
Hintergrund dürften die weiterhin hohen RAM-Preise sein, die viele Spieler offenbar dazu zwingen, neue PCs mit weniger Speicher zu kaufen oder vorhandene Systeme abzustufen, um teuren RAM zu verkaufen.
Eigentlich gelten 32 GB als optimale Ausstattung für moderne Spiele, vor allem wenn parallel gestreamt, aufgenommen oder mit mehreren Anwendungen gearbeitet wird. Doch die Steam-Daten deuten darauf hin, dass viele Nutzer aktuell pragmatisch handeln. Statt auf größere Ausbauten zu setzen, steigen 16-GB-Systeme deutlich an, ebenso Konfigurationen mit 12 GB und 8 GB. Höhere RAM-Ausstattungen wie 64 GB oder 60 GB legen zwar leicht zu, doch diese Zuwächse werden durch Rückgänge bei 48-GB-Systemen ausgeglichen.
Da die Teilnahme an der Umfrage freiwillig ist, sind monatliche Ausreißer nicht ungewöhnlich. Dennoch passt der Trend zu den aktuellen Marktbedingungen, in denen RAM-Preise seit Monaten steigen und viele Käufer nur das Nötigste erwerben. Die Daten legen nahe, dass der typische Gaming-PC wieder stärker im 16-GB-Segment verankert ist.
Auch bei den GPUs gibt es deutliche Veränderungen. Die GeForce RTX 4060 verliert 3,54 Prozentpunkte und rutscht vom Spitzenplatz auf Rang drei. Angeführt wird die Liste nun von der RTX 3060, gefolgt von der Laptop-Version der RTX 4060. Zudem steigt der Sammelbegriff AMD Radeon Graphics auf den bisher höchsten Rang und landet auf Platz neun. Dahinter verbergen sich vermutlich integrierte GPUs wie jene in Steam-Deck-SoCs, mobilen Ryzen-CPUs oder Desktop-APUs wie dem Ryzen 8600G.
Valve veröffentlicht die Hardware-Umfrage monatlich und erfasst neben RAM und GPU auch CPU-Kerne, CPU-Marken sowie die Nutzung verschiedener VR-Headsets. Die März-Ausgabe zeigt erneut, wie stark Marktpreise und Verfügbarkeiten die PC-Landschaft beeinflussen.
