
Mitgliedstaaten sollen laut dem Entwurf zur überarbeiteten Cybersecurity-Regulierung innerhalb von drei Jahren bestehende Verträge beenden und keine neuen Aufträge mehr vergeben.
Hintergrund der strikten Linie der EU sind Sicherheitsbedenken, etwa beim spanischen SITEL-System, das trotz EU-Warnungen an Huawei vergeben wurde.
Auch in Katalonien sorgt ein Großauftrag über 127 Millionen Euro für Kritik, da er Huawei-Technik für die Vernetzung öffentlicher Dienste nutzt. Die Kommission warnt, solche Abhängigkeiten könnten das Risiko ausländischer Einflussnahme erhöhen. Der Vorschlag muss noch mit Parlament und Rat verhandelt werden, könnte aber die Beschaffungspraxis der Mitgliedstaaten grundlegend verändern.