
Der Einstieg beginnt beim EPYC 9016 mit 8 Kernen für 700 US-Dollar, während das neue Flaggschiff EPYC 9996 mit 256 Kernen und 512 Threads für 14.904 US-Dollar antritt.
Die leistungsstärksten Modelle setzen auf die SP7-Plattform mit 16 DDR5-Speicherkanälen. Der EPYC 9996 kombiniert 256 Zen-6c-Kerne mit bis zu 4,1 GHz Boost-Takt, satten 1 GB L3-Cache und einer TDP von bis zu 600 Watt. Damit richtet sich die CPU primär an KI-Cluster, HPC-Systeme und große Cloud-Infrastrukturen.
Für klassischere Serverumgebungen bietet AMD die SP8-Plattform an. Hier stehen Modelle mit 8 bis 128 Kernen zur Wahl. Das SP8-Flaggschiff EPYC 9746 bringt 128 Kerne, 512 MB L3-Cache und kostet 11.679 US-Dollar. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere F-Modelle, die mit Boost-Taktraten von bis zu 5,0 GHz auf maximale Single-Thread-Leistung abzielen.
Bemerkenswert ist die Preisstaffelung und die Vielzahl an günstigen Modellen. Trotz der enormen Kernzahlen hält AMD zahlreiche Modelle unterhalb der 10.000-Dollar-Marke. Gleichzeitig demonstriert der EPYC 9996 eindrucksvoll, wie weit die Skalierung der Zen-6-Architektur inzwischen reicht. Mit 256 Kernen belegt die CPU einen neuen Höchststand im regulären EPYC-Portfolio und dürfte vor allem im KI-Umfeld für Aufmerksamkeit sorgen.
