Corsair RMX 2024 Series im Test - RM750x, RM850x, RM1000x sind mit ATX 3.1 wieder da! (6/9)
Spannungsqualität - Ripple-Noise / Restwelligkeit
Erläuterung zum Test: Im Zusammenhang mit der Spannungsqualität wird
bei Netzteilen oft von Ripple und Noise oder auf Deutsch der Restwelligkeit
gesprochen. Ein optimales PC-Netzteil würde genau konstant 12 V an den 12 V Ausgängen
liefern. Bei PC-Schaltnetzteilen, die bekanntlich Gleichstrom aus
Wechselstrom generieren, ist diese Situation aber nicht gegeben. Die
erzeugten Gleichspannungen enthalten hier immer überlagerte minimale Restschwankungen. In
ein Diagramm aufgetragen ist die Ausgangsspannung somit keine Gerade
(optimale Situation) sondern eine Welle (Ripple) mit zusätzlichen
Ausschlägen/Störungen (Noise). Diese Wellen und Störungen kann man mit einem
Oszilloskop sichtbar machen. In den ATX Spezifikationen ist dazu genau
festgelegt, wie die Restwelligkeit zu messen ist und welche Toleranzen zu
erfüllen sind. So darf die Restwelligkeit auf der 12 V Leitung maximal 120
mV und auf der 3,3 und 5 V Leitung maximal 50 mV betragen. Wir messen die
Restwelligkeit des Netzteils gleichzeitig an 8 Messkontakten, die über die
Anschlüsse verteilt sind. Die 12 V Schiene wird dabei an 4 Anschlüssen
betrachtet und zwar ATX+Molex/SATA, EPS und zwei mal PCIe an verschiedenen
Steckern.
750 Watt


Ripple Messung auf 12V Gelb=ATX, Molex, SATA, Türkis = EPS, Rest= PCIe


Ripple Messung
Nebenspannungen Gelb=3,3V, Türkis = 5V, Lila= -12 V, Blau = 5V SB
850 Watt




1000 Watt



