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Core i5-6600K: Geköpfte Skylake-CPU bis zu 10 Grad kühler im Betrieb

Donnerstag, 10. Mär. 2016 13:43 - [ar] - Quelle: 3dcenter.org

Das Köpfen und erneuern der Wärmeleitpaste zwischen dem integrierten Headspreader einer aktuellen Skylake-CPU von Intel kann die Kerntemperaturen um bis zu 10 Grad Celsius sinken.

Wie die Kollegen von 3DCenter.org getestet haben, lässt sich der Headspreader einer Skylake-CPU für Sockel LGA 1151 relativ einfach vom Die trennen. Intel verlötete die Headspreader der Skylake- und Ivy-Bridge-Generation für den Mainstream-Sockel nicht. Der Headspreader ist einfach mittels einer Wärmeleitpaste und Kleber an dem Die befestigt. Bedingt durch die günstige Wärmeleitpaste die zwischen dem intergierten Heatspreader und dem Die sitzt, kann durch die Entfernung des Headspreader und das neuauftragen einer hochwertigen Wärmeleitpaste bereits einige Grad Celsius eingespart werden, weil die Hitzeentwicklung der Kerne dann besser auf den Kühler übertragen werden kann.

Im Fall des Core i5-6600K von den Kollegen von 3DCenter verringerte sich die Kerntemperatur von maximal 66 Grad Celsius auf nur noch maximal 57 Grad Celsius. Als Wärmeleitpaste kam die Arctic MX-2 zum Einsatz und der Headspreader wurde wieder angebracht. Komplett ohne Headspreader ist die Installation und Verwendung eines Kühlers nicht ohne weiteres möglich. Je nach Prozessor und Modell können sogar noch mehr Temperatureinsparungen durch diese Methode erzielt werden.

Bei dem Köpfen der CPU erlischt die Garantie für den Prozessor komplett. Für die meisten Anwender, für die das Köpfen einer CPU in Frage kommt, dürfte dies allerdings kein größere Rollen spielen, da selbst das Übertakten der CPU bereits nicht mehr von der Garantieleistung gedeckt wird.

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(Bild: Verpackung eines Core-i5-Prozessor der aktuellen Skylake-Generation)

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