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ASRock Z77 OC Formula im Test (3/7)

Boardanschlüsse

Wie bei einem Mainboard üblich gibt es Intern auch beim ASRock Z77 OC Formula eine ganze Reihe von Anschlüssen, die sich unterhalb des letzten PCIe Slots befinden und an den SATA-Ports befinden.

 Insgesamt verfügt das Board über folgende Anschlüsse:

  • 1 x IR header
  • 1 x CIR header
  • 1 x COM port header
  • 2 x CPU Fan (1 x 4-pin, 1 x 3-pin)
  • 4 x Chassis Fan (1 x 4-pin, 3 x 3-pin)
  • 1 x Power Fan (3-pin)
  • 1 x MOS Fan (3-pin)
  • 1 x Front panel audio
  • 3 x USB 2.0 headers (support 6 USB 2.0 ports)
  • 1 x USB 3.0 header für Frontpanel (supports 2 USB 3.0 ports)

Für Datenspeicher besitzt das OC Formula 10 SATA Ports. Sechs Ports sind über den Intel Z77 Chipsatz verfügbar. Dabei sind vier als SATA 3 Gb/s (schwarz) und zwei als 6 GB/s (gelb) ausgeführt. Diese Ports besitzen die beste Performance und sind daher bevorzugt zu nutzen.

Vier weitere SATA 6 Gb/s Ports  (gelb) befinden sich direkt neben den anderen sechs und werden über zwei Marvel SE9172 Chips realisiert. Die Ports bieten wie üblich nicht die gleiche Performance wie die direkt über den Intel Chipsatz angebotenen SATA 6 Gb/s Ports und sind daher eher für Zusatzspeicher und nicht die Systemplatte zu empfehlen.


Onboard Bedienelemente/Schalter

Nichts liebt der Overclocker mehr als Schalter direkt auf dem Board. Das weiß natürlich auch ASRock und bietet deshalb einige davon an. Zunächst einmal gibt es die beiden wichtigen Power- und Reset-Tasten, die heute auf keinem OC-Mainboard mehr fehlen dürften. ASRock entscheidet sich hier sogar für hochwertige "versenkte" Versionen die man nur schwer aus Versehen betätigen kann.

Dazu gibt es neben den Speicher Slots und der schicken schwarzen Postcode Anzeige eine Plus- und Minus-Taste für direktes Overclocking des Basistaktes, des CPU-Multiplikator sowie Steuerung er CPU Spannung.

Neben der Postcode Anzeige befindet sich zudem ein DIP-Switch mit dem die drei x16 PCIe-Slots ein- und ausgeschaltet werden können um so schnell ohne Ausbau der Grafikkarten zwischen Tripple-, Dual- und Single-Modus umschalten zu können.

Overclocker, die gerne die Spannungen des Boards überwachen wollen, bekommen beim OC Formula zwei Anschlussleisten an denen die wichtigsten Boardspannungen gemessen werden können. Besonders schön ist es, dass ASRock hier nicht nur Messpunkte auf dem Board frei lässt, sondern richtige Steckkontakte nutzt, die wesentlich besser mit einem Multimeter zu messen sind.

I/O-Panel

Das Back-Panel des  ASRock Z77 OC Formula ist eine Ansammlung von USB-Ports. Zwei USB 3.0 Ports werden über den Intel Z77 bereitgestellt, Vier Ports über den Eltron EJ188H Chip. Dazu gibt es vier USB 2.0 Ports über den Intel Chipsatz.

Neben den USB Anschlüssen findet man auch einen PS2 Kombianschluss für Maus/Tastatur. Dieser kann unter Umständen extrem nützlich sein, weil man die USB-Controller beim Overclocking so alle deaktivieren kann.

Bei den Monitor-Anschlüssen gibt es nur das Nötigste und das ist hier ein HDMI Anschluss. Prinzipiell wird dieser auf einem derartigen Board nur selten zum Einsatz kommen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass das Board über Lucid Virtu MVP als Software-Zugabe verfügt. Man kann so über diesen Anschluss auch die Grafik einer diskreten Grafikkarte ausgeben und einiges mehr. Mehr dazu in unserem Test des ASRock A75 Pro4/MVP mit Lucid Virtu MVP.

Beim Netzwerk begnügt sich ASRock ebenfalls mit einem Anschluss für Gigabit LAN über einen Broadcom BCM57781 Controller.

Für die Audioausgabe bietet das Board die 5 Klinkenstecker Buchsen und dazu ein optischen S/PDIF Ausgang.

Das wohl wichtigste Element an der ATX-Blende für Overclocker dürfte hier der Clear CMOS Switch mit LED sein, der das einfache zurücksetzen des BIOS erlaubt.

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