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Fazit, Checkliste und Direkt-Vergleich
 Die jeweilige Disziplin entscheidet
Im aktuellen Fall beschränken wir uns auf den Vergleich der uns vorliegenden Produkte, die das untere Preissegment bedienen. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, kann sich ruhig auch mal die Alternativen und Ergänzungen ansehen.
Pro Stick - Kontra Karte
Die Mobilität:
Die TV-Funktion kann mittels USB-Stick nicht nur an Freunde
verliehen werden, die diese bequem auch unterwegs nutzen können, auch
kann sie innerhalb eines Haushalts bequemer von einem PC zu einem anderen
wandern. Die PCI-Karte muss dagegen fest montiert werden und setzt dafür
auch einen PCI-Slot voraus.
Der Empfang:
In Sachen Empfang ist die USB-Version im Vorteil.
Hier muss man dass Antennenkabel nicht verlängern, um die Stabantenne
an einen anderen Platz zu positionieren. Denn mittels USB-Kabel kann man
gleich das ganze DVB-T-Gerät mitwandern lassen. Da USB immerhin ein Verlängerungskabel
von bis zu 5 Meter unterstützt, besitzt man somit auch einen bis zu 5 Meter
größeren Spielraum. Bei der Karte hingegen muss es zwangsläufig ein längeres
Antennenkabel sein, wenn sich die Antenne weiter weg befindet. Was leider
auch den Empfang zunehmend verschlechtert. Gerade beim digitalen Empfang äußert
sich dies nicht nur mit einem schlechteren Empfang, sondern gar mit einem
kompletten Verlust der betroffenen Problem-Sender. Im übrigen zeigte sich auch, dass
der USB-Stick von Haus aus einen besseren Empfang besitzt. Denn unter gleichen
Bedingungen war er in der Lage mehr Sender zu entdecken und auch gewisse
Problem-Sender störungsfreier zu empfangen. Zur Sicherheit haben wir diesen
Versuch auch wiederholt und zwar mit dem selben Ergebnis.
Pro Karte - Kontra Stick
Die Anschlüsse: Selbst wenn man
eine VIVO-Grafikkarte verwendet, die dem PC schon ein TV-IN spendiert, kann
ein separater TV-IN qualitativ deutlich besser sein. Wer also auch seine Spielkonsole über
den PC anschließen möchte, darf sich besonders über dieses Extra freuen,
denn Compro verspricht ein deutlich rauschärmeres Bild über seinen analogen
Video-Eingang.
Die
Fernbedienung: Ein sehr wichtiges Utensil für Couch-Potatos. Zwar
gibt es auch separate Fernbedienungen zu kaufen, mit denen man den PC
und seine Anwendungen steuern kann, doch einem geschenkten Gaul schaut
man nicht ins Maul und beim Preis des VideoMate DVB-T200 kann die Fernbedienung
durchaus als Gratisbeigabe betrachtet werden.
Der Strom-Sparmodus:
Mittels PCI 2.2 wäre die Karte sogar in der
Lage einen ausgeschalteten PC zu booten, um eine einprogrammierte Aufnahme
zu starten. Zwar ist PCI 2.2 selbst bei neueren Mainboards nicht zwangsweise
ein fester Standard, doch wer es besitzt, kann seinen PC praktisch wie
einen echten Videorekorder einsetzen und per Software-Planer hoch und
runter fahren. Zumindest verspricht dies die Karte. Auf unserem Testsystem
konnten wir sie aber leider nicht dazu bewegen, was aber auch nicht zweifelsfrei der
Karte anzulasten war.
Fazit
 Der Kunde bleibt König
Auch
wenn die Karten-Versionen kräftig aufgerüstet haben und nicht nur mehr
Anschlüsse sondern auch mehr Funktionen bieten, um gegen die USB-Konkurrenz
dagegen halten zu können, sind sie dennoch nur für eine kleinere Zielgruppe
von Interesse. Die meisten Anwender, denen es nur um das Grundlegendste
geht, fahren tatsächlich mit der USB-Stick-Version besser. Der Empfang
ist mindestens gleich gut oder kann durch die örtliche Flexibilität des Sticks sogar
noch verbessert werden und vorallem kann der Stick auch am zukünftigen
PCs noch seine Dienste verrichten. Das hilft dann schon die ein oder andere
fehlende Funktion zu verschmerzen, die wohl die Karten-Version zu bieten
hat.
Wer dagegen das beste aus beiden Welten sucht, der muss dann schon etwas
tiefer in die Tasche greifen, erhält dafür aber auch USB-Modelle,
die ebenfalls die zusätzlichen Features der PCI-Karten-Modelle anbieten.
Insbesondere die zusätzlichen Anschlüsse, aber auch die erweiterte
Stromspar- und PC-Start-Funktionen. Nicht Zuletzt auch zusätze wie die Fernbedinung.
Dank der USB2.0 Schnittstelle ist dezentrale Hardware nunmal Groß in Mode und das
wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern.
19.07.07 [zk]
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