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OCZ Trion 100 im Test- Die erste OCZ/Toshiba SSD mit TLC Speicher (12/12)

Fazit

Die neue Trion 100 Serie von OCZ soll keine neuen Leistungsrekorde aufstellen sondern die SSDs noch weiter in den Budget Bereich bringen und hohe Speicherkapazitäten besonders günstig anbieten. Die neuen OCZ SSDs richten sich damit an Einsteiger, Nutzer die bislang noch keine SSD besitzen besonders günstig auf die NAND-Flashspeichers umsteigen und ihre Festplatten in Rente schicken wollen.

Positiv fällt an der OCZ Trion 100 auf, das die reine Leseperformance doch recht gut ist. Leider kann sich diese gute Eigenschaft der SSD aber nicht so ganz bei den praxisorientierten Benchmarks, bei denen dann Lese- und Schreibzugriffe gleichzeitig erfolgen übertragen. Hier muss die Trion dann doch deutlich gegenüber teureren Modellen zurück stecken. Auch bei der Schreibgeschwindigkeit ist die SSD in vielen Bereichen eher im unteren Performance-Segment zu finden.

Betrachtet man jedoch die Zielgruppe, an die sich dieses Laufwerk wendet und nimmt man dazu einmal typische Zeitmessungen bei Benchmarks zur Hand, so erkennt man das zwischen einem sehr schnellen und langsamen SSD Laufwerk oft nur wenige Sekunden Zeitersparnis zu Messen sind. Der typische Gelegenheitsanwender wird also eher keinen Unterschied zwischen einer besonders teuren und eher günstigen SSD wie der Trion 100 erkennen.

deutlich wichtiger sind da zum Beispiel Eigenschaften wie die Zuverlässigkeit und Support im Garantiefall. Und genau in diesem Bereich hat OCZ mit der Shield-Plus-Garantie mächtig aufgeholt. Das Man diese doch sehr luxuriösen Garantiebedingungen auch für die Trion aufrecht erhält spricht für das vertrauen von OCZ/Toshiba in dieses doch brandneue Produkt mit brandneuem TCL-Speicher für den in der Praxis noch keine Erfahrungswerte vorliegen.

Dank des hauseigenen Toshiba-Nand-Flash wird man sich dank interner Qualitätssicherung, auf die andere SSD Anbieter, die ihren Flash-Speicher nicht selbst produzieren nicht zurückgreifen können, sehr sicher über die Qualität und Haltbarkeit sein. Toshiba ist in diesem Bereich insbesondere auch durch die Notebook-Sparte als eher konservativer Hersteller bekannt, der lieber auf Nummer sicher geht.

Mit einem Preis von nur 84,99 Euro für die 240-GB-Variante der Trion 100 Serie gehört das neu eingeführte Modell bereits gemessen an der UVP zu den günstigsten Ablegern auf dem Markt. Und der Straßenpreis wird vermutlich schnell noch tiefer liegen, so das die Trion 100 auf dem besten Weg ist, zu den günstigsten verfügbaren SSDs auf dem Markt zu gehören.

 Im Moment sehen wir wieder die Situation, dass die OCZ Arc 100 als Einsteiger-Modell mit MLC-Speicher zum gleichen quasi gleichen Preis angeboten wird, dabei  allerdings das leistungsstärkere Modell ist. Das gleiche war schon bei der Einführung des Toshiba 19nm MLC Speichers der Fall. Die Preise drehen sich dann meistens aber schnell bei besserer Verfügbarkeit, da hier die UVP mit dem Straßenpreis verglichen wird. Die 120-GB-Variante der Trion 100 wird bereits für 53,99 Euro, die 480-GB-Variante für 171,99 und das 960-GB-Modell für 307,99 Euro erscheinen.

Insgesamt hinterlässt die SSD insbesondere wegen des niedrigen Preises, des guten Service-Angebotes mit direktem Austausch und guter Software bei uns einen positiven Eindruck, auch wenn die blanke Performance nicht die beste ist. Wer einfach das günstigste Laufwerk zum besten Preis pro Gigabyte sucht, der wird hier sicher fündig werden und kann wenig falsch machen.

Vorteile:

  • Sehr gute Software SSD Guru
  • 3 Jahre ShieldPlus-Garantie
  • Vorabaustausch über Seriennummer
  • durchaus ordentliche reine Lese-Performance
  • Voraussichtlich bald sehr günstiger Straßenpreis,
    da UVP Bereits im Bereich der günstigsten SSDs

Nachteile:

  • Performance beim Schreiben eher langsam
  • Performance nicht so konstant wie bei OCZ MCL-SSDs

8.07.15 / ar/rj

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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