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fractal Design Integra M Netzteil im Test

Integra M - Günstiges teilmodulares 450 Watt Netzteil

Dank des ständig sinkenden Stromverbrauchs von PC-Komponenten sind kleine leise und modulare Netzteile um die 500 bis 600 Watt derzeit besonders gefragt. Dort dominieren zwei Kategorien, die Gruppe der Gold-Netzteile, wie das zuletzt von uns getestete Fractal Design Edison  M, und die Gruppe der günstigeren Bronze-Modelle. Einen Vertreter der Bronze-Modelle in Form des Fractal Design Integra M haben wir uns für diesen Test in unser Testlabor geholt und auf den Prüfstand gestellt.

Das Fractal Design Integra M mit 450 Watt ist ein teilmodulares Netzteil, das wie auch die anderen Modelle von Fractal Design, in der typischen Fractal-Optik daher kommt. Das schwarze Gehäuse mit weißem Lüfter hat sich schon zu einem Markenzeichen von Fractal Design entwickelt und sieht auch beim Integra M recht schick aus. Neben dem herausstechenden 120 mm Lüfter ist auch der eingeprägten Stern (Schneeflocke) auf dem Cover des nur 140 mm langen Gehäuse vorhanden. Dazu besitzt das Integra M leicht abgeschrägte Kanten und eine seidenmatte Lackierung. Die Optik stimmt also schon mal beim Einsteiger-Modell von Fractal Design.

Neben der uns vorliegenden 450 Watt Version ist das Modell auch mit 550, 650 und 750 Watt verfügbar. Die Modelle unterscheiden sich durch die Leistung natürlich der Anzahl der Modularkabel. Das Integra M mit 450 Watt ist bereits für unter 50 Euro zu bekommen und damit klar ein Budget-Netzteil und auf einen günstigen Preis ausgelegt. Der Preis für das Modell lag sogar schon einmal deutlich darunter ist aber aufgrund des schlechten Euro Kurs dann wieder deutlich angestiegen.

Zum Lieferumfang des Integra M gehören neben Netzteil, Handbuch, Schrauben auch ein paar Klettbänder und Kunstoffkabelbinder. In der Preisklasse des Integra M ist das eher eine Seltenheit, so dass der Lieferumfang recht gut ausfällt.

Ob das Modell auch in den technischen  Aspekten überzeugt, haben wir wieder an unserer eigenen Chroma Teststation überprüft.

Testsystem

Gerade wenn es darum geht kleinste Unterschiede in der Effizienz zu bestimmen und so ein Netzteil qualitativ einordnen zu wollen, ist extrem teures professionelles Messequipment unabdingbar. Bei günstigen Messgeräten sind die Messtoleranzen so hoch, dass eine korrekte Einschätzung der Performance im Vergleich zu anderen Netzteilen kaum möglich ist.

In Sachen Testequipment werden wir zudem von PCE Power Control unterstützt. Die offizielle Chroma-Vertretung in Deutschland ist auf professionelles Testequipment zur Effizienzmessung spezialisiert und unterstützt uns mit ihrem Know-How in Sachen Messtechnik.

Neben der Chroma Teststation verfügen wir über weitere präzise Messinstrumente wie Keysight 34461a 6,5 Digit-Voltmeter, drei 4-Kanal-Oszilloskope mit 100 MHz, mit denen wir konstant alle Spannungen des Netzteils sowie die PG, PS_ON und AC-In Signale überwachen. Zu Kontrolle der Ripple-Noise-Werte besitzen wir zudem eine Low-Voltage-Differential-Probe, wie sie in den ATX-Spezifikationen vorgeschlagen wird.

Wer unsere Tests regelmäßig verfolgt, der weiß, dass wir zudem auch noch Zugriff auf die Teststation von Cooler Master in direkter Nähe in Eindhoven haben und in Zweifelsfällen dort unsere Ergebnisse an einer zweiten Station verifizieren können. Wir sind nun also nun in der mehr als "luxuriösen" Lage gleich zwei Chroma-Teststationen in direkter Reichweite zu haben. Davon kann so manch ein Netzteil-Anbieter in Deutschland nur träumen. Das so angesammelte Testequipment kommt auf einen Wert von weit über 100.000 Euro und ermöglicht uns wirklich jeden Aspekt eines Netzteils überprüfen zu können, wenn wir die notwenige Zeit dazu aufbringen können.

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