 | |
19.01.2010, 16:57
|
#1 (permalink)
| | Coxito ergo sum
Registriert seit: 23.02.2007 Ort: Intensivstation
Beiträge: 7.690
| Wo ist das Geld geblieben? Habe gerade einen schönen Artikel gelesen: Finanzkrise: Als das Geld vom Himmel fiel | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
Fand den so schön geschrieben, dass ich ihn weiterverbreiten möchte.
LG | | |
| | | 13 Benutzer bedanken sich für den Beitrag: | BloodPrince (19.01.2010), DonSchado (21.01.2010), daPR (20.01.2010), djs (21.01.2010), Fakk-asrock (19.01.2010), io.sys (20.01.2010), k4Ku (19.01.2010), Mother-Brain (19.01.2010), Mr_Eyeballz (01.02.2010), mondrian (19.01.2010), peak_of_tweak (20.01.2010), Robert (19.01.2010), sp (19.01.2010) |
19.01.2010, 17:32
|
#2 (permalink)
| | The real MacGyver
Registriert seit: 10.02.2005 Ort: L/A
Beiträge: 4.501
| AW: Wo ist das Geld geblieben? ein problem, dass sich nicht lösen lässt.
- man stelle sich vor was es bedeuten würde, wenn tatsächlich für das gesammte kapital waren hergestellt werden müssten.
naja .. auf jedenfall ist das geld nicht vom himmel gefallen sondern wurde aus der zukunft geborgt, wie immer bei einem kredit | 
braver Lumpi! |
| |
19.01.2010, 17:47
|
#3 (permalink)
| | Polsterwaffenkampfsportle r
Registriert seit: 29.10.2003 Ort: Double-U-UpperValley
Beiträge: 14.522
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Zitat: |
So wie ein Notarzt elektrischen Strom in ein lebloses Herz jagt.
| Oh Mann! Stirbt dieser Mythos über Defibrilation denn nie aus? | | |
| |
19.01.2010, 17:55
|
#4 (permalink)
| | Heimkehrer
Registriert seit: 23.02.2003 Ort: Leipzig
Beiträge: 7.053
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Die frage müsste man dem Finanzminister stellen. Mal sehen, ob er eine vernünftige und verständliche Antwort darauf geben kann. | | |
| |
19.01.2010, 17:56
|
#5 (permalink)
| | Extrem Tweaker
Registriert seit: 11.11.2005
Beiträge: 1.638
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Da läuft einiges schief, besonders auf Kosten der Binnenkonjunktur.
Die Politik hätte ganz anders agieren können, aber noch nicht einmal zur Einführung der Tobinsteuer hat es gereicht. Statt dessen schlimmer noch als bisher Umverteilung von unten nach oben und dazu noch Klientelpolitik etwa nach hohen Spenden aus der Hotelbranche. | | |
| |
19.01.2010, 18:01
|
#6 (permalink)
| | The real MacGyver
Registriert seit: 10.02.2005 Ort: L/A
Beiträge: 4.501
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Hm, es ist die Frage wie man so einen Prozess umkehren kann.
Fakt ist, dass viele Steuern die Preise auch erhöhen und damit einen ähnlichen inflativen Effekt haben, oder? | | |
| |
19.01.2010, 18:09
|
#7 (permalink)
| | Extrem Tweaker
Registriert seit: 11.11.2005
Beiträge: 1.638
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Zitat:
Zitat von Fakk-asrock Hm, es ist die Frage wie man so einen Prozess umkehren kann.
Fakt ist, dass viele Steuern die Preise auch erhöhen und damit einen ähnlichen inflativen Effekt haben, oder? | Eine Art Börsenumsatzsteuer könnte wie ein Schwingungsdämpfer wirken, die Geldmenge würde eher weniger, weil sich der Geldfluss bei den hektischen Spekulationen verlangsamen würde.
Entsprechend könnten die Banken wie gehabt den Geldfluß per Leitzinsen regeln. Im Binnenmarkt haben wir sowieso teilweise Deflation und sinkende Löhne, da sehe ich die Gefahr von offener Inflation eher nicht.
Dann müßten halt noch die neuesten Finanz-Produkte und Derivate wieder abgeschafft werden, die bei uns erst vor ein paar Jahren eingeführt wurden. | | |
| |
19.01.2010, 22:19
|
#8 (permalink)
| | Overclocker
Registriert seit: 10.08.2006 Ort: Wiesbaden
Beiträge: 335
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Dead end street. Unsre Welt hat nen Weg eingeschlagen, an dem sie zu Grunde geht..
Ich will gar nicht wissen wies in 100 Jahren um das Leben auf diesem Planeten bestellt ist. | | |
| |
19.01.2010, 22:46
|
#9 (permalink)
| | Extrem Performer
Registriert seit: 27.01.2009 Ort: Krummhörn
Beiträge: 1.170
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher.
Wäre ja gut möglich das on XXX Jahren sowas passiert wie im Film 2012, aber sicherlich dann ohne Happy End jeder darf mit ^^
Ich denke so einen Fluss ist fast nicht aufhaltbar.Wer Geld hat, hat Macht also wird er seine Interessen ws auch durchsetzten können.Bzw dafür sorgen das er immer reicher wird und da ja keiner zwischen pfuscht. | | |
| |
20.01.2010, 08:39
|
#10 (permalink)
| | TPC-InventarNr. 1337
Registriert seit: 11.04.2002 Ort: Augusta vindelicorum
Beiträge: 14.010
| AW: Wo ist das Geld geblieben?
Zum Thema Geld usw. und wie sich unsere Welt verändert.
Mal drüber nachdenken und die anderen Teile auch anschauen. | | |
| |
20.01.2010, 08:46
|
#11 (permalink)
| | Overclocker
Registriert seit: 10.08.2006 Ort: Wiesbaden
Beiträge: 335
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Zitat:
Zitat von BloodPrince Wäre ja gut möglich das on XXX Jahren sowas passiert wie im Film 2012,... | Ich meinte damit eher so das Gesellschaftliche, aber das das Ökosystem drunter leidet wenn der Mensch sich immer mehr von seiner Natur entfremdet, ist natürlich auch en niedlicher Nebeneffekt.
"New Rules of Money" guck ich mir ma nach Feierabend an.
liebe Grüße | | |
| |
20.01.2010, 08:56
|
#12 (permalink)
| | TPC-InventarNr. 1337
Registriert seit: 11.04.2002 Ort: Augusta vindelicorum
Beiträge: 14.010
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Wer jetzt in dieser Zeit nicht richtig handelt, wird entweder hinterher noch weniger haben als vorher oder gar nix.
Und wer richtig handelt, der kann hinterher durchaus mehr haben als vorher.
Das der Kollaps des FInanzsystems kurz bevor steht sollte jetzt langsam wohl jedem klar sein. Und das Geld, die bunten Scheinchen in unseren Taschen sind nur so lange etwas wert, wie es die EZB oder die FED zulässt.
Sobald Geld von echtem Wert zu einer Währung wird und man es unbegrenzt herstellen kann, nimmt das Chaos seinen Lauf.
Solange Geld noch auf ECHTEM Wert (Edelmetallen, Tauschwaren, usw) beruhte, sah es deutlich freundlicher für uns alle aus.
Und wenn man bedenkt, dass nur noch 0,5% des täglich fließenden Geldes auf ECHTEM Wert beruht, dann sollte man sich fragen, was mit den andern 99,5% ist. | | |
| |
20.01.2010, 10:14
|
#13 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 23.03.2009 Ort: Sperrgebiet 9
Beiträge: 9.756
| AW: Wo ist das Geld geblieben? und wie sieht dein handeln dem gegenüber aus?
dass alle in die subsistenz gehen und ihren eigenen ponyhof aufmachen geht auch nicht. allein die nahrungsgrundlage, die man so vor der industriellen revolution den menschen bieten konnte würden heutzutage gegenüber 6mrd. menschen auf der erde einen genozid bedeuten...
eigentlich fehlt es doch nur an der moral hypotetische kredite (die berühmten anleihen aus der zukunft) nur zu nehmen um temporäre löcher der entwicklung abzufangen und das defizit durch eine drosslung wärend des nächsten booms wieder aufzufüllen. mittlerwiele wird aber alles gefördert was nicht wächst... lineares weltwirtschaftswachstum aufgrund des ressourcenabbaus schön und gut, aber an was exponetielles sollten wir uns nicht rantasten, sowas snekt nur die bereitstellungszeit an ressourcen, von unserem kleinen honigtopf, genannt erde... | | |
| |
20.01.2010, 13:05
|
#14 (permalink)
| | TPC-InventarNr. 1337
Registriert seit: 11.04.2002 Ort: Augusta vindelicorum
Beiträge: 14.010
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Investieren anstatt das Geld zu horten.
Wer das Geld jetzt auf dem Konto lässt und hofft, dass es dadurch besser wird wird eine herbe Enttäuschung auf Dauer erleben.
Da wird es nämlich jeden Tag weniger wert. | | |
| | | Für diesen Beitrag bedankt sich: | |
20.01.2010, 13:31
|
#15 (permalink)
| | Coxito ergo sum
Registriert seit: 23.02.2007 Ort: Intensivstation
Beiträge: 7.690
| AW: Wo ist das Geld geblieben? Wobei das wieder die Frage aufwirft: In was investieren? Eigentlich müsste man in Arbeitskraft investieren, um Menschen ein Einkommen und dadurch Konsum zu ermöglichen. Oder eben direkt konsumieren (je nachdem welche Rolle einem selbst zukommt).
Denn wer in ein Finanzprodukt investiert, der bekommt vielleicht eine Dividende (die Otto-Normalbürger nichtmal die Inflation ausgleicht, aber den oberen 10k noch mehr aufs Konto schaufelt wo sie eh schon nicht mehr wissen wohin mit dem Geld). Ist das Geld erstmal im Kreislauf der Finanzwirtschaft, dann bleibt es für gewöhnlich da, denn die schnellere und dickere Rendite winkt nicht dem, der kleinen Unternehmen einen Kredit von 50k Euro auf 5 Jahre gibt, sondern wer 200 Mio in Rohstoffe investiert (so dann auch nocht die Verbraucherpreise künstlich steigert) und übermorgen für 10% mehr verkauft.
Es ist ja davon ab irgendwie auch schon ein Treppenwitz, dass sich Unternehmen in ihrer Gesamtheit dadurch selbst ihrer Kunden berauben, indem sie menschliche Arbeitskraft durch Rationalisierung und Modernisierung überflüssig machen.
Sie werden immer produktiver, haben aber immer weniger Abnehmer.
Das ist keine Negativkritik, sondern eine Bestandsaufnahme. So ist das System, es hat lange ganz passabel funktioniert. Aber inzwischen sind wir - denke ich - an einem Punkt angekommen, an dem wir neue Prizipien von Wirtschaftlichkeit (ökonomisch, ökologisch, sozial, usw.) erfinden müssen. Abseits von vielem was wir bisher kennen.
Vielleicht kann man ja das Primat des Wachstums überwinden, hin von einem quantitativen zu einem qualitativen Ansatz dessen was Wohlstand und Gewinn sein soll. Hoffentlich ^^
LG | | |
| | | 2 Benutzer bedanken sich für den Beitrag: | |  | | |
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | | | | Themen-Optionen | | | | Ansicht | Linear-Darstellung |
Forumregeln
| Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen. Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten. Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen. Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten. HTML-Code ist aus. | | | Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 22:04 Uhr. | | |