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Alt 28.03.2017, 10:34   #1 (permalink)
Neuling
 

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LoLExample befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Beitrag Server-Build für Kleinunternehmen

Guten Tag liebe Community,

Ich wurde von einem Freund beauftragt einen Server-PC für sein Kleinunternehmen zu basteln. Dabei wurden mir von den Entwicklern der Businesssoftware, welche auf dem Server laufen wird, die Systemanforderungen/Empfehlung zur Orientierung gesendet. Im Folgenden habe ich die selbst ausgesuchten Hardware-Komponenten und die Empfehlungen aufgelistet. Vorallem bei Arbeitsspeicher und Mainboard/Storage-Control würde ich mich über Meinungen freuen.

Links zu Geizhals.de

Intel Xeon E5-2630 v4, 10x 2,20GHz
EMPFEHLUNG: Intel® Xeon® E5-2630v3 2,4GHz 8,0GT 20MB
8C/16T HAT


Kingston ValueRAM DIMM Kit 32GB, DDR4-2133, CL15-15-15, reg ECC
EMPFEHLUNG: 16 GB RAM

ASUS Z10PA-U8

2x RAID 0 Samsung SSD 850 Pro 256GB, SATA

Western Digital WD Gold 1TB, 3.5", SATA 6Gb/s

Ist es nötig einen extra Storage-Controller für die 2 SSDs einzubauen? Oder reicht das Manboard dafür? Und wie sieht es mit dem Unterschied/Eignung von Single und Dual-Rank beim RAM aus?

Fragen über Fragen Ich würde mich wahnsinnig über Expertenmeinungen freuen! Vielen Dank!

-lolexample
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Alt 28.03.2017, 10:49   #2 (permalink)
Hardware Freak
 
Benutzerbild von Killerpixel
 

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Killerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz seinKillerpixel kann auf vieles stolz sein

Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Frage hierzu: was soll auf die SSDs? RAID-0 in Produktivumgebungen ist grundsätzlich keine tolle Idee.
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Alt 28.03.2017, 10:57   #3 (permalink)
Neuling
 

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LoLExample befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Zitat:
Zitat von Killerpixel Beitrag anzeigen
Frage hierzu: was soll auf die SSDs? RAID-0 in Produktivumgebungen ist grundsätzlich keine tolle Idee.
"Datenbank" des Businesssystems. Ich hoffe das beantwortet die Frage

Möglicherweise liege ich mit Raid-0 auch falsch, sollte sich aber um ein Raid 2er SSDs handeln, viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht.

Außerdem wird der Server unter "Microsoft Windows Server 2012 R2" laufen.

---------- Post hinzugefügt 10:57 ---------- Vorheriger Post von at 10:55 ----------

Die Installation und Konfiguration wird außerdem von deren Service ausgeführt. Nur die Hardware muss gestellt sein.
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Alt 28.03.2017, 12:28   #4 (permalink)
Stickstoff Junkie
 
Benutzerbild von Legion of the Damned
 

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Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Bei einem RAID aus zwei Platten gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

RAID 0: Die Daten werden auf beide Platten aufgesplittet, was die Performance erhöht aber bei einem Ausfall einer Platte sind alle Daten futsch.
RAID 1: Die Daten werden auf beiden Platten gespiegelt, somit sind die Daten noch da wenn eine Platte sich verabschiedet. Der Lesezugriff kann unter Umständen verdoppelt werden, wenn der Controller mitspielt.

Jetzt aber mal ein paar generelle Fragen:
  • Ist es sinnvoll die Büchse selbst zu bauen?
  • Und daran geknüpft: Braucht ihre keine Verfügbarkeit und dementsprechend Service und Beritschaftszeiten?

Und bei letzterem Punkt wären noch so Fragen offen wie:
  • Wäre RAID5 eine Idee für Performancezuwächse?
  • Und dazu SAS SSDs
  • Ein Backup um bei Stromausfällen wenigstens ein sauberen Shutdown zu ermöglichen
  • Sind Backuplösungen ausgearbeitet?

Nur mal was mir so auf die schnelle einfällt, da gibts sicherlich noch den einen oder anderen Punkt mehr.

Grüße

Legion
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Profi Overclocker (28.03.2017), Tweak-IT (28.03.2017)
Alt 28.03.2017, 21:49   #5 (permalink)
Extrem Performer
 
Benutzerbild von MisterSchue
 

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Beiträge: 1.323

MisterSchue ist ein sehr geschätzer MenschMisterSchue ist ein sehr geschätzer MenschMisterSchue ist ein sehr geschätzer Mensch

Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Ich stelle mal eine These in den raum, die es vielleicht noch einmal mkt dem Software-Entwixkler anzustimmen gilt.

Ein Ryzen 7 1800X ist möglichweise in der speziellen anwendung schneller oder gleuch schnell, kostet aber wesentlich weniger.

Möglicherweise hat fer Entwickler noch keine Erfahrung mit Ryzen machen können und empfihelt deswegen moch den alten xeon.
"Ein Mensch handelt zu jeder Zeit egoistisch. Jede noch scheinbar uneigennützige Tat dient nur dazu dem Bild, dass sich ein jeder von sich selbst schafft, zu entsprechen und ist damit im Egoismus gegründet. Der Held rettet die Jungfrau nicht vor dem Drachen, weil die Jungfrau in Not ist. Er tut es, weil er der Vorstellung von sich selbst entsprechen möchte."
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Alt 28.03.2017, 22:14   #6 (permalink)
Mega Hyperaktiver Nerd
 
Benutzerbild von Profi Overclocker
 

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Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Zitat:
Zitat von MisterSchue Beitrag anzeigen
Ich stelle mal eine These in den raum, die es vielleicht noch einmal mkt dem Software-Entwixkler anzustimmen gilt.

Ein Ryzen 7 1800X ist möglichweise in der speziellen anwendung schneller oder gleuch schnell, kostet aber wesentlich weniger.

Möglicherweise hat fer Entwickler noch keine Erfahrung mit Ryzen machen können und empfihelt deswegen moch den alten xeon.
Mag zwar Leistungstechnisch so stimmen, allerdings sprechen, meiner Meinung nach, auch Punkte gegen solch eine Konfiguration.

1.: Ein aktuelles Ryzen Setup bietet keine OnBoard Grafik. Für einen Server aber an sich die beste Lösung. Sollte auch energieeffizienter sein.

2.: Für die Xeon gibt es "echte" Server/Workstation Boards, die nebenbei nützliche Features bieten. Auch sollte die Aufrüstbarkeit, insbesondere in Punkto RAM, deutlich für den Xeon sprechen. Da kannst/musst du RDIMMS verwenden, welche es in deutlich größeren Größen als die UDIMMS für das Ryzensetup gibt. ECC Support gibt es für beide.

4.: Das gewählte ASUS Serverboard ist für einen dauerhaften Betieb ausgelegt, die Ryzen/AM4 (Gaming) Boards nicht. Über diesen Punkt kann man sich allerdings streiten.


Allerdings würde ich hier auch die von Legion genannten Punkte einwerfen. Ein selber gebauter Server bietet immer die Gefahr, dass dort etwas nicht so 100%tig läuft, wie es soll. Als Test - oder Homeserver mehr als okay, aber als Produktivumgebung, wovon ein Betrieb dann abhängig ist, würde ich auf eine fertige Dose setzen.
Insbesondere die Möglichkeiten des Supports und der Servicleistungen sind ein nicht verkennbarer Punkt.

Aber ich denke da sollten wir mal eine Antwort des TEs abwarten um bewerten zu können, was hier die richtige Lösung sein könnte.

Eine USV würde ich dennoch nahe legen - und sei es nur um den Server im Falle eines Stromausfalls herunterfahren zu lassen.

Main:
MSI Z170A GAMING PRO|Intel Core i7 6700k|AMD RX VEGA 64
|AMD Radeon Pro Duo |AMD Radeon Fury X|Samsung 950 Pro NVMe M2 256 GB|Cougar Panzer Max|LEPA G1600 1600W

Server:
ASUS Z6PE-D18|Intel Xeon X5670|Intel Xeon X5670|96GB RAM Hynix DDR3 1333 RDIMM ECC|HP P410 1GB FBWC


In Bau - AMD Dragon Platform:
ASUS M3A79-T Deluxe|AMD Phenom II X4 940BE|Scythe Mugen 2 Rev. B|ATI Radeon HD480X2|ATI Radeon HD4870X2|CoolerMaster HAF932
Profi Overclocker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2017, 08:23   #7 (permalink)
Stickstoff Junkie
 
Benutzerbild von Legion of the Damned
 

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Bei deinem (Profi Overclocker) zweiten Punkt hast du noch ein Killer-Feature vergessen: IPMI (in welcher Form und mit welchem Namen auch immer)

Ansonsten geh ich mit deiner Aussage vollkommen konform.
Legion of the Damned ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2017, 17:04   #8 (permalink)
RSI
Rechenknecht
 

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Beiträge: 75

RSI befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

Also, ich kann dir jetzt keine "professionelle" Meinung sagen, aber ich habe mir letztes Jahr (für mich privat) einen Fujitsu Siemens RX200 S4 Server gekauft und gebraucht bekommt man diese Teile oft recht günstig. Dieser hat 2 x E5420, 24GB RAM und ca. 8TB HDD, wobei das Main-System (ich lasse QEMU/KVM darauf laufen) auf 2 x 500GB 2.5" HDD im Raid-1 läuft. Alles andere habe ich mehr oder weniger als JBOD laufen, verteile dann aber als mirror LVM-Volumen auf verschiedene Festplatten. So habe ich trotzdem eine gewisse Sicherheit und habe freie Möglichkeiten zu erweitern, etc. pp.
Allerdings habe ich das Ganze auch nur mit Linux Systemen laufen (Main-System und die 4 virtuellen Server).
Zu einer Datenbank kann ich jetzt was Performance an geht nicht viel schreiben.
Den einzigen Fehler den ich gemacht habe, ist das RX200 zu nehmen. Besser wäre eine TX300 oder ähnliches gewesen. RX = Blade-Server, TX = Tower, was zum Aufstellen einfacher gewesen wäre und auch zum Ausbau des Systems.
Bei dem Server war übrigens ein 8-Port Cache RAID-Controller dabei (an dem sind die zwei internen 500GB Platten dran) und ich habe noch einen einfachen 4-Port RAID-Controller dazu geholt. Somit bin ich auch von den Festplatten offen.
Was ich auf JEDEN FALL empfehle, lieber zwei etwas langsamere, aber gute und sichere Festplatten als RAID-1 (oder höher) für das System und alles andere dann auf zusätzliche, evtl. schnellere (SSD) Festplatten für die Daten(Bank).
Aber... denk auch daran, dass so eine System noch eine BackUp Lösung braucht! 100% wichtig, auch wenn es im RAID läuft!

Ich hoffe ich konnte ein klein wenig helfen.

Gruß
Robert

Geändert von RSI (25.04.2017 um 14:27 Uhr)
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Alt 23.04.2017, 18:18   #9 (permalink)
IT-Pro aus Leidenschaft
 
Benutzerbild von Joshua
 

Registriert seit: 28.10.2002
Ort: Offenbach am Main
Beiträge: 1.386

Joshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekannt

Standard AW: Server-Build für Kleinunternehmen

N'Abend.

Willst/sollst du den Server hernach auch administrieren?
Ich würde heute keine Server mehr selber basteln, sondern aus den gut gefüllten Regalen der renommierten Anbieter was passendes auswählen - wir setzen seit Jahren auf DELL und fahren damit, inkl. des Supports, sehr gut und vor allem stressfrei.

RAID-0 hat in einem (solchen) Server _nichts!_ zu suchen. RAID-1 ist hier das Mittel der Wahl, oder halt höhere RAID-Level. Aber RAID-0 niemals.

Um bei DELL zu bleiben: Da ist der Storage-Controller (PERC) schon dabei, direkt onBoard und in Verbindung mit dem iDRAC auch easy zu konfigurieren. Und stabil und performant läuft er auch.

RAM dito, kann in entsprechender Dosierung bei Bestellung konfiguriert und auch im Nachgang entsprechend erweitert werden.

Von ASUS-Boards würd' ich persönlich die Finger lassen, damit hatte ich (Achtung, subjektiv!) nur Stress in der Vergangenheit.

Cheers,
Joshua
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Stichworte
business, kleinunternehmen, server, serverbuild, unternehmen


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