arbeitete die Redaktion für die Nominierung mit der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi zusammen, die den Preis im Jahr 2003 entgegennahm.