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Free-to-Play: Für einige kostenintensiver als normale Spiele

Mittwoch, 15. Aug. 2012 13:27 - [ar] - Quelle: heise.de

Wie auf der Game Developer Conference in Köln bestätigt wurde, sind die vermeintlich kostenlosen Spiele mit dem Free-to-Play-Prinzip für einige Spieler wesentlich teurer als ein normales Spiel.

Die sogenannten "Whales" investieren teilweise über 100 Euro für zusätzliche Boni in einem Free-to-Play-Spiel obwohl das eigentliche Spiel kostenlos ist. Gerade bei Spielen mit anderen realen Mitspielern sei die Toleranzgrenze für einen bezahlten Vorteil niedriger wodurch sich die Spiele refinanzieren können.

Der Prozentsatz der "Whales" liegt jedoch relativ gering und auch der Anteil von langfristigen Spielern ist oftmals sehr gering. Viele Anbieter Versuchen deswegen schon in den ersten Spielstunden die Kunden zu einer Investition zu bewegen.

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Die Firma Kongregate konnte jetzt jedoch feststellen dass Spieler erst bereit sind Geld auszugeben, wenn sie mit dem Spiel vertraut sind und schon viel Zeit investiert haben. So muss es das Ziel der Free-to-Play Entwickler sein, die Spieler langfristig zu binden und sie später mit teureren Boni zu locken.

Die Anzahl von zahlenden Spielern sei aber selbst im besten Fall nur auf 3,5 Prozent beschränkt, diese generieren dabei jedoch über 70 Prozent des Umsatzes.

Die Empfehlung geht deshalb an sehr teure Boni von 30 US-Dollar und mehr. Wenn die Kunden erst einmal ihren ersten Kauf getätigt hätten sei die Tendenz deutlich, dass auch mehr Geld ausgegeben wird. Einem Spieler sei es angeblich egal ob ein Extra einen oder fünf US-Dollar kostet, solang der Kunde einen Gegenwert erkennt.

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