
Während Fachleute die technologischen Fortschritte feiern, wächst in der Öffentlichkeit die Sorge um Jobs, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Stabilität. Besonders in den USA nimmt die Skepsis stark zu.
Auffällig ist die negative Stimmung bei der Generation Z. Laut einer Gallup-Umfrage fühlen sich viele junge Menschen zunehmend überfordert oder frustriert von der schnellen KI-Entwicklung, obwohl rund die Hälfte der Altersgruppe KI-Tools regelmäßig nutzt. Die Tech-Branche zeigt sich überrascht, da sie sich vor allem mit langfristigen Risiken wie einer möglichen Superintelligenz beschäftigt, während Bürger eher steigende Stromkosten oder den eigenen Arbeitsplatz im Blick haben.
Die Zahlen im Stanford-Bericht verdeutlichen die Problematik: Nur 10 Prozent der US-Bevölkerung sind eher begeistert als besorgt über KI im Alltag. Unter Experten erwarten dagegen 56 Prozent positive Effekte in den kommenden 20 Jahren. In der Medizin rechnen 84 Prozent der Fachleute mit Fortschritten, aber nur 44 Prozent der Bürger teilen diese Einschätzung. Beim Thema Arbeit ist die Diskrepanz am größten: 73 Prozent der Experten sehen Vorteile, während nur 23 Prozent der Bevölkerung optimistisch sind.
Trotz der Sorgen steigt die globale Zustimmung zu KI-Produkten leicht auf 59 Prozent. Gleichzeitig geben 52 Prozent an, KI mache sie nervös.