OCZ Enyo USB 3.0 SSD im Test (2/12)
OCZ Enyo - Aufbau und Technische Daten
In der OCZ Enyo steckt eine SSD mit Indilinx Controller mit 64 MB Cache,
wie man ihn zum Beispiel auch in der OCZ Vertex findet. Nur wird die Lösung
hier eben über über USB 3.0 angesteuert.

Prinzipiell unterscheidet sich das innere der Enyo kaum von normalen SSDs.
Man sieht eine Bestückung mit MLC Chips, den Indilinx Controller, Cache
Memory und hier eben zusätzlich den USB 3.0 Anschluss.

Zum Anschluss an den PC muss für die Enyo ein Kabel benutzt werden, was den
Komfort bei Transport der Enyo natürlich deutlich einschränkt. das Kabel ist
zudem recht dick und einen Meter lang, so das es gut noch mal den gleichen
Platz in Anspruch nimmt wie die SSD selbst.

Dazu benutzt die Enyo einen Micro USB 3.0 Stecker am Gerät, der bisher
leider nicht weit verbreitet ist. Man kann sich also beim Transport des
Laufwerks kaum darauf verlassen, an jedem PC ein passendes Anschlusskabel zu
finden.
Die Technischen Daten des Enyo gleichen einer üblichen Indilinx SSD.
- Available in 64GB, 128GB, 256GB capacities
- USB 3.0 Interface
- Backwards compatible with legacy USB ports (2.0)
- MLC Flash
- 64MB Onboard Cache
- Background Garbage Collection
- Blue LED indicators
- Anodized Aluminum Housing
- Seek Time: < .1ms
- Slim, lightweight Design
- Included: 3' White USB 3.0 (A to Micro B) Cable
- Weight: 75g
- 56mm x 120mm x 10mm H
- Operating Temp: 0°C ~ 70°C
- Storage Temp: -45°C ~ +85°C
- Low Power Consumption: 2.4W in operation, 1.1W idle
- Shock Resistant up to 1500G
- Compatible with Mac OS X (USB 2.0 operation only)
- MTBF: 1.5 million hours
- 3 Jahre Garantie
Testsystem für SSDs
Auf dieser Plattform testen wir
Für unseren Test der Enyo mussten wir unsere sonst für SSDs übliche
Testplattform etwas abwandeln, denn um die Performance auch wirklich Messen
zu können benötigt man eine gute USB 3.0 Implementation auf dem Mainboard.
Diese sind derzeit nicht wirklich oft anzutreffen. Auf extrem vielen Board
sind die USB 3.0 Controller schlechte angebunden so dass sie ihre
Performance überhaupt nicht ausspielen können. Der Anbindung auf dem Board
wird damit zu einem Flaschenhals und bremst somit auch die Enyo aus.
Die beste USB 3.0 Lösung bieten derzeit wohl noch die Mainboards mit AMD
890 Chipset, auf dem die USB 3.0 Controller über PCIe 2.0 angebunden sind.
Wir haben daher auf eine solche Lösung zurück gegriffen. Vergleichen werden
wir die Enyo mangels Konkurrenz mit SSDs an SATA2 und SATA3.
Basisplattform
- AMD Phenom II X6 1060T
- ASUS Crosshair IV Formula AMD 890 FX
- 2x 2048 MB G.Skill Flare DDR 3
Betriebssystem & Benchmarks
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- HDTune Pro
- PCMark Vantage
- Passmark Advanced Disk Test
- AS SSD
- CrystalDiskMark