
Neu sind Push-Benachrichtigungen die Versicherte automatisch informieren wenn neue Dokumente abgelegt werden oder wenn Leistungserbringer auf die Akte zugreifen. Nutzer können in der App festlegen welche Ereignisse eine Meldung auslösen sollen etwa wenn nach einem Krankenhaus Aufenthalt ein Entlassungsbrief hochgeladen wird oder eine Facharzt-Praxis Einsicht nimmt. Laut Gematik soll dies mehr Transparenz und Kontrolle über die eigenen Gesundheitsdaten schaffen.
Parallel startet der elektronische Medikationsplan der eine deutlich umfassendere Übersicht bietet als die seit 2025 verfügbare elektronische Medikationsliste. Er zeigt institutionsübergreifend die Gesamtmedikation inklusive Hinweisen zur sicheren Therapieumsetzung und erlaubt künftig auch Nachträge zu OTC-Produkten und Betäubungsmitteln.
Die neuen Funktionen erscheinen nach Updates nicht immer sofort und viele Krankenkassen informieren weder in den Apps noch in den Stores über die Änderungen. Teilweise hilft es den App Cache zu löschen doch je nach Betriebssystem kommt es zu Abweichungen. Der Medikationsplan wird ab Mitte Juli schrittweise ausgerollt und ist noch nicht in allen Primärsystemen verfügbar. Noch 2026 soll eine Volltextsuche folgen während Bitmarck zusätzlich die Freigabe für KI gestützte Funktionen fordert.