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Synology: Heim-Server mit vielen Extras

Montag, 19. Mär. 2007 00:23 - [zk] - Quelle: TweakPC

Externe Festplatten, die über eine Netzwerkverbindung das heimische Netzwerk bereichern, erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch um sich von der zunehmenden Konkurrenz abzusetzen, müssen die Hersteller ihr Produkt mit neuen Ideen und weiteren Funktionen ergänzen.

Synology präsentiert auf dem deutschen Markt gleich zwei Produkte, die es mit der Konkurrenz locker aufnehmen können. Denn die meisten Konkurrenz-Anbieter beschränken sich oftmals auf die grundlegenden Funktionen einer externen Festplatte, bzw. eines Heim-Servers. Synology geht da schon ein paar Schritte weiter. Den Anfang macht die Synology Disk Station DS-101j. Sie arbeitet noch mit dem klassischen IDE und bindet hierüber eine Festplatte an, die sie über eine LAN-Schnittstelle mit dem Netzwerk verbindet. Interessant wird es jedoch durch die drei USB2.0 Schnittstellen, die weitere externe Festplatten und USB-Sticks aufnehmen können, sei es temporär oder auch permanent, um die Kapazität auf Dauer zu erhöhen. Über die USB-Schnittstelle lässt sich aber auch ein USB-Drucker betreiben. Somit fungiert die Disk Station wahlweise auch als Print-Server. Und dies ist tatsächlich nur der Anfang. Die Disk Station besitzt sogar eine erweiterte Server-Funktionalität. Unterstützt werden PHP, MySQL und Apache, um komplexere Webseiten über die Disk Station im Internet freizugeben. Auch ein FTP-Server ist über die Firmware integriert, genauso wie auch der Support für dynamisches DNS. Zu haben ist die Disk Station wahlweise mit und ohne Festplatte und zwar endlich auch direkt in Deutschland. Ohne Festplatte kommt sie dabei auf 149 Euro und ist ab sofort erhältlich.

Für ambitioniertere Anwender ist womöglich die Cube Station CS-406e eine bessere Wahl. Sie bietet alle Funktionen, wie auch die Disk Station. Jedoch besitzt sie nur zwei USB-Schnittstellen. Dafür ist die Netzwerkanbindung per Gigabit-LAN möglich und es findet sich Platz für vier SATA-Festplatten, die über RAID 1, 0 oder 5 miteinander verbunden werden können. Die Cube Station verfügt auch über mehr Schutzmechanismen. So ist z.B. der integrierte FTP-Server in ihrem Fall mit SSL nutzbar. Besonders wohl fühlt sie sich in Windows-Netzwerken, die über einen Domain-Controller verfügen. Denn da sie Microsofts Active Directory unterstützt, kann sie sich direkt integrieren und Benutzer-Freigaben erfragen. Doch die Cube Station kann noch mehr. Per Download-Redirector kann man auf dem eigenen PC einen Download starten, der dann von der Cube Station ausgeführt wird. Gerade für größere Downloads kann dies ganz praktisch sein, da der eigene PC in der Zwischenzeit nicht benötigt wird. Preislich ist die Cube Station aber auch ein ganz anderes Kaliber, immerhin werden hier 499 Euro fällig und dass ohne Festplatten. Für soviel Geld bastelt sich der ein oder andere dann doch lieber einen echten Server.

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