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Thermaltake Element V im Test - neuer Big Tower mit auffälligem Frontpanel (4/5)

Erfahrungen / Praxis

Dadurch, dass lediglich die 5,25 Zoll Laufwerke Werkzeuglos montiert werden können, fällt beim Einbau natürlich die übliche Schrauberei an. Leider wurde an einigen Stellen etwas unsauber gearbeitet, was den Einbau etwas erschwert hat.

hardware

Verbaute Hardware

  • CPU: AMD Phenom II X4 940 Black Edition 3,7 GHz
  • CPU Kühler: Noctua NH-U12P
  • Mainboard: MSI DKA790GX
  • Ram: 4GB, 2 * 2048MB G.Skill PC2-8500 (DDR2 1066)
  • Grafikkarte: Gigabyte - Geforce GTX 260
  • Netzteil: Cougar CM 550
  • HDD: 3 HDDs (1*Samsung F1, 2*Seagate 7200.11)
  • Brenner: Samsung SH-203B
  • Zusatzkarten: Creative Soundblaster X-Fi Extreme Music

Details

Thermaltake montiert keine Abstandshalter vor, so dass der Käufer diese selbst einschrauben muss. hier ist darauf zu achten, die Abstandshalter fest anzuziehen, da es sonst bei einem späteren Ausbau Probleme geben kann. Eine weitere Auffälligkeit ist die Öffnung hinter dem CPU-Kühler, an sich eine nette Idee, welche immer mehr um sich greift. Nur sollte man hier auch an AMD-Nutzer denken. Denn bei deren Mainboards sitzt der Sockel ein ganzes Stück weiter Rechts als bei Intel-Plattformen, was im Test dafür sorgte, dass unsere Noctua-Backplate nicht komplett zugänglich war, bei noch ausladenderen Rückplattensystem wird das Problem noch gravierender.

backplate

Wie bereits erwähnt sind alle 5,25 Zoll Slots mit einem Schnellfixierungssystem ausgestattet. Es müssen nur zwei Halterungen nach innen gedrückt werden und die Fixierung lässt sich nach oben wegklappen, nach dem Einschieben des Laufwerks muss nun lediglich die Arretierung wieder in Position gedrückt werden und das Laufwerk hält bombensicher.

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Die Erweiterungsslots kommen ohne Schnellfixiersystem daher, so dass auch hier die Karten von Hand festgeschraubt werden müssen. Der Einbau einer GTX 260 gestaltete sich als etwas schwierig, da die Schraublöcher nicht korrekt aufeinander lagen, die Ungenauigkeit ist aber bei der Grafikkarte zu suchen, da sich die Soundkarte ohne Probleme festschrauben lies. Die maximale Länge der Grafikkarte sind satte 335mm, auch Monster wie die HD 5970 passen also hinein, lobenswert!

Über die Einbaurichtung des Netzteils muss der Käufer entscheiden, entweder mit dem Lüfter nach unten, oder mit dem Lüfter nach oben, Schraublöcher für beide Varianten sind auf der Rückseite vorhanden. Zum Einbau muss lediglich die hintere Auflage in der richtigen Position festgeschraubt und das Netzteil einfach eingeschoben werden.

Die Montage der Festplatten ist etwas frickelig. Sie müssen im Käfig festgeschraubt werden, was sich als ziemlich fummelige Arbeit entpuppt, da die Schrauben zwischen die einzelnen Schächte eingefädelt und festgezogen werden müssen, ein nicht zu breiter, magnetischer Schraubenzieher ist hier sehr von Vorteil.

Lüftertechnisch ist das Element V gut ausgestattet, Lager und Motoren aller fünf Gebläse arbeiten nahezu geräuschlos, leider ist die Drehzahl relativ hoch, was für ein deutlich hörbares Lüfterrauschen sorgt. Aufgrund der Tatsache, dass nur die LED-Lüfter von der Steuerung geregelt werden, wird dieses Problem noch verstärkt. Zwar lässt sich der hintere 120mm-Lüfter noch per Software steuern, der vordere leider nicht. Dieser bietet nur einen 4Pin Molex-Anschluss und lässt sich damit nur schlecht an Mainboards und handelsübliche Lüftersteuerungen anschließen. Die beiden vorderen Lüfter haben Staubfilter vor sich, alle anderen Lüfter sind offen und filterlos.

Die Kühlung ist durch die vielen Lüfter natürlich hervorragend und hält auch hitzköpfige Systeme in passablen Temperaturbereichen.

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Eine kleine Besonderheit stellt der Seitenlüfter dar, dieser wird über ein Plug and Play-System angeschlossen, schließt man das Seitenteil wird der Kontakt hergestellt und der Lüfter läuft, so entfällt das lästige Kabel. Leider wird dieser Anschluss bei unseren Testmuster von einem Wackelkontakt geplagt, so dass der Lüfter manchmal ausgeht, hier hilft dann etwas Druck oder ein leichter Klapps auf die Stelle, an der sich der Anschluss befindet.

Bei der Beleuchtung hat der User die Wahl zwischen Rot, Grün, Blau, Farbwechsel oder Aus. Umgeschaltet wird durch einen simplen Druck auf den Regler der Lüftersteuerung.

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