
Dies entspricht einem Anstieg von fast 30 Prozent und rund 49 Euro. Die Preise werden vermutlich ohne Steuern angegeben. Die Erhöhung gilt als weiterer Hinweis darauf, dass die neue Express Speichertechnik insgesamt teurer wird und sich die globale Speicherkrise durch KI Nachfrage auch bei Konsolen Zubehör bemerkbar macht.
Für Spieler der Switch 2 ist die Entwicklung besonders relevant. Viele Titel erscheinen nur noch als Game Keycard, also als Cartridge mit Lizenzschlüssel, während die Spieldaten weiterhin heruntergeladen werden müssen. Da die Konsole lediglich 256 GByte schnellen UFS Speicher bietet, ist zusätzlicher Express Speicher praktisch unvermeidlich. Standard MicroSD Karten lassen sich für Switch 2 Spiele nicht nutzen, sodass Nutzer auf die teureren Express Modelle angewiesen sind.
In Europa zeigt sich das Bild aber gemischt. Offiziell kostet die 256 GByte Karte im Nintendo Store weiterhin rund 60 Euro, dieser Preis gilt seit dem Launch der Konsole. Straßenpreise liegen etwas darunter, etwa bei 54 Euro für Karten mit Nintendo Branding. Gleichzeitig beobachten Händler seit Monaten steigende Preise bei Express Karten außerhalb des Nintendo Vertriebs. Werte um 65 Euro sind keine Seltenheit mehr, während frühere Angebote zwischen 80 und 100 Euro seltener geworden sind.
Auch größere Kapazitäten bleiben teuer. Samsungs P9 mit 512 GByte liegt aktuell bei rund 100 Euro. Karten mit 1 TByte kosten zwischen 250 und 350 Euro, wobei die Auswahl begrenzt ist. Die jüngsten Preissteigerungen in Japan könnten ein Vorbote dafür sein, dass auch europäische Express Karten bald teurer werden.