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Windows 10 Creators-Update: Ransomware-Schutz muss manuell aktiviert werden

Freitag, 27. Okt. 2017 10:18 - [ar]

Wer den integrierten Windows-Defender als Sicherheitssoftware des PCs verwendet, darf sich seit dem neuesten Creator-Update über einen Ransomware-Schutz freuen, wenn dieser explizit aktiviert wird.

Mit Ransomware versuchen Erpresser die eigenen Dateien zu verschlüsseln und geben die erst nach einer Zahlung wieder frei. Vor allen in den letzten Jahren wurden immer häufiger Anwender und Firmen das Ziel von Kriminellen durch Ransomware. Mit dem neuesten Herbst-Creators-Update von Windows 10 hat Microsoft den eigenen Windows-Defender mit einem Ransomware-Schutz ausgestattet. Für die zusätzliche Sicherung muss die Funktion allerdings manuell aktiviert werden und bringt zudem einige Einschränkungen mit sich.

Im "Windows Defender Security Center" befindet sich ab dem neuesten Update unter dem Unterpunkt "Viren- & Bedrohungsschutz" die Option "Überwachter Ordnerzugriff". Unter dieser Option verbirgt sich der zusätzliche Ransomware-Schutz. Standardmäßig werden nach der Aktivierung dieser Option die eigenen Dateien zusätzlich vor jeglicher Veränderung geschützt. Dies bedeutet allerdings auch, dass jedes Programm, welches auf eine Datei in einem geschützten Ordner zugreifen möchte, erst bestätigt werden muss.

Darüber hinaus ist die Funktion nur bei aktiviertem Echtzeitschutz des Windows Defender möglich. Wer eine andere Antiviren-Software nutzt, kann dementsprechend den neue Ransomware-Schutz von Windows 10 überhaupt nicht verwenden.

Windows 10 Creators-Update: Ransomware-Schutz muss manuell aktiviert werden
(Bild: Der neue Ransomware-Schutz von Windows 10 im Windows Defender)

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