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Alt 17.02.2016, 16:00   #1 (permalink)
Hummel Hummel
 
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Daumen hoch [Lesertest] WAVEMASTER STAX BT - 2.1 Lautsprechersystem im Test

2.1 Lautsprechersystem im Test: WAVEMASTER STAX BT





Der Siegeszug von Musikportalen wie iTunes, napster, amazon & Co ist kaum aufzuhalten.
Hinzu kommt, dass immer mehr PCs und Handys gigantische eigene Musikbibliotheken beherbergen und auch Klangqualität längst keine Thema mehr ist, dank hoher Bitraten.
Doch viele Anwender geben gerade mal 20 - 40 Euro für ein Boxenpärchen aus und sparen hier leider am falschen Ende.

Für eine Hand voll Dollar (gerne auch Euro) mehr lassen sich mitunter richtige Schnäppchen finden.

Als eines davon möchte sich das WAVEMASTER STAX BT verstanden wissen,
kommt es doch mit Hilfe eines höheren Kaufpreises mit ein paar Eigenschaften, die ein 2.0 System für 30 Euro obsolet erscheinen lassen.


Lieferumfang




Der Karton ist mit allem bestückt, was man zum Anschliessen und Loslegen braucht:

2 Satelliten
1 Subwoofer
1 Bedien-Pod
1 Linekabel
1 Cinch-Klinken-Adapter


Satelliten

http://www.tweakpc.de/forum/members/...911-sats50.jpg

Der Name "STAX" wird wohl durch die Form der Satelliten entstanden sein, gleichen diese doch kleinen Towern, die mit ihrer sehr schlanken Form eine elegante Erscheinung hinterlassen.
Überrascht hat uns die hohe Anfassqualität (neudeutsch "Haptik" genannt) der beiden Satelliten.
Die Kunststoffgehäuse besitzen eine hohe Stabilität, hier lässt sich nicht eindrücken, nichts knarzt beim Anfassen oder Anwinkeln.

In den lediglich rund 4 Zentimeter breiten Towern finden 2 Breitbänder Platz, die je ein Kunstoffkreuz für allzu neugierigen Fingern schützt. Das ist auch notwendig, denn die 2 cm Kalotten sind zwar aus dem häufig auch im professionellen Bereich für Hoch- und Mitteltöner genutzen Kunststoff Mylar, aber das leichte Membran-, Sicken- und Spulenmaterial ist empfindlich, was mechanische "Eindrücke" angeht.

Auf Desktops kann es schon mal heisser zugehen - im Büroeinsatz mit zig Akten, Kaffeetassen und Sekretärinnenpopos oder beim Zocken, wenn der Gegner mal wieder die Base unvorhergesehen platt macht oder man in Monaco zum 4. mal vom Pastor gegen die Leitplanke gerempelt wurde.

Das war auch WAVEMASTER bewusst und stattet deshalb die beiden Sats mit einer ordentlichen, recht schweren und erfreulich großen Fussplatte aus Metall aus. Somit verlieren die beiden Schreibtischtäter nicht so schnell den Kontakt zum Hörer.

Das haben wir schon schlechter ausgeführt gesehen. Auf der Unterseite hat WAVEMASTER 3 kleine Gummipucks geklebt, damit ein Kippeln schon aus Prinzip nicht möglich ist.
Verbunden mit der Zentraleinheit (dem Subwoofer) werden die Sats mit in dieser Klasse durchaus üblichen Stecker und Kabeln, die Satelliten docken mit Cinch Steckern an.


Subwoofer

http://www.tweakpc.de/forum/members/...ront100050.jpg http://www.tweakpc.de/forum/members/...bback58150.jpg

Tiefe Töne unter ~150 Hz, besser noch unter 100 Hz sind für das menschliche Gehör nicht zu Orten. Das bedeutet, dass diese Töne nicht den Stereoeindruck beeinflussen und daher nicht von den Stereolautsprecher wieder gegeben werden müssen.

Bedient man sich dieses Konzepts, können die Satelliten deutlich kleiner bauen, denn große Membranflächen werden nur für tiefe Töne benötigt.

WAVEMASTER gibt für das Set "STAX BT" eine Trennfrequenz von 250 Hz an.
Das ist - vor allem in Anbetracht der niedrigen Flankensteilheit des Tiefpassfilters von ca. 12 dB pro Oktave - leider zu hoch gewählt und eindeutig ein Tribut an die kleine Membranflächen der Treiber der Satelliten und der damit direkt verbundenen, unumgänglich hohen Trennfrequenz zum Subwoofer. Und das hört man auch.

Steht der Subwoofer auf dem Schreibtisch - sogar hinter dem Monitor, ist auch mit geschlossenen Augen zielsicher zu bestimmen, wo der Schall entsteht. Zudem sind auch und vor allem bei Stimmen teilweise diese auch dem Subwoofer als Entstehungsort zuzuweisen. Das ist so aber nicht gewollt, für diese Oktaven ist kein Mono-Subwoofer konzipiert.
Steht das Kellerkind jedoch (möglichst mittig) unter dem Schreibtisch, am besten mit etwas Abstand mit dem Treiber zur Wand gewandt, ändert sich das akustische Verhalten sehr zum Vorteil.

Auch ist hier die leicht bummsige Charakteristik (Betonung des Oberbasses) nicht zu beobachten. Mehr dazu im Teil "Klang". Ausgerüstet mit 3 Leistungsendstufen für die 3 Kanäle geht WAVEMASTER in der Ausstattung keine neuen Wege.

25 Watt für den Subwoofer und je 10 Watt für die Satelliten sind bei dem Preis ein guter Wert und reichen auch für hohe Pegel, obgleich durch den vergleichsweise kleinen 5" (13 cm) Tieftöner hier irgendwann Grenzen gesetzt sind.

Dieser Treiber ist von ansehnlicher Qualität. Er besitzt eine stabilen Stahlblechkorb, eine feste Membran und keinen zu kleinen Antrieb. Eine Schwäche stellt jedoch das Gehäuse dar: Es ist aus 10 mm MDF hergestellt. Hier wären ein paar Versteifungen oder eine höhere Materialstärke empfehlenswert gewesen, die dem Klang im Bass unbedingt zu einer anderen Klasse verholfen hätten.

Pod

http://www.tweakpc.de/forum/members/...re3921-pod.jpg

WAVEMASTER liefert ein Pod zu Bedienung mit, wie es inzwischen bei den meisten Sub-Sat-Kombis zu finden ist. Ausgestattet mit leichtgängigem, griffigen Lautstärkeregler, der den Pod bei Benutzung nicht verschiebt, einem Line-In Eingang für Geräte mit niedriger Ausgangsspannung wie z.B. Smartphones und einer 3,5 mm Kopfhörerbuchse.

Aber es kommt noch ein Finesse hinzu: Bluetooth

Wird das "STAX BT" über BT gespeist, ändert die Pilot LED auf dem Pod ihre Farbe von grün auf - welch Überraschung - blau. Allerdings verzichtet der Hersteller auf eine Mute-Taste: Wenn das Telefon klingelt, muss man schnell herunterregeln. Zudem wäre eine Rasterung des Pegelreglers wünschenwert gewesen. Wird der Lautstärkerregler ganz nach links gedreht, schaltet man die komplette Kombi aus.


Bluetooth

Das Set kann mittels Bluetooth ohne weitere Geräte oder Treiber mit Musik versorgt werden.
Notwendig dafür ist lediglich ein Device, dass Bluetooth 2.1 beherrscht, was heutzutage wohl jedes Gerät können wird. Wir haben uns dafür ein handelsübliches Smartphone geschnappt und die Probe aufs Exempel gemacht.

Sofort nach Aktivieren von BT am Smartphone wird das WAVEMASTER als "wm STREAMPORT" gefunden und automatisch als Ausgabegerät genutzt. Einfacher geht es nicht. Man sollte jedoch dran denken, den Pod von "Line" auf "BT" zu stellen. Der Pegel über BT ist deutlich niedriger als über Line, das ist aber systembedingt und kein Manko.

Klanglich ist dieser Eingang mit dem Line Input vergleichbar, lediglich ein minimales Defizit an Dynamik ist hörbar. Alles in Allem für diesen Zweck somit mehr als brauchbar.


Klang

Charakteristisch zeigte sich das "STAX BT" eher schmalbrüstig mit starker Tendenz zum hellen Klang hin, dabei aber immer recht antrittstark, direkt und kontrolliert bei den Satelliten.
Das WAVEMASTER ist ein guter Allrounder, der im Büro oder auch zum Hintergrund Musikgeplänkel genutzt werden kann, seine Stärken sind aber eindeutig bei "moderner" Musik (Charts, HipHip, Techno, etc.) und beim Gamen zu finden - wo es umso mehr Spass macht.
Den Test mit der Manger Test CD absolviert das Set, wenn man sich mit dem Pegel zurück hält, durchaus passabel.

So hatten wir sehr viel Freude mit den "Jazz Variants" der O-Zone Percussion Group (Manger Test-CD) und reizten die Pegelkapazitäten rücksichtslos aus. Die kleinen Membranen der Satelliten lösten hohe Töne erstaunlich gut auf und folgten auch größeren Arrangements ohne große Probleme.

Punkte sammelte der Subwoofer bei Marla Glens Stück "Cost of Freedom" mit druckvollen, erfreulich präzisen und vor allem tiefen Bässen. Weniger überzeugend spielte das Trio klassisches Programm: Etwas hell, bei Zischlauten manchmal sogar etwas aufdringlich brachte es Chöre beizeiten etwas unwirsch an den Schreibtisch.

Generell sind Stimmen nicht das dedizierte Zuhause der STAX:
So klingt Mark Knopfler zuweilen schon etwas arg jung, ja sogar etwas überzogen heiser in "Brothers in Arms", das Saxophon in "Your latest trick" erinnert an ein kleines Spielzeuginstrument. Ausgesprochene Tonalität ist nicht des Sets Profession, das ist bei diesem Kampfpreis aber auch nicht zu erwarten.

Auf jeden Fall lohnt sich aber das Spielen mit dem Aufstellungsort der Tischlautsprecher, eine Entfernung unter ca. 80 cm führt gerne zu einem etwas fahlen Klangbild.
Zudem sind alle Sounddevices heutzutage mit Equalizern ausgestattet.
Wer sich damit auskennt, kann hier noch eine Menge raus holen oder bedient sich einfach der beiden Klangsteller am Submodul.

Positiv hervorzuheben ist die räumliche Staffelung und weite Bühne, die oft mehr in die Tiefe, als denn in die Breite geht, aber immer recht realistisch wirkt.
Spiele: Das Trio macht für diese Größe schon fast brachial Druck und unterstützt jedes Game mit adäquater Kulisse und Pegel.

Eine AK47 geht Richtung authentisch, Explosionen haben echten Punch.
Lautstärken weitab von Zimmerlautstärken sind kein Problem, auch und vor allem der Bass kann richtig Druck machen, ohne echte Tiefe zu unterschlagen. Der erreichbare Pegel ist weitaus höher, als man länger als 20 Minuten aushalten mag - auch wenn der Sound anmacht.


Frequenzgänge

Gemessen wurde mit ATB pro und einem auf das System kalibriertem B&K Kondensator-Messmikrofon (20Hz – 20kHz +/-1dB).
Die zu messenden Lautsprecher standen in einem Raum mit 4m Deckenhöhe mit lichten Abstand der Wände >4 m auf einem 2m hohen Podest.


http://www.tweakpc.de/forum/members/...16-satfg70.jpg

Der Frequenzgang der Satelliten in der Freifeldmessung (Nahfeld).
Unübersehbar ist der Peak im unteren Mitteltonbereich, der natürlich auch heraushörbar ist. Auf dem Schreibtisch relativierte sich dies aber.

Auch ist eine Vorliebe für den Hochtonbereich zu sehen, verantwortlich für das helle Klangbild.
Die rote Kurve ist dem Messung auf Achse zwischen den beiden Treibern. Die grüne Kurve ist auf Achse zum oberen Treiber, hier machen sich direkt Interferenzen bemerkbar, die im normalen Abstand weg sind.

Die blaue Kurve kennzeichnet die Messung unter 30°, hier wird das hervorragende Rundstrahlverhalten von 20 mm Kalotten deutlich.

http://www.tweakpc.de/forum/members/...3918-sub70.jpg

Die Frequenzgänge des Subwoofers (Nahfeldmessung).

Die blaue Kurve zeigt den Reflexkanal, die rote Kurve die Amplitude des Treibers. Und hier wird auch die hohe Trennfrequenz sichtbar, WAVEMASTER gibt 250 Hz, was die Grafik eindeutig bestätigt.

Insgesamt wird aber auch deutlich, dass der Woofer sich nicht vorm Bass ekelt.

http://www.tweakpc.de/forum/members/...bsatplus70.jpg

In diesem Diagramm wurden die Auswirkungen der Pegelregler aufgezeichnet. Wir haben nur von 12 Uhr auf "Max" gedreht, zusätzliche Kurven mit "Min" hätten es unübersichtlich gemacht.

In der Grafik ist schön zu sehen, dass der Bassregler den kompletten Subwoofer lauter macht, während der Höhenregler tatsächlich erst ab ca. 1 kHz wirkt.

http://www.tweakpc.de/forum/members/...rsetting70.jpg

Wer mit der Hochton Überhöhung nicht klar kommt, kann diesen Bereich mit einem kleinen Dreh am Höhenregler sehr gut linearisieren. Steht der Höhenregler auf "halb zehn", ergibt sich eine ausgewogene Abstimmung. Perfekt!

http://www.tweakpc.de/forum/members/...ngregler50.jpg


Verschiedenes

Satelliten wie Pod sind entgegen der vor wenigen Jahren noch vorherrschenden Klavierlackoptik mit kratzunempfindlichen, mattem Kunststoff beschichtet. Das sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch weitaus staubunempfindlicher und schützt direkt davor, unansehnlich zu werden.

Die Kabel haben alle eine mehr als ausreichende Länge, die Bedien-Pille ca. 3 m, die Satelliten ca. 4 m.
Die Verbindung vom Pod zum Sub hinterlies beim Auspacken optisch einen eher störrischen Eindruck, der sich aber nicht bewahrheitete:

Das Kabel ist recht weich und biegsam, man muss ihm nur ein bisschen Zeit zum "aklimatisieren" geben.


Fazit und Bewertung

Das WAVEMASTER STAX BT bietet eine ganze Menge für wenig Geld.

Jeder, der Musik am Schreibtisch hören will, sollte nicht an den Boxen sparen,
denn die rund 80€ für das lebendig spielende Stax sind sehr gut investiert - zumal
die Kombi weder vor Film-DVD und BD noch vor Spiele-Effekten zurückschreckt.
Dass der Bass dabei filmreife Tiefe und ballerspielgeeignete Dynamik erreicht,
versteht sich angesichts der kompakten Abmessungen nicht von selbst.

Wer mit den kleinen tonalen Schwächen vor allem im Mittelton- und Präsenzbereich wie auch der Ortbarkeit des Woofers klarkommt, darf hier guten Gewissens zugreifen:
Dem Set fehlt es für das Geld weder an Quantität noch Qualität.

Wir haben während des Tests dieser Lautsprecher Kombi eine Menge Spass damit gehabt. Daher vergeben wir dem Set WAVEMASTER STAX BT eine klare Kaufempfehlung.


Pro & Contra

Pro:

+ Satter Bass
+ Frischer, heller Mittel-Hochtonbereich
+ Modernes, wertiges Design
+ Gute Qualität
+ Bluetooth
+ Bedien-Pod
+ Klangregler
+ Relativ pegelfest
+ Günstiger Preis

Contra:

- Leichte tonale Schwäche im Mitteltonbereich
- Subwoofer ortbar

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Geändert von Raffnix (29.12.2015 um 18:24 Uhr)
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lautsprechersystem, lesertest, stax, test, wavemaster


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