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AMD A10-5800K: Virgo Plattform im Test (11/14)

AMD A10-5800K: Overclocking

AMD geht mit den neuen APUs auch was das Übertakten angeht in die Vollen. Eine ganze Reihe von Modellen sind mit dem Buchstaben "K" gekennzeichnet, der darüber Auskunft gibt, dass die jeweilige APU über einen freien Multiplikator verfügt. Sehr deutlich wird das auch an anderer Stelle, denn die "Piledriver"-basierten APUs werden im Gegensatz zu ihren "Llano"-Vorgängern durch AMD Overdrive unterstützt.

Was unsere A10-5800K APU über das Soll hinaus zu leisten vermag, haben wir auf zwei Arten getestet. Einmal, wie weit wir den Takt mit knapp 1,5 Volt erhöhen können indem wir über den Multiplikator übertakten. Andererseits, welches Ergebnis wir über den Referenztakt erzielen können - wobei der zusätzliche Taktgeber des Gigabyte F2A85X-UP4 ins Spiel kommt

AMDA10-5800K Overclocking Multi

Über den Multiplikator erreichten wir stabile 4,5 GHz knapp unterhalb der 1,5 Volt Marke. Das ist gemessen am Basistakt von 3,8 GHz kein schlechter Wert, legt man den maximalen Turbo-Takt von 4,2 GHz zugrunde, dann trübt sich das Bild etwas ein. Beim alltagstauglichen Übertakten sind also keine Wunder zu erwarten. Zwar kann man höhere Takte erzwingen, indem die "Piledriver"-Module mit Spannungserhöhungen malträtiert werden. Dann jedoch kann zumindest bei unserer A10-5800K von einem effizienten Betrieb keine Rede mehr sein.

AMD A10-5800K Overclocking Ref

Andererseits besteht aber ja auch die Möglichkeit, den Weg über den Referenztakt zu gehen. Hierbei erreichten wir punktgenau 140 MHz, wobei also bereits der externe Taktgeber des Gigabyte F2A85X-UP zum Einsatz kam. Jenseits der 140 MHz hisste dann jedoch der HDD-Controller des A85X FCH die weiße Flagge.

Die Grafik hingegen verfügt über ein sehr deutliches Übertaktungspotenzial. Ohne jegliche Spannungserhöhung an dieser Stelle erreichten wir 1,05 GHz stabil.

Undervolting

Während sich die A10-5800K APU beim Takt nach oben hin etwas zierte, so gab sie sich bei der Betriebssypnnung unten herum wesentlich großzügiger. Wir konnten die Vcore für einen stabilen Betrieb auf 1,248 Volt absenken, das stellt eine Differenz von grob 0,1 Volt dar.

AMD A10-5800K Undervolting

Weitere Reviews und Nutzererfahrungen werden wohl in nächster Zeit zeigen, ob das Overclocking- und Undervolting-Potenzial unseres A10-5800K Samples als repräsentativ gelten kann. Während wir mit dem Undervoltung-Ergebnis durchaus zufrieden sind beschleicht uns der Eindruck, dass beim Takt nach oben hin vielleicht doch etwas mehr drin sein dürfte, ohne gleich die Volt-Keule schwingen zu müssen.



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