Intel verlangt wohl von OEMs, dass Panther-Lake-Systeme ausschließlich mit LPDDR5X-Speicher ab 7.467 MT/s ausgestattet werden. Unterschreiten Hersteller diesen Wert, werde die integrierte Grafik laut Leak nur als generisches Intel-Graphics-Gerät angezeigt.

Erst ab dem geforderten Speichertakt erscheine die vollständige Bezeichnung Arc Graphics B390 oder B370 im Windows-Taskmanager. Intel wolle damit verhindern, dass OEMs günstigere, langsamere Speicherbestückungen einsetzen, die die Leistung der neuen SoCs deutlich ausbremsen würden.
Da Panther Lake als Single-Package-Design vollständig auf LPDDR5X angewiesen ist, dürfte die die Speicherbandbreite eine zentrale Rolle spielen. Höhere Taktraten steigerten nicht nur die Systemleistung, sondern vor allem die Bildraten der integrierten Arc-Grafik. Intels Spitzenmodelle sollen bis zu 9.600 MT/s unterstützen, was nahe an der technischen Obergrenze von LPDDR5X liegt. Viele OEM-Partner planten laut Bericht bereits Konfigurationen mit besonders schnellem Speicher.
Parallel arbeite Intel an einer Panther-Lake-Variante für Handheld-Geräte. Diese solle ein neues Arc-B-Modell, vermutlich Arc B380, nutzen. Der Chip werde voraussichtlich energieeffizienter sein, möglicherweise durch selektives Binning, und trotz leicht reduzierter Taktraten die vollen zwölf Xe-Kerne behalten. Mit schnellen LPDDR5X-Modulen könnten diese Handheld-SoCs eine deutlich höhere Grafikleistung erreichen.