
Das geplante Konzept der Bundesnetzagentur sieht vor, dass Regionen ihr Kupfernetz abschalten dürfen, sobald mindestens 80 Prozent der Haushalte mit FTTH versorgt sind.
Ziel ist es, Investitionen in Glasfaser zu stärken und die Nutzung alter Telefonleitungen zu reduzieren. Erste lokale Abschaltungen könnten ab 2030 erfolgen. Die Telekom warnt vor Zwangsmaßnahmen und fordert, auch TV-Kabelnetze einzubeziehen. Zudem sollen Wettbewerber künftig Open-Access anbieten müssen, bevor DSL abgeschaltet wird. Nutzer sollen aber ausreichend früh, insgesamt drei Jahre vorher informiert werden. Zwei Jahre vor dem Stichtag dürfen dann auch keine DSL-Verträge mehr verkauft werden.