Intel erhöht die Speicherunterstützung seiner Xeon-6- und Xeon-6+-Prozessoren von DDR5-6400 auf DDR5-8000 MT/s. Der 25-prozentige Sprung ist technisch sinnvoll, auch wenn er hochwertigere PCB-Materialien und komplexere Layer erfordert.
Wie die Kollegen von SemiAccurate jedoch kritisieren, wie die Ankündigung kommuniziert wurde, weil diese eher wie ein Meinungsblog als wie ein technisches Briefing wirkt.
Parallel dazu kündigt Intel für die kommende Xeon-6900P-Generation MRDIMM-Module mit 8800 MT/s an, die als Gen-2 bezeichnet werden. Unklar bleibt, was diese Generation technisch auszeichnet und ob neue Plattformen oder Boards notwendig werden. Die tatsächliche Transfersteigerung liegt bei MRDIMMs aufgrund ihrer Architektur bei rund 35 bis 40 Prozent.
Für Diskussionen sorgt zudem Intels Einordnung der eigenen Core-Counts. Granite Rapids mit 72 bis 128 Kernen bezeichnet Intel als High-Core-Count, obwohl AMD mit Turin bereits 192 Kerne pro Sockel bietet und mit Venice bald auf 256 Kerne und 16 Speicherkanäle erweitert. Intel punktet zwar bei der Speicherunterstützung, bleibt aber bei der Kanalzahl hinter AMD zurück. Insgesamt bringt das Update wohl dennoch spürbare Verbesserungen: DDR5-8000 soll im September kommen, MRDIMM-8800 im nächsten Jahr. Die Kritik richtet sich weniger gegen die Technik als gegen die unklare Kommunikation, die Fragen zu Kompatibilität und Plattformanforderungen offenlässt.
ueber TweakPC:
Impressum, Datenschutz Copyright 1999-2026 TweakPC, Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliates.