
Die neue Ausgabe überarbeitet vor allem das Validierungssystem, das nun aus drei Stufen besteht: Standard, Advanced und XOC. Die Standard-Validierung zeigt den Gesundheitszustand eines PCs in weniger als zehn Sekunden an und prüft über 100 Punkte, darunter Treiber, CPU-Temperatur und installierte Software. Neue Labels wie Critical, Warning und Informational sollen die Ergebnisse besser einordnen.
Der Advanced-Validator ist komplett neu und führt eine tiefgehende Analyse unter Last durch. Dazu gehören Stresstests und Fehlerprüfungen für CPU, RAM und GPU, die je nach System mehrere Minuten bis Stunden dauern können. Zudem bietet der Advanced-Modus ein erweitertes Benchmarking für CPU, GPU, RAM und Speicher. Sensoren aus HWMonitor wurden integriert, um Temperaturen, Frequenzen und Lüfterdrehzahlen detailliert zu erfassen.
Der XOC-Validator richtet sich an Extreme-Overclocker und misst nun effektive CPU-Frequenzen, um die stark schwankenden Taktraten moderner Prozessoren korrekt abzubilden. CPU-Z V3 validiert Dumps auch dann, wenn die effektive Frequenz unter dem Eingangstakt liegt, und nutzt den realen Wert als finalen Takt. Version 2 arbeitete dagegen mit einer einfachen Fünf-Sekunden-Messung ohne Last, was zu fehlerhaften Validierungen führen konnte.
CPU-Z V3 steht ab sofort zum Download bereit. Viele Funktionen bleiben jedoch vorerst eingeschränkt, bis genügend neue Validierungen im V3-Datenbankformat vorliegen.