Laut Leaks und Analysen könnte die Xe3P-Architektur einen Leistungssprung von 20 bis 25 Prozent gegenüber den bisherigen Xe3-iGPUs ermöglichen. Erste Hinweise tauchten bereits 2025 auf, als Nova-Lake-Prozessoren für Desktop und Mobile sowie die Datenzentrums-Beschleuniger Crescent Island mit dieser Technologie in Verbindung gebracht wurden.

Intel hat auf der CES 2026 seine ersten Panther-Lake-Mobilprozessoren vorgestellt, die als Core-Ultra-Serie 3 in Laptops, Notebooks und Mini-PCs eingesetzt werden sollen. Ein Schwerpunkt der Präsentation lag auf der neuen AI-PC-Plattform, die im 18A-Prozess gefertigt wird. Besonders hervorgehoben wurde die integrierte Grafiklösung Arc B390 mit 12 Xe3-Kernen, die im Segment der mobilen GPUs gegen AMDs RDNA-3.5-Modelle antreten soll. Doch die eigentliche Aufmerksamkeit richtet sich bereits auf die nächste Generation: Nova Lake mit Xe3P-Grafik.
Die Topmodelle der Nova-Lake-APUs sollen mit einer 12-Kern-iGPU ausgestattet sein, die auf Xe3P basiert und damit deutlich mehr Leistung verspricht als die aktuelle Panther-Lake-Generation. Interessant ist zudem ein Leak aus Juli 2025, das für Nova Lake-S eine hybride Lösung nahelegt: Desktop-Prozessoren könnten Xe4-Druid-Technologie für Medien- und Display-Aufgaben nutzen, während Xe3P für klassische Grafikberechnungen zuständig bleibt.
Damit deutet sich an, dass Intel seine integrierten Grafikeinheiten strategisch weiterentwickelt und stärker auf den wachsenden Bedarf an leistungsfähigen iGPUs reagiert. Während Panther Lake den Einstieg markiert, soll Nova Lake mit Xe3P den nächsten großen Schritt darstellen und die Lücke zu diskreten GPUs verkleinern. Ein offizieller Zeitplan für die Markteinführung liegt bislang nicht vor, doch die CES 2026 hat gezeigt, dass Intel seine Roadmap klar auf eine Kombination aus KI-Plattformen und leistungsfähiger Grafik ausrichtet.
