
Der neu vorgestellte Dienst läuft als App für iPhone, Android und im Web und deckt ein breites Spektrum ab von Recherchen über Reiseplanung und News bis hin zu Bildgenerierung und Präsentationen.
Nutzer können eigene Agenten erstellen, Projekte anlegen und in Gruppen zusammenarbeiten, während die Memory-Funktion persönliche Vorlieben speichert. Der Kern des Angebots ist digitale Souveränität, denn eustella betreibt alle Modelle selbst und ausschließlich auf europäischer Infrastruktur. Grundlage sind Open-Weights-Modelle wie Gemma-4, Qwen-3.5 und 3.7, gpt-oss-120b, Mistral sowie Flux für Bildgenerierung. Daten verlassen die EU nicht und fließen weder an Modellentwickler noch in Trainingsprozesse.
Besonders interessant dürfte der Dienst durch das Preismodell werden. Mit 5.99 Euro pro Monat liegt eustella deutlich unter OpenAI und Anthropic und will damit eine massentaugliche europäische Alternative schaffen. Die gesamte Plattform läuft auf IONOS-CLOUD in Berlin, Frankfurt und weiteren EU-Standorten und bleibt damit vollständig unter europäischer Jurisdiktion.
Durch Partner wie Bitpanda und Geizhals entsteht ein wachsendes Ökosystem, das KI-Antworten mit Echtzeitdaten aus Krypto-Märkten und Preisvergleichen anreichert. Damit entwickelt sich eustella vom Chatbot zum handlungsfähigen Agenten, der nicht nur berät, sondern konkrete Aktionen ausführen kann.
Politische Unterstützung bekommt das Projekt ebenfalls. Österreichs Staatssekretär für Digitalisierung sieht in eustella ein Beispiel dafür, wie Europa technologische Handlungsfähigkeit zurückgewinnen kann. Bereits 5.000 Testnutzer haben die Plattform vor dem Launch genutzt. Mit über 130 Millionen KI-Nutzern in Europa und einer hohen Bereitschaft für europäische Alternativen sieht eustella einen Markt, der auf eine souveräne Lösung wartet. Das Startup will genau diese Lücke schließen und verspricht KI-Nutzung ohne Kompromisse beim Datenschutz.

