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Intel Core i7-8700K: Sechs Kerne für die Consumer-Plattform

Freitag, 06. Okt. 2017 12:25 - [ar]

Intel hat die neuesten Prozessoren der Coffee-Lake-Generation für den Desktop ausgerollt. Das neue Topmodell soll sich dabei gegen die Ryzen-CPUs von AMD behaupten.

Mit den Ryzen-CPUs ist es AMD gelungen deutlich Druck auf Intel, dem Platzhirsch auf dem CPU-Markt, auszuüben. Die neuen Ryzen-Threadripper-CPUs für Sockel TR4 können mit den High-End-Prozessoren von Intel für Sockel LGA 2066 mithalten und die Ryzen-CPUs für Sockel AM4 konnten sogar den Kaby-Lake-Modellen für Sockel LGA 1151 den Rang ablaufen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und mit den neuen Coffee-Lake-Prozessoren präsentiert Intel auch die ersten Cosumer-CPUs, die mit mehr als vier Kernen ausgestattet sind.

Der Core i7-8700K stellt dabei das neue Topmodell mit sechs Kernen und 12 Threads dar. Die CPU geht mit 3,8 GHz zu Werke und besitzt einen Boost-Takt von bis zu 4,7 GHz. Der Level-3-Cache beträgt 12 Megabyte und die maximale Verlustleistung liegt bei 95 Watt TDP. Der Preis den neuen Core i7-8700K liegt bei rund 400 Euro. Lagernd kann die CPU allerdings noch kein Händler anbieten. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Verfügbarkeit zum Release der Coffee-Lake-CPUs nicht besonders gut aussieht.

Mit einer neuen Fertigung, die immer noch im 14-nm-Design erfolgt, sowie einer offiziellen DDR4-2666-Unterstützung kann die CPU sich leicht von den Kaby-Lake-Modellen absetzen. Trotz des vermeintlich gleichen Sockels mit der Bezeichnung LGA 1151 können die CPUs Coffee-Lake-Generation nur auf Mainboards mit Z370-Chipsatz betrieben werden. Darüber hinaus lassen sich auch die Kaby-Lake- und Skylake-CPUs für Sockel LGA 1151 nicht mit den neuen Mainboards mit Z370-Chipsatz betreiben. Exakt 18 Pins wurden bei der neuen Belegung des Sockel LGA 1151 für die Coffee-Lake-CPUs verändert, wodurch die Sockel mit den jeweils anderen Prozessoren nicht kompatibel sind. Der Einsatz einer falschen CPU in den Sockel ist dabei ohne weiteres möglich. Neue Ausstanzungen wie etwas bei dem Wechsel von Sockel LGA 1150 auf LGA 1151 um einen fehlerhaften Betrieb zu vermeiden gibt es nicht.

Der neue Z370-Chipsatz unterscheidet sich nicht von dem Z270-Chipsatz. Einzig die Namensgebung wurde verändert und die offizielle Umbenennung von dem USB-3.0-Standard zu dem USB.3-1-Gen1-Standard wurde vollzogen. Weiterhin kann die Plattform 40 PCIe-3.0-Lanes zur Verfügung stellen.

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(Bild: Die neue Coffee-Lake-Plattform mit Prozessor und Chipsatz)

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