
Besonders auffällig ist dabei ein Detail. Nach Angaben des Partners seien nicht einmal Vorbestellungen möglich. In früheren Engpassphasen konnten Hersteller zumindest neue Bestellungen bei NVIDIA platzieren und auf spätere Lieferungen warten. Genau diese Möglichkeit soll bei der RTX 5090 derzeit fehlen.
Neue Zweifel über das EOL der GeForce RTX 5090
Die Aussagen liefern neue Argumente für die bereits kursierenden Gerüchte über ein mögliches EOL (End of Life) des Blackwell-Flaggschiffs. Händler hatten zuletzt mehrfach von einer schwierigen Versorgungslage berichtet, während einzelne Shops die Verfügbarkeit weiter einschränkten.
NVIDIA weist entsprechende Spekulationen jedoch weiterhin zurück. Das Unternehmen erklärte erst kürzlich, dass die GeForce RTX 5090 nicht eingestellt wurde und weiterhin ausgeliefert werden soll. Als Ursache nennt NVIDIA die anhaltende Speicher- und Komponentenknappheit. Die Aussagen kann man aber sicherlich als „Marketing“ werten. Denn eine Karte kann zwar offiziell nicht eingestellt sein, faktisch aber trotzdem nicht weitergebaut werden.
GeForce 5080 mit 24-GB-Modell weiter im Gespräch
Parallel verdichten sich die Hinweise auf eine GeForce RTX 5080 mit 24 GB GDDR7-Speicher. Ob ein solches Modell die bisherige RTX 5090 teilweise ersetzen oder lediglich ergänzen soll, bleibt bislang offen.
Damit stehen derzeit zwei Versionen im Raum. NVIDIA spricht von Lieferproblemen, während Aussagen aus dem Umfeld der Boardpartner auf mehr als nur einen gewöhnlichen Engpass hindeuten könnten. Eine offizielle Änderung beim Status der RTX 5090 gibt es allerdings weiterhin nicht.
Letztendlich geht es hier nur noch um Formulierungen. Fakt ist, dass die Karten so gut wie gar nicht mehr lieferbar sind, Nachschub ausbleibt und die Preise mittlerweile astronomische Höhen angenommen haben. Brancheninsider vermuten sogar, dass die Preise der Karten noch weiter steigen können, weil vergleichbare professionelle KI-Beschleuniger eben noch wesentlich teurer sind.
