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Alt 19.02.2018, 18:34   #1 (permalink)
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JaRaFi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard Cryorig H7 im Test - Der Kühler in Bienenstock-Optik!

Infos zum Test

Mit dem H7, hat der Hersteller Cryorig einen preiswerten Budget-Kühler für um die 30 Euro im Angebot. Neben einer schicken Optik, soll er auch mit einer einfachen Montage zu überzeugen wissen. Eine Besonderheit, die sich sowohl auf Kühlleistung, als auch auf die Lautstärker auswirken soll, sind Lamellen in Wabenform angeordnet hinter dem Lüfter.
Wie sich der Kühler mit dem interessanten Lamellendesign macht, kläre ich im Test.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_01.md.jpg

Verpackung & Zubehör

Cryorig typisch kommt der H7 in einer schicken und farbigen Kartonage. Darin ist sicher verstaut, der Kühler mit vormontiertem 120-mm-Lüfter als auch sämtliches Montagezubehör für die verschiedenen CPU-Sockel. Positiv zu erwähnen, es liegt auch eine große Spritze Wärmeleitpaste im Lieferumfang bei. Auch enthalten sind ausführliche Montageanleitungen für alle Sockel, mit einem QR-Code kommt man auch zu einem Einbau-Video. Daneben kann man sich auf der Webseite auch ein Papiermodel des zukünftigen Kühlers ausdrucken um so die Kompatibilität zu überprüfen, sehr coole Idee. Das ganze hört auf den treffenden Namen "CRYORIG ORIGAMI". Zwei weitere Lüfterklammern, liegen auch bei, so kann man in der Theorie einen weiteren Lüfter optional an den Kühlkörper anschließen.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_12.md.jpg

Auf eine Beleuchtung des H7 wird in der normalen Ausführung verzichtet.


Der Kühler im Detail


Der H7 kommt dann relativ kompakt daher. Mit einer Höhe von 14,5 cm sollte er in vielen Gehäusen seinen Platz finden. Auf die Waage bringt er ca. 700 g mit montiertem 120-mm-Lüfter.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_02.md.jpg

Der eigentliche Kühlkörper besteht dann, wie es sich für einen Turmkühler gehört aus 40 Aluminiumfinnen mit einem Abstand von ca. 2 mm, die an den Ecken um 90° gebogen sind. Dies soll für einen gerichteten Luftstrom sorgen. Drei 6-mm-Kufperheatpipes sowie eine massive Bodenplatte aus Kupfer sorgen für die entsprechende Wärmeabfuhr vom Prozessor. Sehr schön anzusehen, Heatpipes als auch Bodenplatte sind vernickelt.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_04.md.jpg

Weiterhin fällt nach Abnahme des Lüfters, sofort das Wabenförmiger Lamellendesign ins Auge. Diese soll im vorderen Bereich, hinter dem Lüfter Turbulenzen verringern und den Kühler somit leiser als auch etwas Leistungsstärker machen.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_05.md.jpg

Auf der Oberseite wird der H7 von einer schwarzen Abschlussplatte aus Kunststoff abgeschlossen. In der Mitte ziert das Cryorig-Logo den Kühler. Auch ersichtlich sind die drei Heatpipe-Enden, die mit der Deckplatte ebenfalls verdeckt werden und so nicht weiter auffallen.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_03.md.jpg

Der eigentliche Lüfter, der 120 mm misst, ist dann aus einer Mischung aus schwarzem sowie weißem Kunststoff gefertigt, was die dezente Optik unterstreicht. Der Lüfter hört auf den passenden Namen Cryorig QF120 und ist auch separat Zuerwerben. Angeschlossen wir der Lüfter per PWM-Stecker und verfügt über einen Drehzahlbereich von 330- 1600 U/min.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_08.md.jpg

Mit den beiden zusätzlichen Lüfterklammern, kann bei Bedarf noch optional ein weiterer Lüfter na den H7 montiert werden.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_11.md.jpg

Von der Seite betrachtet zeigt sich außerdem wieder das asymmetrische Kühlerdesign, so sollen keine Arbeitsspeicher-Slots auf dem Board blockiert.
An der gesamten Verarbeitung gibt es beim Cryorig H7 keinen Anlass zur Kritik.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_07.md.jpg

Technische Daten:

Bauart - Einzelturm
Abmessungen - 123 x 98 x 145 mm
Sockel AMD - AM4/3(+)/FM2(+)
Sockel Intel - LGA115X
Material - Aluminium Finnen, Kupferbodenplatte Kupferheatpipes
Vernickelt - Bodenplatte & Heatpipes
Heatpipes - 3 mit 6 mm
Gewicht - 711 g
Lüfter - Cryorig QF120 Balance
Maße - 120-mm-PWM-Lüfter
Drehzahl - 330 - 1.600 U/min


Die Montage


Cryorig selbst gibt an, dass die Montage dank ihres „X-Bar“ Montage-Systems in knapp vier Minuten erledigt sein soll. Ein durchaus sportliches Ziel. Schauen wir es uns an!

Bei einem AMD-System schnappt man sich die Multi-Backplate und positioniert sie hinter oder unterm dem Mainboard und schiebt die vier Gewindestangen durch die Bohrungen. Um den CPU-Sockel werden dann die vier Abstandshalter auf die Gewindestangen gesetzt. Wärmleitpaste auftrage und dann wird der Kühler von hinten verschraubt. Ist das Mainboard hier nicht schon eingebaut, wird dieser Schritt etwas fummelig.
Die beiden Montagebügel, lassen sich aufgrund der besseren Kompatibilität auch etwas ausrichten. Daher auch der Name „X-Bar“.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_13.md.jpg

Bei Intel-Systemen funktioniert das Ganze fast genauso, nur eben mit den anderen Bohrungen in der Multi-Backplate.
Auf eine Montage auf TR4 bzw. X299 wird verzichtet stört aber bei dieser Kühlerklasse kein bisschen.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_14.md.jpg

Zu den von Cryorig angegeben 4 Minuten, je nachdem wie oft man schon mal einen Kühler montiert hat, brauch etwas länger oder kürzer. Sportlich ist die Angabe noch immer. Ich würde aber auf jedenfalls fünf bis zehn Minuten einplanen und einen Schraubendreher zur Hand haben. Man muss hier jedoch anmerken, die Montage ist aufgrund der wenig benötigten Teile wikrlich kinderleicht.

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_16.md.jpg

Anzumerken ist hier noch, dank des asymmetrischen Designs, bleiben die RAM-Bänke frei und Arbeitsspeicher mit hohen Kühlkörpern steht nix im Wege.


Die Testmessungen

Für den Kühlertest kommt ein aktuelles AMD-System mit einer FX-CPU zum Einsatz.
Der FX-9590 wird in meinem Test mit zwei Modulen, sprich vier Kernen betrieben, um in einem endanwenderfreundlichen Rahmen zu bleiben. Bei größeren Kühlern kommen vier Cores zum Einsatz.


Das Testsystem:

• AMD FX-9590
• ASUS Crosshair Formula-z
• 8GB Crucial Ballistix
• Sapphire R7 250 Ultimate
• Seasonic Fanless 460W
• Windows 10 64 bit



Die Temperaturmessungen finden auf einem offenen Tischaufbau statt.

Die Kühler werden mit der Serienbelüftung getestet, diese wird bei maximaler Drehzahl betrieben.
Außerdem wird bei jedem Test dieselbe Wärmeleitpaste in Form von Alpenföhn Glatteis verwendet. Die Raumtemperatur beträgt zwischen 20-23°.

Nach jeweils 30 Minuten werden die Temperaturen im Modus IDLE bzw. PRIME abgelesen und der Test noch einmal wiederholt um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Im IDLE wird auf dem Desktop etwas gesurft und mit Skype gearbeitet, unter PRIME kommt Prime95 zum Einsatz.
Alle Temperaturen sind abzüglich der zum Testzeitpunkt herrschenden Raumtemperatur angegeben.

Für die Lautstärkemessung kommt ein VOLTCRAFT SL-100 zum Einsatz, dieses wird in einem Abstand von 60 cm frontal zum Kühler aufgestellt. Als Ausgangsbasis für die Laustärkewerte dient die Raumlautstärke von 23-24 dB(A).

Die Temperaturen

https://img.tweakpc.de/images/2018/0...mps_12V.md.jpg

Bei den Temperaturen liefert der Cryorig H7 gute Ergebnisse. Er orientiert sich hier grob am Brocken ECO, was die Kühlleistung anbelangt.

https://img.tweakpc.de/images/2018/0...lkuhler.md.jpg

Noch eine klein einzelmessung bei verschiedenen Drehzahlstufen.


Die Lautstärke

https://img.tweakpc.de/images/2018/0...aut_12V.md.jpg

Bei der Lautstärke mit der vollen Lüfterspannung von 12 Volt istder H7 deutlich hörbar, er agiert hier mit knapp über 41 dBA. Reduziert man die Lüfterspannung auf 7 Volt vernimmt man den Kühler dann nur noch leicht. Hier kann er als Leise bezeichnet werden. Das Waben-Design zeigt hier keine Auswirkungen. Die Lautstärke ist aber der hohen Umdrehungszahl des Lüfters geschuldet.

Fazit

Die H7 von Cryorig ist abschließend ein mehr als ordentlicher Kühler, mit interessantem und kindereinfachem Montage-System. Mit etwas Übung und einer Backplate-Aussparung klappen dann auch die vier Minuten für die Montage.

Daneben weiß der Kühler mit einer schicken Optik sowie einer hochwertigen Verarbeitung zu überzeugen. Auch für Arbeitsspeicher mit hohen Kühlern, bietet der H7 genügend Platz. Ein zweiter Lüfter lässt sich theoretisch soagr separat montieren, sehr cool!

https://img.tweakpc.de/images/2018/03/10/H7_15.md.jpg

Schade ist, dass der H7 unter voller Drehzahl nicht wirklich ein Leisetreter ist. Bei der Kühlleistung liefert der H7 ein gute Leistung. Für größere Übertaktungsversuche ist der H7 jedoch nicht ausgelegt. Hier sollte man zu einem größeren Modell greifen.

Für die geforderten ca. 30 Euro ist der H7 von Cryorig ein guter Kühler.

Positiv:

• Preis/Leistung
• Ordentliche Kühlleistung
• Verarbeitung
• Dezente Optik/ Schwarzer Anstrich
• 100% RAM-Kompatibel
• Geringe Höhe
• 6 Jahre Garantie
• Zweiter Lüfter optional


Neutral:
• Montage relativ einfach


Negativ

• Hörbar bei 12-V

Geändert von JaRaFi (10.03.2018 um 08:50 Uhr)
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Alt 10.03.2018, 08:32   #2 (permalink)
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JaRaFi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Cryorig H7 im Test - Der Kühler in Bienenstock-Optik!

Viel Spaß!
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Alt 16.03.2018, 22:59   #3 (permalink)
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Rayken befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Cryorig H7 im Test - Der Kühler in Bienenstock-Optik!

Ist das aufgeführte Testsystem den noch aktuell?
Den auf den Bildern sehe ich eine Ryzen 7 1700X CPU .

Ansonsten sieht der Kühlblock recht schick aus,
ich denke mal damit könnte man eine kleinere
CPU oder einen kleinen SOC schön Passiv kühlen....
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Alt 20.03.2018, 18:59   #4 (permalink)
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Beiträge: 519

JaRaFi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Cryorig H7 im Test - Der Kühler in Bienenstock-Optik!

Die Temperaturwerte isnd vom Testsystem,a ber die AM3 Monatge juckt wohl keinen mehr.

Grüße
JaRaFi ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
bienenstockoptik, cryorig, kühler, test


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