Seiten: | 1 | 2 | 3 |  Das Innere

Eine ungewohnte Raumaufteilung
Im Inneren fällt direkt auf, dass dieses Gehäuse eine andere Raumaufteilung vorsieht, als man es gewohnt ist. Das Mainboard reicht bis an die Oberkante des Gehäuses, so ist man bei diesem kompakten Gehäuse nicht auf Micro-ATX-Gehäuse beschränkt. An der Rückseite gibt es die Möglichkeit zwei 80 mmLüfter zu befestigen, um das durchaus durchdachte Kühlungskonzept zu komplettieren. Der langsam drehende und somit geräuscharme Seitenlüfter bläst kühle Außenluft in das Gehäuse. Die warme Luft von innen wird über das Netzteil und optionale rückseitige Lüfter wieder nach außen geblasen. Des Weiteren kann in die Front ein zusätzlich Lüfter eingebaut werden, der kalte Luft über die Festplatten nach innen pusten.
Zum Einbau des Netzteiles muss erst die gesteckte Front durch einfaches Abziehen abgenommen werden. Da das Netzteil verkehrt herum eingebaut wird, können auch Netzteile mit unten liegenden Lüfter eingebaut werden. Leider ist die Luftströmung in diesem Fall nicht ganz optimal, da der Festplattenkäfig sehr nahe an das Netzteil ran reicht. Aufgrund des besonderen Einbauortes des Netzteils ist besonderer Wert darauf zu legen, dass dieses leise ist, um eine starke Geräuschquelle an der Front zu vermeiden. Der Hauptschalter am Netzteil sollte vor dem Einsetzen der Frontplatte eingeschaltet werden, danach ist dies leider nicht mehr, bzw. nur mit umständlicher Fingerakrobatik möglich.
  
Wenn man beim Einbau des optischen Laufwerkes ein paar Punkte beachtet, ist der Einbau in wenigen Minuten erledigt. Als Erstes muss man die Position des Auswurf-Knopfes an der Innenseite der Blende einstellen. Dazu muss einfach ein kleiner Schieber hinter der Front justiert werden. Das Laufwerk muss man dann so positionieren, dass der Auswurfsknopf nicht dauerhaft gedrückt wird und der Druckpunkt gut fühlbar ist. Bei dem Testlaufwerk fuhr die Schublade sauber auf und zu, ohne das sich irgendwas verhaken konnte oder unsauber lief.
Der Seitenlüfter wird wahlweise direkt an 12 V oder an einen geregelten Lüfteranschluss auf dem Mainboard angeschlossen. Der Lüfter ist sehr kraftvoll, aber immer noch so leise, dass er zum Bau eines leisen Rechners genutzt werden kann. Der Durchmesser beträgt 22 cm. Nimmt man noch die Befestigungen des Lüfterrahmens hinzu, wie bei Lüftern meist üblich, kommt man sogar auf stolze 25 cm Durchmesser. Das ist bis jetzt der Größenrekord aller von uns getesteten Gehäuselüfter. Wünschenswert wäre an dieser Stelle noch ein Staubfilter gewesen. Ein Verstauben des Innenraums ist so kaum zu verhindern.
Des Weiteren sind nur noch die obligatorischen zwei Einbauschächte für 3 1/2 Zoll Festplatten zu erwähnen, der bei unserem Testmodell leider etwas verzogen ist.
Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität nicht ganz so gut wie man es beispielsweise von Thermaltake oder Chieftec gewohnt ist. Aber bis auf den Laufwerkskäfig war alles in Ordnung, scharfe Kanten gab es bei unserem Testmodell nicht.
  
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