
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, den Anti-Tamper-Schutz in mindestens 26 Spielen ausgehebelt zu haben, darunter Titel wie Hogwarts Legacy, Black Myth: Wukong und DOOM: The Dark Ages.
Da Denuvo nicht die Urheberrechte an den Spielen besitzt, stützt sich die Klage auf die Anti-Circumvention-Bestimmungen des US-Urheberrechts (DMCA). Der Anbieter fordert Schadensersatz und eine gerichtliche Verfügung, die künftige Bypässe untersagt.
Um den bislang unidentifizierten Cracker zu enttarnen, fordert Denuvo gerichtlich erzwungene Auskünfte von Plattformen wie Reddit, Discord und Steam. Ob ein mögliches Urteil den Cracker tatsächlich stoppen kann, hängt stark von dessen Wohnsitz ab. Der Beschuldigte zeigt sich im Netz unbeeindruckt und kündigte an, seine Aktivitäten wie gewohnt fortzusetzen. Die Klage zeigt jedoch, dass Denuvo die Verteilung von Bypässen über gängige Community-Kanäle künftig massiv erschweren will.