
Der Vorschlag stammt von Adam Smith Chief Product and Technology Officer und wurde bei einem internen Streaming-Townhall vorgestellt.
Ein solcher Schritt wäre eine deutliche strategische Neuausrichtung da Disney-Plus bislang keinen Gratiszugang bietet. Details zu Umfang Starttermin oder konkreten Inhalten nannte Smith nicht. Branchenanalysten gehen davon aus dass Disney zunächst ältere Katalogtitel oder kurze Clips vor die Bezahlschranke stellen könnte um neue Nutzer anzulocken.
Der Markttrend spricht klar für kostenlose, werbefinanzierte Angebote. Laut Nielsen entfallen 18.7 Prozent der US-TV-Sehdauer auf FAST-Plattformen wobei YouTube mit über 13 Prozent einen dominanten Anteil hält. Dienste wie Tubi wachsen ebenfalls stark.
Weder Netflix noch Amazon Prime Video bieten echte Gratisstufen sodass Disney-Plus sich mit einem kostenlosen Zugang klar von den großen Abodiensten abheben würde. Gleichzeitig wächst die Kritik an der zunehmenden Werbelast im Streaming da viele Nutzer den ursprünglichen Anspruch werbefreier Plattformen als aufgegeben betrachten. Ob Disney den Schritt tatsächlich geht bleibt offen doch die internen Diskussionen zeigen dass der Konzern seine Paywalls senken und Reichweite aggressiver ausbauen will.