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Samsung 850 EVO M.2 SSD im Test (9/11)

IOPS Stresstest - dauerhaftes Schreiben

In unserem Dauerstresstest zeigt die Samsung SSD 850 EVO allen anderen Modellen was bereits im Bereich des möglichen ist. Bedingt durch die Größe der SSD können die maximalen IOPS von rund 75.000 nur fünf Minuten gehalten werden und brechen dann auf 25.000 IOPS ein. Allerdings erholt sich die Leistung in den folgenden 20 Minuten und erreicht danach einen stabilen Wert von über 30.000 IOPS.

Wie an der Grafik gut zu erkennen ist, zeigt sich die SSD 850 EVO nach rund 86 Minuten als schnellste SSD in unserem neuen Benchmarkverfahren. Selbst die extrem schnelle Samsung SM951 mit M.2-Anschluss kann solche hohe IOPS nicht so lang wie das neue EVO-Modell aufrecht halten, was aber auch daran liegt, dass die Samsung SM951 zum gleichen Zeitpunkt bereits erheblich mehr Daten geschrieben hat als die deutlich langsamere 850 EVO.

Die Performance einer SSD unterliegt insbesondere beim Schreiben starken Schwankungen, die von normalen Benchmarks nicht erfasst werden, weil diese entweder gar nicht lange genug laufen, oder nur auf einem kleinen Datenbereich arbeiten, die SSD also quasi immer so gut wie leer lassen.  In der Praxis hat man es aber eher mit großen Datenmengen und dauerhaftem Betrieb zu tun, also dem absoluten Gegenteil. Wenn eine SSD immer weiter gefüllt wird oder über einen längeren Zeitraum ununterbrochen auf die SSD geschrieben wird, ohne das Mechanismen wie TRIM oder Garbage Collection greifen können, dann wird diese tendenziell immer langsamer.

In diesem Test wird die SSDs über einen Zeitraum von 240 Minuten mit 4K Operationen beschrieben und wir zeichnen die Performance jeder Minute auf. Das Ergebnis ist eine Performance-Kurve über 4 Stunden die darlegt wie "stabil" die Schreibperformance einer SSD auf Dauer ist. Man kann hierbei also erkennen wie stark und wie schnell die Performance einbricht.

 



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