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Tesoro Tizona Spectrum im Test (4/4)

Fazit

Die Tizona Spectrum und das dazugehörige Numpad sind eine sinnvolle Erneuerung des bisher angebotenen Angebots der Tizona-Serie. Für zusammen 120€ erhält man eine vollwertige Tastatur mit mechanischen Switches und etwas Modularität und damit auch leichten Transportmöglichkeiten. Die Option das Numpad auch links an der Tastatur zu befestigen ist zudem eine Möglichkeit um Linkshändern eine komfortablere Zahleneingabe zu ermöglichen.

Dabei warten beide Geräte mit einer guten Verarbeitungsqualität und – insbesondere durch die zweistufig verstellbaren Klappfüße – hoher Ergonomie auf. Einzig eine modulare Handballenauflage wäre noch wünschenswert gewesen, diese würde das mehrteilige Konzept vervollständigen.

Der Idee Makrotasten vor der Leertaste unterzubringen ist interessant und vor allem durchaus praktikabel, leider können diese aber nicht mit Funktionen der Software belegt werden; sondern nur mit unbearbeiteten Makroaufnahmen der Tastatur selbst. Die Makrolänge ist auf 30 Zeichen beschränkt und bietet viel Einstellungsvielfalt.

Etwas weniger, wenn auch immer noch ausreichend viel, Auswahl gibt es bei der Beleuchtung. Sechs animierte Effekte ohne weitere Einstellungsmöglichkeiten sind für diesen Preisbereich grenzwertig, wobei man bei beiden Geräten aber auch die sehr gut umgesetzte Beleuchtung hervorheben muss. Diese ist hell und in allen Konfigurationen absolut geräuschfrei.

Die Möglichkeit die Makroaufnahme über die Tastatur selbst zu ermöglichen ist ein guter Ansatz um von der Software unabhängiger zu werden. Während Aufnahmen am Gerät selbst sehr schnell und simpel von der Hand gehen, hat das Konfigurationstool aber leider eine wenig intuitive Bedienung.

Die Tesoro Tizona Spectrum und das Tesoro Tizona Spectrum Numpad sind sowohl einzeln als auch in Kombination durchaus interessante Geräte. Die Tastatur alleine ist ideal für Fans eines Tenkeyless-Layouts, die gerne mehrere USB-Anschlüsse am Gerät haben. In Kombination mit dem Numpad wiederum ist man sehr flexibel, man kann es links und rechts anbringen oder mit einem Verlängerungskabel auch in einiger Distanz.

Der sonstige Funktionsumfang entspricht dem Preis und ist für die meisten wohl problemfrei ausreichend. Insbesondere hervorzuheben ist auf Seiten der Ergonomie die zweistufige Höhenverstellung.

Sofern man sich an den leichten Schwächen der Software sowie einem stellenweise auftretendem Federpingen nicht stört macht man mit den beiden Geräten sowohl einzeln als auch in Kombination definitiv keinen Fehler. Leider sind Softwarefunktionen am Numpad nur in Kombination mit der Tastatur umsetzbar, dennoch dürfte es im Vergleich zu anderen Standalone-Numpads konkurrenzlos sein.

Wer zudem nicht auf eine Beleuchtung angewiesen ist kann auch auf die ältere Tizona G2N Elite ausweichen – diese wird noch angeboten und ist momentan erheblich günstiger zu haben.

Vorteile:

  • Solide Verarbeitungsqualität
  • Gut umgesetzte Beleuchtung (Hell, lautlos)
  • Viele Funktionen direkt über das Gerät einstellbar
  • Hohe Konnektivität der Tastatur, flexibler Einsatz zusammen mit dem Numpad

Nachteile:

  • Kleine Schwächen bei der Software
  • (Ausgeprägtes Federgeräusch)

23.01.18 / vs

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