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AMD A10-5800K: Virgo Plattform im Test (5/14)

A85X FCH und AMD Memory Profiles

Der AMD A85X FCH mit der internen Bezeichnung Hudson D4 ist eine dezente Weiterentwicklung dessen, was A75 bisher bot. Geändert hat sich streng genommen nur die Anzahl der SATA III Ports, die von sechs auf acht Stück erhöht wurde.

Bei der Anzahl der PCIe 2.0 Lanes hat sich nichts geändert, ebenso bleiben Art und Anzahl der möglichen USB-Anschlüsse konstant. Auch die Kommunikation zwischen APU und FCH verläuft wie bisher über das Unified Media Interface mit einer Bandbreite von 2 GB/s pro Richtung.

AMD 790GX Topologie

Von der APU selbst, die zwar nicht Bestandteil des FCH ist, aber teilweise eine Überschneidung mit dessen Funktionen aufweist, kommen weitere 20 PCIe 2.0 Lanes, wovon 16 für die Anbindung von PCIe x16 Slots für diskrete Grafikkarten reserviert sind. Hier ändert AMD das Detail, dass diese nun von Haus aus auf zweimal acht Lanes aufgeteilt werden können, wodurch etwa ein CrossFire-Verbund möglich wird. Bislang mussten Mainboard-Hersteller für dieses Feature ihrerseits eine kleine Zusatzinvestition tätigen.

Eine weitere plattformseitige Neuerung sind die AMD Memory Profiles (AMP). Bereits seit einiger Zeit vertreibt AMD in Kooperation mit Patriot Memory Arbeitsspeicher im eigenen Corporate Design - besonders gerne auch an Fachjournalisten bei Inforamtionsveranstaltungen. Scherz beiseite: gerade für die A-Series Plattformen ist die Speicherperformance der Schlüssel zur Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems. Den RAM teilen sich sowohl x86- und GPU-Einheiten, wer an dieser Stelle keine guten Settings stehen hat, muss auf einen nicht zu unterschätzenden Anteil an potenzieller Leistung verzichten.

AMD muss also daran gelegen sein, dass es für Käufer der A-Series Plattform einfach ist, Arbeitsspeicher zu erwerben der garantiert kompatibel ist und dessen optimale Betriebsparameter ganz einfach per Knopfdruck eingestellt werden können. Das gelang in unserem Test auch gut, sogar auch auf Anhieb mit unserem Arbeitsspeicher von G.Skill, der gar kein AMP-Stickerchen vorweisen kann - Intels XMP-Standard sei Dank.



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