
Als Grund nennt NVIDIA die stark gestiegenen Kosten für Komponenten. Besonders Speicherbausteine sind in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Der Hersteller verweist dabei auf die angespannte Marktsituation rund um DRAM und andere Speicherprodukte.
Für Käufer hierzulande ist die Entwicklung ebenfalls interessant, weil der Shield TV Pro bislang zu den letzten leistungsfähigen Android-TV-Boxen mit langjährigem Software-Support gehörte. Die Hardware basiert zwar weiterhin auf dem betagten Tegra-X1-Chip, unterstützt aber nach wie vor 4K, Dolby Vision sowie das KI-Upscaling von NVIDIA.
Ob und in welchem Umfang die Preiserhöhung auch den deutschen Markt erreicht, ist derzeit noch offen. Der Wegfall des günstigeren Standardmodells dürfte den Einstieg in das Shield-Ökosystem jedoch deutlich verteuern. Gleichzeitig gibt es weiterhin Spekulationen, dass NVIDIA aufgrund hoher Speicherpreise und der stärkeren Konzentration auf KI-Produkte keine neue Shield-Generation mehr plant.