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Alt 02.08.2008, 18:00   #1 (permalink)
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Beitrag High-End-Board mit onBoard-Grafik

High-End-Board mit onBoard-Grafik
02.08.2008 18:59 - ID 14394

So langsam kommt Stromsparen auch bei den High-End-Gamern in Mode. Zwei passende Mainboards gibt es dafür nun auch für AM2+ Anwender.

High-End-Board mit onBoard-Grafik
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Alt 02.08.2008, 20:21   #2 (permalink)
Coxito ergo sum
 
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Die aller, aller, allerwichtigste Neuerung wird die SB750 sein. Erweitertes Overclocking Potential für Phenoms
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Alt 02.08.2008, 20:27   #3 (permalink)
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Also ich hätte nicht erwartet, das ich die Wörter "Overclocking" und "Phenom" jemals in einem Satz höre. Sind das nicht zwei Gegensätze, die sich abstoßen? (So wie Feuer und Wasser?)
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Alt 02.08.2008, 20:45   #4 (permalink)
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Schon die Indianer wussten das "Feuerwasser" zu schätzen - nein, es schließt sich nicht aus
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Alt 03.08.2008, 08:41   #5 (permalink)
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Na Na Zafi

Die 45nm Quads kommen ja dann auch in naher Zukunft und spätestens dann heißt es oc: enabled
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Alt 03.08.2008, 15:57   #6 (permalink)
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"in naher Zukunft" ist immer ein so relativer Begriff. Nachdem was ich so gelesen habe, sieht es für dieses Jahr nicht mehr gut aus. Da kann man frühestens zur CeBit nächstens Jahres entsprechende Modelle erwarten und bis dahin hat Intel seine neue Architektur etabliert und damit die Latte noch ein wenig höher gelegt.

Im Grunde finde ich es ja nicht so tragisch, dass AMDs CPUs nicht vorne mit dabei sind, wenn es um High-End-Leistung geht. Die meisten Anwender kaufen ja sowieso eher im Mittelfeld. Aber mit den (aktuell) schnell zunehmenden Leistungswerten der Grafikchips und den ersten Quad-Core-unterstützenden Spielen, muss AMD aufpassen, dass deren Prozessoren nicht vom Mittelfeld in den Low-Budget-Sektor abrutschen. Und da hilft dann auch kein OC mehr.
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Alt 03.08.2008, 16:28   #7 (permalink)
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Naja, die Nehalem Architektur in Q3/Q4 wird ja erstmal nur das High-End Segment von Intel sein. Was man dazu so liest sind grob 3 GHz mit 130 Watt TDP für einen nativen Quad, zwingend DDR3 RAM; ich hab auch mal was von OC Sperre gelesen - aber speziell das glaub ich nicht wirklich.
Die Mainstram-Modelle sind erst ein komplettes Jahr später geplant, sind nicht Sockel-kompatibel und nicht Architektur-kompatibel (da soll dann der Speichercontroller wieder in den Chipsatz wandern)

Wenn es AMD also schafft, bis zur CeBIT 09 die 45nm Quads mit verdreifachtem L3 Cache und möglicherweise 3 GHz @ Stock zu bringen, zusammen mit besseren OC Eigenschaften durch eine neue SB (vielleicht schon SB850?), dann kann man den Consumer-Markt getrost wieder als ausgeglichen bezeichnen (auch wenn AMD Quads kein Hyperthreating haben).

Bei den Grafikkarten haben sie den Turnaround, die Boards sind sehr attraktiv und werden es immer mehr... wenn sie's bei den CPUs noch schaffen passt die Sache.

Wenn man sich um jemand Sorgen machen muss - speziell im Board-Markt - dann isses Nvidia
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Alt 03.08.2008, 19:44   #8 (permalink)
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Die pro-MHz-Leistung des aktuellen Phenoms reicht nicht an die der Core-CPUs heran. Selbst wenn sich dies mit den neuen Phenoms ändern sollte, was sehr unwahrscheinlich ist, wird diese sich an der pro-MHz-Leistung des Nehalem messen müssen, die garantiert besser sein wird, als die der Core-CPUs.

Damit AMD im CPU Markt aufschließen kann, muss man den Phenom also mindestens auf 3,5 GHz bringen, um damit einem 3 GHz Nehalem trotzen zu können. Vielleicht sogar noch höher. Und das ist ziemlich unwahrscheinlich. Hier geht es immerhin um Quad-Cores, für hohe Taktraten müssen also alle vier Kerne mitspielen.

Das wiederum bedeutet, dass selbst wenn AMD den Phenom auf 3GHz bringt, man damit wieder nur den Mainstream bedienen wird.

Um nVidia würde ich mir keine Sorgen machen. Da Grafikkarten schon zwei GPUs und bald auch vier GPUs (bzw. vier Kerne) beherbergen können. Werden SLI und CrossFire-Boards zunehmend überflüssig und man kann seine Grafikkarten auch in Zukunft noch an den Mann bringen. Das SLI und CrossFire Geschäft soll ja ohnehin nur 2% des ganzen Kuchens ausmachen.

Ausserdem verdient sich nVidia eine goldene Nase am Workstation-Markt mit seinen Quadros und Teslas. Die das eigentliche und zukünftige Kerngeschäft des Unternehmens darstellen. GPUs und Chipsätze für Gamer zu produzieren ist bald nur noch ein nettes Zusatzgeschäft, dass trotz seiner zukünftig geringeren Bedeutung für den Umsatz und Gewinn des Unternehmens, weiter wachsen wird.

Schließlich boomt der Computermarkt noch immer. Seit der Jahrtausendwende gibt es meines Wissens 10-mal soviele PC-Anwender. Soviel Konkurrenz kann es also garnicht geben, als das es bei nVidia zu Absatz-Problemen kommt.
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Alt 03.08.2008, 21:29   #9 (permalink)
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Zitat:
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Um nVidia würde ich mir keine Sorgen machen. ...

Ausserdem verdient sich nVidia eine goldene Nase am Workstation-Markt mit seinen Quadros und Teslas.
Das sehe ich genauso. So lange jede CAD-Bude auf Quadro-Karten setzt, ist da schon mal eine gesunde Basis.

Hinzu kommt, dass GraKa's zunehmend auch für andere Aufgaben eingesetzt werden.
Zitat:
Nachdem Grafikkarten seit Anbeginn ihrer Zeit eher dazu da waren, die Arbeit zu verrichten, nach denen die Hardware benannt worden ist (nämlich ein 2D/3D-Bild auf den Monitor wiederzugeben), sind die Aufgaben einer modernen GPU in jüngster Vergangenheit deutlich vielschichtiger – GPGPU und GPU-Computing sei Dank. Vor allem Nvidia prescht nach der industrieweit implementierten Videobeschleunigung nun mit einer C-ähnlichen Programmiersprache namens CUDA voran, durch die es einfacher werden soll, Programme auf der GPU berechnen zu können. Nachdem man mit der Tesla-Serie im letzten Jahr den ersten Schritt im Profi-Segment gewagt hat, wird nun vermehrt die Mainstream-Käuferschaft angesprochen.
Immerhin gibt es bereits zwei CUDA-Anwendungen:
Folding@home und der BadaBOOM Media Converter

Quelle
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Alt 03.08.2008, 22:03   #10 (permalink)
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"Nur den Mainstream" find ich gut. Da wird mit Abstand am meisten Geld verdient
Ich bleib dabei: Ein Nehalem System, so wie es dieses Jahr kommt, wird einer kleinen, zahlungskräftigen Elite vergönnt bleiben. Das heißt die Margen sind möglicherweise hoch, aber aufgrund der geringen umgesetzten Stückzahl fällts nicht ins Gewicht (Intel macht ja auch mit C2Ds mehr Umsatz & Gewinn als mit 2Qs obwohl bei letzteren die Margen höher sind - die Menge machts).
Verhält sich quasi wie mit deinem 2% Multi-GPU Beispiel.

Ganz klar wird der Nehlem die bessere pro-MHz Leistung haben, nur wird der Deneb die bessere Preis-Leistung haben und das machts glaube ich eher aus
Das Problem AMDs ist derzeit ja der Takt, weniger die daraus generierte Leistung - wenn sich die Taktdifferenz ändert, bleibt wirklich nur noch der pro-MHz/Preis Aspekt.
Ich wollte auch nicht darauf hinaus, dass AMD plötzlich die schnellsten CPUs am MArkt baut (ganz sicher nicht), aber sie werden wesentlich konkurrenzfähiger...

Das mit dem Nvidia Boardmarkt hatte ich so gemeint, dass es für Consumer in letzter Zeit kaum einen sinnvollen Grund gab, ein Nvidia Board zu kaufen, wenn man nicht SLI wollte (es sei denn aus "Markentreue").
Denn sowohl Intels X3x/X4x als auch AMDs 7-Series sind in der Leistung einem NForce7 ebenbürtig (und kühler und günstiger).

Jetzt hat Intel eine SLI Lizenz, Nvidia aber keine für QPI. Nehalem Boards von Nvidia dürfte es also erst Q3 09 geben - wenn der Kunde dann nicht lieber zu einem Intel SLI Board greift.
Und SLI Boards für AMD zu verkaufen ist in nächster Zeit angesichts der RV770 Leistungen wohl auch "sehr schwer".

Ein anderer Aspekt ein Level drunter könnten IGP Lösungen sein, aber da steht AMD bei der wesentlich besser da (Preis & Leistung). Ergo bleiben Nvidia IGPs nur eine logische Option für Intel Boards wo die Leistung der Intel IGPs nicht reicht (der Markt ist auch eher klein).

Bei den Workstation-Lösungen hast du recht, nur ob das reicht, wenn die High-End bis Low-End Bereiche im Consumer Markt wegknicken... ich weiss nicht - gut ist das sicher nicht.

Auf die Panne der 8er Serie in Notebooks will ich nicht eingehen...
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Alt 04.08.2008, 00:10   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
"Nur den Mainstream" find ich gut. Da wird mit Abstand am meisten Geld verdient
Ich bleib dabei: Ein Nehalem System, so wie es dieses Jahr kommt, wird einer kleinen, zahlungskräftigen Elite vergönnt bleiben.
In diesem Jahr kommen drei Nehalem-CPUs. Die günstigste ist ein Quad-Core mit 2,66 GHz und wird für unter 300 USD angeboten. Das sind umgerechnet 200-250 Euro, die durch die große Nachfrage bis zum Weihnachtsgeschäft auf 200 Euro tendieren wird.

Wozu also bis Anfang nächstes Jahr warten, um eine CPU zu kaufen, die "vielleicht" Übertaktungspotential besitzt, wenn man dieses Jahr schon - zum gleichen oder niedrigeren Preis - eine bekommen kann, die eine vergeichbare oder bessere Leistung bietet und obendrein auch noch ganz sicher OC-Potential besitzt?

Abgesehen davon, darf man beim erscheinen des Nehalem nicht vergessen, dass dies auswirkungen auf den Core2Quad haben wird. Da dürften zum Weihnachtsgeschäft auch ganz schön die Preise purzeln. Und der hat auch noch einiges an OC-Potential.

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Ich wollte auch nicht darauf hinaus, dass AMD plötzlich die schnellsten CPUs am MArkt baut (ganz sicher nicht), aber sie werden wesentlich konkurrenzfähiger...
Der Abstand zwischen AMD und Intel wächst nach wie vor. In der Zeit wo Intel seinen Core2 erfolgreich refresht hat und mit dem Nehalem nun eine neue CPU-Architektur auf dem Markt bringt. Hat es AMD gerade einmal geschaft die Bugs aus seinem Phenom zu prügeln. Erwarte deshalb nicht zuviel vom neuen Phenom, denn AMD wird sich frühestens mit einer neuen CPU-Generation aus diesem Dilemma befreien können. Und ich meine damit nicht, dass man damit zu Intel aufschließt. Sondern nur, dass man damit verhindert, dass der Abstand weiter wächst.

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Das mit dem Nvidia Boardmarkt hatte ich so gemeint...
Aktuell geistert der Stromsparzwang durch die Köpfe der Leute. Was sich in Zukunft sicher noch weiter ausbauen wird. Und solange Intel keine Lizenz für Hybrid-Power hat, besitzen nVidia-Chipsätze/IGPs einen Vorteil gegenüber denen von Intel. Dabei ist dies nur ein Feature. nVidia ist einfallsreich und wird es auch in Zukunft verstehen seine GPUs mit seinen Chipsätzen zu bundlen. Solange Intel also keine eigenen High-End GPUs fertigt, wird es für nVidia immer einen Platz an der Sonne geben.
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Alt 04.08.2008, 02:41   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Zafi Beitrag anzeigen
In diesem Jahr kommen drei Nehalem-CPUs. Die günstigste ist ein Quad-Core mit 2,66 GHz und wird für unter 300 USD angeboten. Das sind umgerechnet 200-250 Euro, die durch die große Nachfrage bis zum Weihnachtsgeschäft auf 200 Euro tendieren wird.
Ja und dann rechne nochmal den Preis für ein X58 Board und 4 GB ordentlichen DDR3 RAM dazu. Das gehört da alles mit dazu.
Zitat:
Wozu also bis Anfang nächstes Jahr warten, um eine CPU zu kaufen, die "vielleicht" Übertaktungspotential besitzt, wenn man dieses Jahr schon - zum gleichen oder niedrigeren Preis - eine bekommen kann, die eine vergeichbare oder bessere Leistung bietet und obendrein auch noch ganz sicher OC-Potential besitzt?
Da braucht doch keiner warten, ich bin der festen Überzeugung, dass die Leute auch noch im Frühjahr 09 den Entschluss fassen, sich einen neuen PC zuzulegen.
Und dann werden sie sehen, wie sie ihr Geld am sinnvollsten investieren können.
Zitat:
Abgesehen davon, darf man beim erscheinen des Nehalem nicht vergessen, dass dies auswirkungen auf den Core2Quad haben wird. Da dürften zum Weihnachtsgeschäft auch ganz schön die Preise purzeln. Und der hat auch noch einiges an OC-Potential.
Das ist richtig, aber das ist schon jetzt so. Das ändert nichts in der Zukunft. Dass die Hardware günstiger wird, ist nicht neu
Zitat:
Der Abstand zwischen AMD und Intel wächst nach wie vor. In der Zeit wo Intel seinen Core2 erfolgreich refresht hat und mit dem Nehalem nun eine neue CPU-Architektur auf dem Markt bringt. Hat es AMD gerade einmal geschaft die Bugs aus seinem Phenom zu prügeln. Erwarte deshalb nicht zuviel vom neuen Phenom, denn AMD wird sich frühestens mit einer neuen CPU-Generation aus diesem Dilemma befreien können. Und ich meine damit nicht, dass man damit zu Intel aufschließt. Sondern nur, dass man damit verhindert, dass der Abstand weiter wächst.
Naja, man könnte auch sagen, Intel hat es nach 5 Jahren endlich geschafft den Speichercontroller in die CPU zu bringen und den FSB zugunsten einen Direct-Link Architektur zu ersetzen. Ist alles Auslegungssache.
Die pro-Core Leistung ist übrigens gegenüber dem Penryn fast nicht gestiegen, wie Anands Preview beim Cinebench Single Core Test zeigt. Neha profitiert vom Hyperthreating (schön dass das wirklich mal was bringt wenn eine Applikation "mehr" als 4 Cores nutzt) und vom schnelleren RAM (wo sich AMD überhaupt nicht zu verstecken braucht.). Sicher ist der Neha alles andere als schlecht, aber so ein Wurf wie mit dem Core2 wird Intel nicht nochmal gelingen.
Ich weiss nicht, wie Intels Roadmap aussieht und mit welchen Takten sie ihre Core2 Quads in Zukunft noch auf den Markt bringen. Aber wie du schon sagst, wächst der Abstand derzeit. Wenn AMD das abstellen kann und wenigstens einen kostanten Abstand herstellen, selbst dann ist die Situation besser, als wenn er weiter wächst, oder?
Zitat:
Aktuell geistert der Stromsparzwang durch die Köpfe der Leute. Was sich in Zukunft sicher noch weiter ausbauen wird. Und solange Intel keine Lizenz für Hybrid-Power hat, besitzen nVidia-Chipsätze/IGPs einen Vorteil gegenüber denen von Intel. Dabei ist dies nur ein Feature. nVidia ist einfallsreich und wird es auch in Zukunft verstehen seine GPUs mit seinen Chipsätzen zu bundlen. Solange Intel also keine eigenen High-End GPUs fertigt, wird es für nVidia immer einen Platz an der Sonne geben.
Das ist schön, aber es wird nicht funktionieren. Nvidia kann ohne QPI Lizenz schlicht keine Boards für Nehalem bauen. Damit ist HybridPower obsolet.
Die Nehalem Systeme ohne QPI kommen Q3 09 und so wie es geplant ist, hat Intel dann den Larrabee.
Der 790i ist auch ne Totgeburt, Fud und INQ melden, dass die Hersteller die Boards aus dem Portfolio werfen (das ist logisch, weil S775 + DDR3 = ).
Digitimes versteigt sich sogar zu der Nachricht, Nvidia würde den Chipsatzmarkt ganz aufgeben (glaub ich nicht - aber zeigt wie schlecht es da aussieht derzeit).

Und wie gesagt, auf AMD Plattformen können sie z.Z. auch keinen Blumenstrauss gewinnen, das ist Crossfire-Land.
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Alt 04.08.2008, 03:58   #13 (permalink)
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Zitat:
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Ja und dann rechne nochmal den Preis für ein X58 Board und 4 GB ordentlichen DDR3 RAM dazu. Das gehört da alles mit dazu.
DDR3 hat mittlerweile zu DDR2 aufgeschlossen. Ein 4GB Kit für DDR3-1600 gibt es schon ab 140 Euro. Das ist meiner Meinung nach ein angemessener Preis, wenn ein DDR2-800 Kit 50 Euro und ein DDR2-1066 Kit min. 80 Euro kostet. Und falls das doch zu teuer sein sollte, dann nimm einfach ein 3GB Kit DDR3-1066 (3x 1GB Module), die dann im Triple-Channel laufen und zusammen nur 82 Euro kosten.

Das sind übrigens nur die aktuellen Preise. Bis der Nehalem auf den Markt kommt, gehen nochmal 2 Monate ins Land. Und ein X58 muss nicht zwingend sein. Intel bringt seine Mainstream-CPUs immer auch mit Mainstream-Chipsätzen auf den Markt.

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Da braucht doch keiner warten, ich bin der festen Überzeugung, dass die Leute auch noch im Frühjahr 09 den Entschluss fassen, sich einen neuen PC zuzulegen
Den meisten sitzt das Geld zu Weihnachten locker in der Tasche. Dann wollen sie es auch ausgeben und nicht aufs Frühjahr warten.

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Nvidia kann ohne QPI Lizenz schlicht keine Boards für Nehalem bauen.
nVidia war auch schon in der Vergangenheit sehr dickköpfig, wenn es um den Erwerb von Lizenzen ging. Zum Beispiel beim nForce2, der nie für den P4 erschienen ist, obwohl er kompatibel war. Damals konnte man sich das noch erlauben. Doch mittlerweile sieht es anders aus. Mittlerweile produziert man massenweise Chipsätze für Intel-Systeme und das wird auch in Zukunft noch so sein. Man lässt sich nur eben gern Zeit. Noch ist der Nehalem auch garnicht da. Also ist dies auch noch kein Grund die Pferde bei AMD scheu zu machen und Intel in die Arme zu laufen.

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Nvidia würde den Chipsatzmarkt ganz aufgeben (glaub ich nicht - aber zeigt wie schlecht es da aussieht derzeit).
Falls dem so sein sollte, dann gilt dies höchstens für den High-End-Markt. Die IGP-Systeme gehen weg wie Freibier, da gibt es keinen Grund irgendwas einzustellen.
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