
Die neuen Modelle entstehen weiterhin in Zusammenarbeit mit EssilorLuxottica, treten aber unter Metas eigenem Branding an und liegen preislich unter der zweiten Ray-Ban-Generation.
Zum Start gibt es drei Fassungen: die rechteckige Adventurer in zwei Größen, die kantigere Fury sowie ein ovales Modell, das gemeinsam mit Kylie Jenner entwickelt wurde. Insgesamt stehen 26 Varianten mit Sonnen-, Transitions-, klaren oder polarisierten Gläsern zur Auswahl; Korrekturgläser lassen sich ohne Garantieverlust beim Optiker einsetzen.
Technisch bleiben die Grundfunktionen erhalten wie etwa freihändige Foto- und Videoaufnahme, offene Lautsprecher, Windgeräuschunterdrückung und rund acht Stunden Akkulaufzeit, erweiterbar auf bis zu 40 Stunden über das Lade-Etui. Neu ist ein Charging-Stand. Der KI-Assistent Meta-AI lässt sich per Knopf oder Sprachbefehl aktivieren.
Der größte Sprung steckt wohl in der verwendeten Software, die neue Meta-Glasses sind die ersten Modelle mit Muse-Spark, Metas neuem KI-Modell aus den Superintelligence-Labs. Es soll Objekte und Situationen präziser erkennen und Nutzer im Alltag gezielter unterstützen. Muse-Spark kommt per Update auch auf Ray-Ban- und Oakley-Meta-Brillen in Nordamerika. Meta erweitert zudem die Softwarefunktionen mit Dynamic-Photo, Fußgängernavigation mit Sprachanweisungen und Echtzeitübersetzung in nun 20 Sprachen.
Meta bleibt Marktführer, steht in der EU aber unter regulatorischem Druck wegen Datenschutzbedenken rund um KI-Kamerabrillen. EssilorLuxottica plant dennoch ab 2027 eine eigene Fertigung in Italien. Die Meta-Glasses sind ab sofort in 17 Ländern erhältlich, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Adventurer und Fury starten bei 309 Euro, die Starfire-Kylie-Edition bei 419 Euro.