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Fazit

Das
der Athlon XP in Bezug auf Leistung / Taktfrequenz die schnellere CPU ist, dass
haben wir bereits in unserem letzen Benchmark-Durchlauf festgestellt. Und auch
mit dieser neuen Runde und dem 2000+ hat AMD wieder bestätigt in Bezug auf
Taktfrequenz die schnellste CPU auf dem Markt zu haben.
Aber damit nicht genug. Auch in Bezug auf
das P-Rating 2000+ ist AMD maßvoll umgegangen. Hier kann man AMD jedenfalls
keine Schönfärberei vorwerfen. Der Athlon XP 2000+ ist genauso schnell, manchmal
etwas schneller und selten etwas langsamer als der Pentium 4 mit 2 GHz. Auch wenn
wir nicht viel von solchen Angaben halten, muss man AMD zugestehen, dass
zumindest der Wert gerechtfertigt ist. Eins ist in jedem Fall klar: Wir
werden uns davon verabschieden müssen, die Leistung eines Prozessors mit der
Taktfrequenz zu identifizieren.
Apropos Taktfrequenz, auch diese kann man beim Athlon XP
2000+ natürlich künstlich etwas anheben, sei es über den Bustakt oder über den Multiplikator. Das Ergebnis ist allerdings eher
ernüchternd, denn viel Spielraum nach oben gibt es nicht. Mit wenig Aufwand
schafft man es den Athlon XP 2000+ (1.666 MHz) zu einem 2100+ (1.733 MHz) zu
machen, das entspricht jedoch nur einer Steigerung von etwa 4%. Um auf 1.800 MHz, also 2200+, zu kommen bedarf es schon einiger
Kunststückchen und in dieser Region wird auch in etwa das Ende des Overclockingpotentials des Prozessors liegen.
Das Rennen wird nun weiter gehen, AMD und
Intel werden Ihre Taktfrequenzen erhöhen und letztendlich wird sich das Rennen
um dem schnellsten Prozessor doch wieder über die Taktfrequenz entscheiden.
Es wird sich also zeigen wer in dieser Beziehung den längeren Atem hat,
Intel oder AMD.
AMD muss am Ball bleiben, denn immerhin hat man mit dem P-Rating selbst eingeführt, dass die Taktfrequenz nicht entscheidend ist. Und das
kann man in beide Richtungen sehen. Was
zählt, ist die Leistung, die ein Prozessor bringt. Ob er diese nun mit 2, 3 oder 5
GHz erreicht, ist eigentlich nebensächlich.
Der AMD Athlon XP
2000+ ist ein sehr schneller Prozessor, der schon zu einem recht günstigen Preis von
350 € zu haben ist. Für den Pentium 4 mit 2 GHz muss man da schon mehr als das
Doppelte auf den Tisch legen, ohne dafür mehr Leistung zu bekommen und das ist
doch ein - wie wir und vermutlich auch Sie finden - sehr schlagkräftiges
Kaufargument.
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