Genutzt werden sollen die neuen DRAM-Module mit M.2- oder auch CFast-Schnittstelle vor allem in Kompakt-PCs, welche die M.2-Schnittstelle nicht von Haus aus besitzen. Durch die Konstruktion, können Speicherkarten oder SSDs in ungenutzten RAM-Slots verbaut werden, anstatt einen PCI-Express-Slot mit einer Zusatzkarte zu belegen.
Dabei nutzt Apacer die erhöhte Spannung, welche die RAM-Slots liefern können. Zwar sind die meisten DDR3-RAM-Riegel mit 1,5 Volt spezifizierte, der Slot kann aber über zwei Volt liefern. Der Speicher selbst wird dabei allerdings trotz des RAM-Slots klassisch über den SATA-6-Gbps-Port angebunden, weshalb ein Geschwindigkeitsvorteil, wie bei den nativen M.2-Ports mit Intel-RST-for-PCIe-Storage-Technologie wegfällt.
Die RAM-Module selbst besitzen darüber hinaus auch einen normalen DDR3-Speicher mit bis zu acht Gigabyte pro Module und können so normale RAM-Module komplett ersetzen. Durch die etwas höhere Bauweise dürften sich die Module allerdings nicht in allen Gehäuse oder in Kombination mit größeren Kühlern eigenen.

(Bild: Apacer DRAM-Modul mit DDR3-Speicher und M.2)